Die beliebtesten Inseln Europas für den Urlaub – von der Ostsee bis ans Mittelmeer
Jedes Jahr entscheiden sich Millionen Reisende für eine Auszeit auf den Balearen oder den Kanaren. Doch wer glaubt, dass jede Insel nach dem gleichen Schema aus Palmen, Sand und Tapas funktioniert verpasst die faszinierenden Charakterunterschiede der einzelnen Eilande.
Balearen-Vielfalt: Mehr als der klassische Insel-Mythos
Von spektakulären Vulkanlandschaften über ruhige Naturschutzgebiete bis hin zu verträumten Bergdörfern bietet die spanische Inselwelt für jeden Geschmack die passende Kulisse. Eine bewusste Auswahl lohnt sich, um den eigenen Traumurlaub Punkt für Punkt zu verwirklichen. Schließlich soll die schönste Zeit des Jahres von der ersten Minute an absolut perfekt verlaufen.
Schaut man auf die Buchungszahlen belegen die beliebtesten Inseln der Deutschen in Südeuropa Jahr für Jahr absolute Spitzenplätze. Die Vielfalt reicht vom sanftmütigen Balearen-Archipel im Mittelmeer bis hin zu den gebirgigen Kanaren mitten im Atlantik. Wer die jeweiligen Highlights kennt, reist gezielter und erlebt unverfälschte Urlaubsglücksmomente abseits ausgetretener Pfade.
Mallorca gilt unbestritten als die Königin der Balearen und als absolute Lieblingsinsel der Deutschen. Das Eiland punktet mit einer gigantischen Abwechslung auf engstem Raum. Neben feinsandigen Buchten beeindruckt vor allem das von der UNESCO geschützte Tramuntana-Gebirge das mit seinen majestätischen Gipfeln und Serpentinenstraßen Wanderer und Radsportler in seinen Bann zieht. Urige Dörfer wie Valldemossa oder Sóller versprühen romantischen Charme, während die Inselhauptstadt Palma mit ihrer gotischen Kathedrale La Seu und einer lebendigen Gastro-Szene lockt.
Doch die Balearischen Inseln haben noch viel mehr Facetten zu bieten. Menorca gilt als die beschauliche, grüne Schwester Mallorcas und ist als Biosphärenreservat ausgewiesen. Hier bestimmen türkisblaue Naturbuchten, sogenannte Calas und historische Wanderwege wie der Camí de Cavalls das Bild. Massentourismus sucht man vergebens. Ibiza wiederum ist weit mehr als nur ein schillernder Hotspot für Nachtschwärmer. Das Eiland verzaubert mit seiner historischen Altstadt Dalt Vila, urigen Hippie-Märkten und herrlich ruhigen Rückzugsorten im bewaldeten Landesinneren. Direkt benachbart liegt Formentera deren karibisch anmutende, strahlend weiße Sandstrände und glasklares Wasser Naturliebhaber ins Staunen versetzen. Hier schlägt das Herz der mediterranen Erholung spürbar langsamer.
Die Kanaren: Vulkanische Giganten des ewigen Frühlings
Gänzlich andere Kontraste bieten die Kanarischen Inseln im Atlantik. Aufgrund ihres ganzjährig milden Klimas werden sie geschätzt und bieten spektakuläre Landschaften vulkanischen Ursprungs. Teneriffa, die größte Insel des Archipels, wird vom Pico del Teide dominiert – dem höchsten Berg Spaniens. Die Insel beeindruckt durch ihre krassen Gegensätze: Der sattgrüne, nebelverhangene Norden trifft auf den sonnenverwöhnten Süden mit seinen mattschwarzen Vulkanstränden.
Gran Canaria besticht durch ein einzigartiges Mikroklima und wird oft als Miniaturkontinent bezeichnet. Im Süden erstrecken sich die riesigen Sanddünen von Maspalomas, während das gebirgige Zentrum von tiefen Schluchten und schroffen Felsformationen wie dem Roque Nublo geprägt ist. Wer nach endlosen Sandstränden und stetigem Wind sucht, steuert Fuerteventura an. Die Insel ist ein wahres Mekka für Kitesurfer, Windsurfer und Strandliebhaber, die stundenlang an leuchtend goldenen Dünen entlangflanieren möchten. Dieses atemberaubende Panorama lässt den stressigen Alltag blitzschnell vergessen.
Lanzarote und La Palma: Außergewöhnliche Naturschauspiele
Für Naturfans und Ruhesuchende halten die westlichen und östlichen Ausläufer der Kanaren ganz besondere Highlights bereit. Lanzarote wirkt wie ein anderer Planet. Die von dunkler Lava geprägte Mondlandschaft des Timanfaya-Nationalparks zeigt die Urgewalt der Natur auf faszinierende Weise. Geprägt wurde das ästhetische Bild der Insel maßgeblich vom Künstler César Manrique, der dafür sorgte, dass traditionelle weiße Häuser mit grünen oder blauen Fenstern das Landschaftsbild dominieren und Bettenburgen verbannt wurden.
La Palma trägt den Beinamen La Isla Bonita – die schöne Insel. Sie zählt zu den waldreichsten und steilsten Inseln der Welt und begeistert mit dichten Lorbeerwäldern riesigen Vulkankrater-Landschaften und spektakulären Wanderrouten. Aufgrund der geringen Lichtverschmutzung gilt La Palma zudem als eines der weltweit besten Areale für Stargazing und Astronomie-Begeisterte. Auch die kleinsten Schwestern La Gomera und El Hierro bieten unberührte Urwälder, spektakuläre Schluchten und gelebtes Brauchtum abseits von Hektik und Trubel.
Das perfekte Eiland für die persönliche Auszeit wählen
Die spanische Inselwelt bietet für jeden Urlaubstyp die passende Heimat auf Zeit. Ob die kulturelle und landschaftliche Vielfalt Mallorcas, die tiefenentspannte Gemütlichkeit Menorcas, die gigantischen Kulissen der kanarischen Vulkane oder die unberührten Pfade La Palmas.
Wer seine persönlichen Vorlieben kennt, findet im Mittelmeer oder im Atlantik sein ganz persönliches Paradies. Solch traumhafte Reiseziele laden förmlich dazu ein, immer wieder aufs Neue entdeckt zu werden. Und darauf sollte es doch schließlich ankommen, denn immerhin ist der eigene Urlaub mitunter das allerhöchste der Gefühle, die man im Sommer erleben kann. Da will und soll man freilich auf nix verzichten müssen, oder?
Ein hohes Maß an Flexibilität bietet dabei die Buchung einer privaten Ferienwohnung oder eines Finca-Domizils. So lässt sich der Urlaubstag unabhängig von festen Buffetzeiten gestalten, um die kulinarischen Schätze der lokalen Märkte zu entdecken. Spaniens Eilande beweisen, dass Abwechslung, Erholung und spektakuläre Naturkulissen Hand in Hand gehen – man muss lediglich wählen welches Inselherz im eigenen Takt schlägt.


