Berlin (dpa) - Im dritten Anlauf und nach mehr als zehn Jahren hat die SPD es geschafft: Thilo Sarrazin, der umstrittene Bestseller-Autor und Ex-Politiker, ist nicht mehr Mitglied der Sozialdemokraten. Sein Rauswurf aus der Partei gehe in Ordnung, entschied am Freitag das oberste Schiedsgericht der ...

Kommentare

(46) Mehlwurmle · vor 24 Stunden
Das Thema wird die SPD noch eine Weile beschäftigen.
(45) Wasweissdennich · Sonntag um 01:25
@44 ich weiß nicht wie viele Rechtsstreitigkeiten Du schon hattest aber von "kostenlos" wird er da sehr weit entfernt sein
(44) wimola · Sonntag um 01:19
@43) Das ist kostenlose Werbung für seine Bücher. Wird sich, sofern wir dem immer wieder Interesse schenken, glattweg für ihn auszahlen. - Wollen wir hoffen, dass der "andere" keine Zeit dafür findet ... @40) Volle Zustimmung.
(43) Wasweissdennich · Sonntag um 01:06
Soviel Langeweile und überflüssiges Geld um diesem Partei-Buch hinterher zu prozessieren will ich auch Mal haben...ein richtiges Vorbild der Herr S.
(42) Grizzlybaer · 01. August um 17:22
@40 er hat nur zum Teil recht, denn Deutschland verändert sich, aber es schafft sich nicht ab.
(41) thrasea · 01. August um 17:20
@40 Dieses Buch ist rassistisch - und wer ihm recht gibt, ist es wohl ebenso.
(40) craven · 01. August um 17:18
@na aber Herr Sarrazin hatte dennoch recht. Deutschland schafft sich ab!
(39) gabrielefink · 01. August um 15:58
@36 In unserer Demokratie herrscht, glücklicherweise, nun einmal Meinungsfreiheit. Und damit man die innerparteilichen Gegner nicht einfach so abschieben kann, sind die Regeln für einen Parteiausschluss zu Recht sehr hoch.
(38) yaki · 01. August um 15:51
ich find das das ueberfaellig war..
(37) thrasea · 01. August um 13:16
@36 Das Problem mit einzelnen Querulanten trifft doch alle Parteien gleichermaßen. Nimm Kalbitz und die AfD, Maaßen oder Steinbach in der Union, Kemmerich und die FDP, Palmer und die Grünen. Nach den Erfahrungen der SPD mit Sarrazin starten einige Parteien schon gar kein Parteiausschlussverfahren mehr, weil die rechtlichen Hürden sehr hoch sind und weil dem Querulanten damit eine noch größere Bühne geboten wird.
(36) Muschel · 01. August um 13:10
Warum ist es so schwer früher hart durchzugreifen? Die SPD ist leider eine Lachnummer geworden. Und deshalb sind sie nicht mehr wählbar für mich, obwohl sie es wären, würden ise nicht so blöd sein.-
(35) bs-alf · 01. August um 00:02
der erste Schritt ist geschafft 8)
(34) flapper · 31. Juli um 20:34
die SPD schafft sich ab
(33) tastenkoenig · 31. Juli um 17:05
@31: Sein Buch ist perfide, weil es weit verbreitete Vorurteile scheinbar wissenschaftlich bestätigt. Dieses wissenschaftliche Fundament ist aber ein Kartenhaus, das bei näherer Überprüfung in sich zusammenfällt. Aber weil man seine Vorurteile gerne bestätigt sieht wird die fundierte Kritik ignoriert und der Hetzer gepriesen.
(32) Grizzlybaer · 31. Juli um 17:03
Der alte Mann gibt nicht auf er will weiter prozessieren. Will nicht anerkennen dass er nicht mehr erwünscht ist. Einfach nur stur.
(31) SchwarzesLuder · 31. Juli um 16:59
@29 Das im seinen Buch nicht alles der Wahrheit zuzutragen ist kann ja sein! Aber ist in den Medien auch nicht.
