Berlin (dpa) - Der frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio hat davor gewarnt, die AfD pauschal als Nazi-Partei zu bezeichnen. «Es mag Gestalten bei der AfD geben, die mit der Ideologie und den Symbolen der NSDAP liebäugeln. Das müssen wir sorgfältig beobachten, niemand kann ausschließen, dass die […] mehr

Kommentare

4Pontius28. Dezember 2025
"Remigration" ist erzkonservativ - hier habt ihr es zuerst gehört...
3skloss28. Dezember 2025
Wo er Recht hat - Nazi, NationalSOZIAList, passt wirklich nicht. Zumindest die hinteren 50% kann ich bei der Partei nicht entdecken. Wobei sie sehr sozial/wohlgesonnen dem Großkapital sind. Aber waren die Kriegsanfänger ja auch.
2Tautou28. Dezember 2025
„(…) dann verfeindlichen wir auch diejenigen, die aus irgendwelchen sachlichen oder weniger sachlichen Gründen die AfD wählen.“ - Sachliche Gründe. Ob er das ernst meinst?
1Polarlichter28. Dezember 2025
Ich finde ohnehin, dass man mit dem Wort "Nazi" nicht so umwerfen sollte. Klingbeil hat diesen auch mal sehr lapidar für Weidel verwendet, die im Vergleich zur innenparteilichen Höckefraktion sicherlich noch eher erzkonservativ zu verorten ist. Dieses Wort so als diffarmierendes Modewort inflationär zu verwenden, ist auch problematisch. Dennoch gibt es wie der damalige Verfassungsrichter auch erwähnt definitiv Figuren in der AfD, die aus gutem Grund vom Verfassungsschutz beobachtet werden.