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Bielefeld (dpa) - Es wird noch gestrickt und gehäkelt bei den Grünen. Für Nostalgiker ist das eine gute Nachricht - auch wenn der Workshop «Stricken für Anfänger*innen» auf dem Parteitag in Bielefeld hipp-ironisch mit «How to be Green», als Anleitung zum Grünsein, beworben wird. Davon abgesehen ...

Kommentare

(24) LordRoscommon · 18. November um 06:59
@23: Die Todesstrafe ist für mich Rachejustiz, die lehne ich klar ab. Mir ging es aber um den Übersetzungsffehler. Dafür gibt es noch andere Belege, z. B. bei der "Jüdische Allgemeine".
(23) Joywalle · 18. November um 06:43
@22 Danke für den Link. Nun kommt es auch darauf an, wie der einzelne damit umgeht. Am Ende wird auf Diskussionen verwiesen, die sich immer wieder um die Todestrafe drehen. In meinem Glauben fällt die genau so unters Töten wie alles andere, was Menschen durch den Menschen das Leben nimmt und ist deshalb Bestandteil des mit mir nicht Verhandelbaren.
(22) LordRoscommon · 17. November um 19:26
21: Guggsdu <link>
(21) Joywalle · 17. November um 19:21
@20 Ich kenne es als: Du sollst nicht töten. Ich glaube auch nicht, dass das irgendein Übersetzungsfehler ist. Als die 10 Gebote die Menschheit ereicht haben, da hat man glaube ich noch gar nicht in Mord, Notwehr oder andere Spitzfindigkeiten unterschieden.
(20) LordRoscommon · 17. November um 19:16
@19: Bitte beachte den Übersetzungsfehler beim 5. Gebot - im Original heißt das: Du sollst nicht morden. Notwehr ist da nicht ausgeschlossen. Entsprechend ist das ja auch im deutschen Strafrecht und auch im internationalen Völkerstrafrecht verankert. Ich bin gegen Angriffskriege, sehe aber ein, dass es manchmal nötig ist, einen Angreifer - auch gegen Dritte - in die Schranken zu weisen.
(19) Joywalle · 17. November um 19:07
@18) Du beschreibst diese Misere selbst. Krieg hat immer einen Haken. Krieg ist noch nie ein geeignetes Mittel gewesen, Probleme gut zu lösen. Krieg heisst Töten. Es sterben dabei immer auch unschuldige Menschen. Ich bin mit den 10 Geboten aufgewachsen und damit nie schlecht beraten gewesen. Das fünfte Gebot gehört dazu. Schon deshalb ist es mit mir nicht verhandelbar.
(18) LordRoscommon · 17. November um 18:56
@17: Ja, diese nicht ausreichend hergebenden Situationen kennen wir doch: Dass Bush sr. den Irak aus Kuwait gekriegt hat, ist nachvollziehbar, denn der Irak hatte Kuwait überfallen. Der Angriff von Bush jr. auf den Irak ist schon deutlich schlechter nachvollziehbar, denn 2003 hatte derr Irak nichts verbrochen, was nicht freie Erfindung der Amis war. Auch der Afghanistankrieg hat nen Haken: Jagd auf bin Laden ok, aber deswegen ein ganzes Land besetzen, in dem bin Laden dann nicht mal mehr war?
(17) Joywalle · 17. November um 18:34
@16 Ich verstehe schon, was Du da als Zwickmühle beschreibst. Die war es ja auch. Dennoch bin ich Pazifist. Das ist eines von ganz wenigen Dingen, die mir mir nicht verhandelbar sind. Sonst wird es immer wieder Situationen geben, in der man versucht, einen Kriegszug zu rechtfertigen. Und wenn bestimmte Situationen es noch nicht ganz hergeben, wird man MIttel und Wege finden, Öl ins Feuer zu gießen und eine Situation zu provozieren, die einen Kriegszug dann endlich hergibt.
(16) LordRoscommon · 17. November um 18:15
@12: Ich fand den Kosovokrieg auch nicht lustig, aber wie hätte man Milosevic sonst stoppen können? Wäre doch nur mit gezielten Tötungen der serbischen Regierung gegangen, was auch gegen Völkerrecht verstoßen hätte. Die andere Alternative, Milosevic einfach weitermachen zu lassen, kam auch nicht infrage. Die UNO hatte in Srebrenica kläglich versagt - 8000 tote Zivilisten. Milosevic hatte Frauen und Kinder bombardiert.
(15) gabrielefink · 17. November um 18:06
@13 Das Du die Grünen absolut nicht magst, haben wir jetzt die letzten zwei Tage verstanden! ;o)
(14) gabrielefink · 17. November um 18:05
In der Anfangszeit der Grünen habe ich gedacht, diese Öko-Anarchisten kann doch keiner ernst nehmen. Wenn ich da nur an die Atomproteste und Demos denke ... Heute würde ich sie gerne der CDU/CSU Regierung zur Seite stellen, damit sie diese Schlafmützen mal aufwecken und dazu bringen, etwas zukunftsorientierter zu denken und entscheiden.
(13) Joywalle · 17. November um 18:03
@8 Stimmt, mehr Kapital und Kriegseinsätze statt Friedensinitiativen und Arbeitnehmerechte. Damit sind sie wiederum heute für andere Leute noch weniger wählbar als sie es vor 20 Jahren ohnehin waren.
(12) Joywalle · 17. November um 18:00
@9 Das bleibt es auch bis heute, vor allem für den einen oder anderen Nichtgrünen.
(11) Stoer · 17. November um 17:59
Wandlung? Heisst das bei denen nicht Photosynthese?
(10) flapper · 17. November um 17:57
die Grünen sind auch nicht mehr das was sie mal waren
(9) LordRoscommon · 17. November um 17:57
Na, den Farbbeutelwurf hatte Fischer der Zustimmung zu einem nicht von der UNO legitimierten NATO-Angriffskrieg gegen Serbien zu "verdanken". Das war für viele Grüne damals das Überschreiten einer roten Linie.
(8) gabrielefink · 17. November um 17:55
Die Grünen sind definitiv eine andere Partei als vor 20 Jahren.
(7) Joywalle · 17. November um 17:53
@6 Dann kann es auch am Alterwerden liegen.
(6) flapper · 17. November um 17:51
wenn so alte Knacker wie ich endlich mal durchringen und grün statt schwarz zu wählen
(5) tastenkoenig · 17. November um 17:44
Es wäre wundersamer, wenn man 20 Jahre lang stehen geblieben wäre und dennoch Erfolg hätte.
(4) Joywalle · 17. November um 17:43
Was ist jetzt wundersam? Die Grünen sind schon immer auf dem Mainstream geritten, seit eh und je. Da fiel ihnen jetzt die kleine Schwedin wie ein Segen vom Himmel, gerade wo der Gegenwind zu den Windmühlen immer stärker bläst.
(3) flapper · 17. November um 17:40
könnten es bei der nächsten Wahl durchaus schaffen
(2) Muschel · 17. November um 13:21
@1 " Geregelte Märkte könnten «eine Wucht entfalten, die wir brauchen, um die Klimakrise in den Griff zu bekommen." Seit wann gibt es funktionierende Regelungen? Mir kommt gerade das Wort "Wahnvorstellung" in den Sinn.
(1) mimalau · 17. November um 13:08
Frau Baerbock sieht sich schon als Umweltministerin oder Außenministerin - da muss man schon mal die Ideale der Grünen aufgeben.
 
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