(30) 17August · 31. Juli um 16:57
Der macht das nur um leichter an eine Green-Card zu kommen um bei seinem Gesinnungsgenossen wohnen zu können.
(29) tastenkoenig · 31. Juli um 16:54
@26: Ich hab diese Diskussion seinerzeit, als das Buch rauskam, bis zum Überdruss geführt und werde sie jetzt nicht wieder anfangen. Das ist verschwendete Lebenszeit. Nur soviel: mehrere der Wissenschaftler, auf deren Arbeit er seine Thesen stützt, haben sich von seiner Interpretation ihrer Ergebnisse distanziert, weil er sie einfach falsch verstanden hat. Kann passieren, wenn ein Volkswirt Soziologe spielt.
(28) thrasea · 31. Juli um 16:52
@25 Doch, Sarrazins Buch und Aussagen sind rassistisch. Das hat sogar der UN-Ausschuss für die Beseitigung von Rassendiskriminierung (CERD) festgestellt: <link> Also pass besser auf, wem du die "reine Wahrheit" bescheinigst bzw. was das über dich selbst aussagt.
(27) 17August · 31. Juli um 16:52
so, jetzt das nächste Buch und die Werbekampagne vorm Zivilgrericht.
(26) SchwarzesLuder · 31. Juli um 16:48
@24 Na komm und hau mal raus was denn z.B
(25) SchwarzesLuder · 31. Juli um 16:45
@22 Das hat kein Stück mit Rassistisch zu tun!!! Also lass das bitte mich mit solchen Pack gleich zu Stellen.
(24) tastenkoenig · 31. Juli um 16:40
@20: In diesem Buch stehen erwiesenermaßen etliche Unwahrheiten drin.
(23) e1faerber · 31. Juli um 16:39
Zu SchwarzesLuder. Sarrazin ist kein guter Politiker er ist in mancher Beziehung noch viel gefährlicher als die AfD, ein echter Volksverhetzer.
(22) thrasea · 31. Juli um 16:38
@20 Wenn das deine Meinung ist, bist du genau so rassistisch wie Sarrazin. @17 Es gibt aber Aussagen, davon muss sich eine Partei deutlich distanzieren. Hätten sie sich gar nicht geäußert, wäre das doch als stille Zustimmung gewertet worden.
(21) e1faerber · 31. Juli um 16:37
So viel Aufmerksamkeit hat der Idiot gar nicht verdient. Man hätte prüfen müssen ob man ihn nicht wegen Volksverhetzung einsperren kann oder einweisen. Leider hat der ganze Hickhack nur dazu beigetragen, dass ich seine Bücher noch besser verkaufen und das ist sehr schade. Vor 20 Jahren dachte ich, das ist ein richtig guter Genosse der bringt die SPDin Berlin voran. Dann muss ihn jemand auf den Kopf gehauen haben.
(19) tastenkoenig · 31. Juli um 16:30
hat lange genug gedauert …
(18) wimola · 31. Juli um 14:30
@17) Och, Sarrazin hat doch selber ganz gut "getrommelt" - endlos Vorträge zu seinen Büchern gehalten (gegen teures Eintrittsgeld) etc..- Also wie man sich vermarktet, weiß er sehr genau. Da benötigte er die SPD mit irgendwelchen Kommentaren nicht.
(17) anddie · 31. Juli um 14:18
Im Endeffekt bekommt Sarrazin durch diese ganze Geschichte viel mehr Aufmerksamkeit, als wenn die SPD sich gar nicht zu seinen Büchern geäußert hätte.
(16) tastenkoenig · 31. Juli um 09:56
Manche Leute stecken sich selbst in gewisse Schubladen - mit voller Absicht.
(15) Maibaum · 31. Juli um 09:48
Traurig, daß viele Menschen die ihre eigene Anschauung vertreten, in eine Schublade gesteckt werden weil sie gerade nicht nicht in die beschränkte Sichtweise einiger Politiker passen. Diese Blindheit hat in der Vergangenheit schon reichlich Schäden angerichtet, die nicht wieder zu bereinigen sind.
