«Die Notregierung»: Doku über ungeliebte Koalition kommt nur überschaubar an

Während Das Erste mit einer Politdoku nur überschaubare Zahlen schrieb, erreichte der Film im ZDF sehr gute Ergebnisse.

Der Start der Großen Koalition im März 2018 stand unter einem denkbar schlechten Stern: Die SPD hatte sich nach der verlorenen Bundestagswahl mit der Oppositionsrolle abgefunden, die Union liebäugelte (in Teilen) mit einem Jamaika-Bündnis mit der FDP und den Grünen. Doch nach und nach begannen CDU, CSU und SPD eine Neuauflage ihres Bündnisses auszuhandeln. Einem Filmteam gelang es, führende Politiker zu begleiten und zu interviewen, was Das Erste am Montagabend unter dem Titel Die Notregierung – Ungeliebte Koalition ausstrahlte.

2,07 Millionen Wissbegierige glichen ab 20.15 Uhr aber nur mageren 6,6 Prozent Marktanteil. 0,57 Millionen 14- bis 49-Jährige entsprachen unterdessen mäßigen 5,9 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum. Hart aber fair folgte ab 21.15 Uhr mit mäßigen 9,4 Prozent insgesamt sowie mit 5,2 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren.

Das ZDF wiederum holte ab 20.15 Uhr 5,25 Millionen Menschen zu sich: Winterherz – Tod in einer kalten Nacht erreichte damit sehr gute 16,8 Prozent Marktanteil. 0,69 Millionen 14- bis 49-Jährige verhalfen dem öffentlich-rechtlichen Sender wiederum zu ebenfalls sehr guten 7,2 Prozent Marktanteil. Das heute-journal folgte ab 21.45 Uhr indes mit soliden 12,9 und sehr guten 6,9 Prozent Marktanteil.
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03.12.2019 · 08:59 Uhr
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