DFB-Pokal in Überlänge dominiert den Abend

Im Viertelfinale des DFB-Pokals standen sich am Dienstagabend FC Augsburg und RB Leipzig gegenüber. Das hart umkämpfte Spiel fesselte die Zuschauer durch eine Last-Minute-Verlängerung bis in die späten Stunden an Das Erste.

Statt Nationalmannschaft oder Champions League ist dieses Mal unter der Woche wieder der DFB-Pokal dran. Um 20.45 Uhr empfing der FC Augsburg eine Leipziger Mannschaft in Topform. Doch wie schon in den letzten Partien dieser Kontrahenten blieben die beiden Teams den Zuschauern vor allem eines schuldig: Tore. Wie gut, dass es bei einem K.O.-Spiel mindestens eins geben muss, merkte der Kommentator schon zu Beginn des Spieles an. Es dauerte bis zur 74. Minute, dann klingelte es endlich im Kasten. Für den neutralen Zuschauer war diese zweikampfgeprägte Partie oft schwer anzuschauen. Das drückte sich auch in den Zuschauerzahlen aus: 5,37 Millionen Gesamtzuschauer und 20,4 Prozent des Marktes sind zwar ein überragendes Ergebnis, dennoch lockten die fußballerisch feineren Teams Dortmund oder Bayern schon mehr Zuschauer an als dieser Kick (siehe rechts). Auch bei den Jungen hatte man natürlich die Nase vorn. Hier schalteten 1,25 Millionen Fans zwischen 14 und 49 Jahren ein und es wurde ein Marktanteil von sehr guten 15,6 Prozent für den Sieg der Leipziger erreicht.

Im Anschluss lieferte Das Erste - durch die Verlängerung 30 Minuten verspätet - die Highlights des 2:0-Erfolges des HSVs in Paderborn und sendete anschließenden zu ganz später Stunde Sportschau: Legenden des Fußballs. Für die Bilder der neuen „Hall of Fame“ des deutschen Fußballs blieben noch insgesamt 1,68 Millionen Interessierte dran, woraus sich eine starke Sehbeteiligung von 23,7 Prozent ergab. Am Mittwochabend geht es dann direkt weiter mit dem Volkssport Nummer eins. Um 20.45 Uhr empfängt Schalke 04 den SV Werder Bremen in der Veltins Arena, ab 20.15 Uhr berichtet Das Erste live vom letzten Viertelfinalspiel.

Im ZDF setzte man gegen die harte Konkurrenz einen alten Klassiker. Die Zuschauer erwartete eine uralte Das Traumschiff-Episode. Insgesamt 4,59 Millionen Menschen ließen sich die Reise der „MS Deutschland“ nach Mauritius nicht entgehen, davon stammten allerdings nur 0,70 Millionen aus dem jungen Publikum. So ergaben sich trotz des Fußballs immer noch sehr erfreuliche 14,8 Prozent Marktanteil insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen musste man sich dafür aber mit 7,4 Prozent des Marktes zufriedengeben - immer noch ein überdurchschnittlicher Wert für den Sender aus Mainz.
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03.04.2019 · 07:55 Uhr
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