(14) Marc · 31. Juli um 09:14
Vielleicht kann er mit Kalbitz zusammen ja eine neue....ach lassen wir das.
(13) yaki · 31. Juli um 08:54
...auf die Entscheidung bin ich gespannt
(12) BigDaddy3 · 31. Juli um 08:44
@10 Da gebe ich dir zu 100% Recht. Man sollte es sogar noch öfter (nämlich ständig) tun. Das heißt aber nicht, dass man dabei nicht zu dem Schluss kommen kann, dass die eigene Betrachtungsweise noch korrekt ist. Man sollte seine eigene Meinung also nicht nur deshalb ändern, weil sie grade nicht dem Zeitgeist entspricht, sondern weil man selbst zu anderen Erkenntnissen gelangt ist.
(11) wimola · 31. Juli um 08:40
@10) Ich empfehle jedem eine Betrachtung seiner eigenen Aussagen und den Vergleich mit denen, die er selber vor 10, 20, oder gar 40 Jahre getroffen hat. Auch, sich dann intensiv zu überlegen, ob er angeeckt, mit geschwommen oder gar katastrophale Äußerungen tätigte. Blind sich darauf zu verlassen, dass man immer gleich in seiner Ausdrucksweise blieb, könnte glattweg Stillstand bedeuten.;-)
(10) BigDaddy3 · 31. Juli um 08:22
@9 Das ändert nichts an Helmut Schmidt und seine Grundsätzen. Übrigens hat er diese Aussagen auch noch kurz vor seinem Tod getroffen. Und dem jeweiligen Zeitgeist zu folgen nur um in der Masse mitzuschwimmen und nicht anzuecken, kann auch zur Katastrophe führen. Ich empfehle da eine intensivere Betrachtung der deutschen Geschichte. Blind dem Zeitgeist folgen heißt nämlich blind im Gleichschritt zu maschieren.
(9) wimola · 31. Juli um 08:16
@8) Vergleiche, die auf eine völlig unterschiedliche Zeit bzw. ein Zeitgefühl treffen, sind für mich nicht wirklich relevant, weil sie die Wirklichkeit verzerren. - Schmidt mag nicht jedem in der SPD gefallen haben, ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass irgendwer jemals auch nur auf die Idee gekommen wäre, ihn zu bitten, die Partei zu verlassen etc.. ;-))
(8) BigDaddy3 · 31. Juli um 08:08
@7 Das du ihn nicht so siehst, bedeutet nicht, dass er sich nicht so sieht. Und viele seiner Aussagen decken sich nunmal auch mit Aussagen von Helmut Schmidt. Und der war nun auch nicht beliebt in der SPD.
(7) wimola · 31. Juli um 07:27
@6) Nein!
(6) BigDaddy3 · 31. Juli um 07:14
@1@2@5 Weil er sich als Sozialdemokrat wie einst Helmut Schmidt versteht.
(5) k33620 · 31. Juli um 07:04
Verstehe nicht, dass der nicht einfach von sich aus zur AfD geht.
(4) Folkman · 31. Juli um 06:57
Wird wirklich spannend, ob er nach einem Rauswurf in die AfD eintritt. Besser passen täte es definitiv zu seinen Ansichten, und umworben wurde er ja auch bereits...
(3) wimola · 31. Juli um 06:56
@2) Hat er doch schon alles angekündigt ... und die Erlöse aus seinen Büchern dürften ihm dieses Spiel durchaus ermöglichen, dem armen Kerlchen ...;-)
(2) Pontius · 31. Juli um 06:51
Geht er bei einem Rauswurf dann wieder in Revision? Das Bundesverfassungsgericht oder der EUGH wären doch sicher noch möglich.
(1) wimola · 31. Juli um 06:24
Man mag es drehen wie man will, neben, unter den Teller schauen oder auch in den Himmel darüber: Dieser Mann gehört in die AfD - aber er ist eine Schande für die Sozialdemokratie! - Hat er sich mit Kalbitz ggf. in der Anwaltskanzlei getroffen?*lol
 
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