Deutsche Marine feuert Rakete im Nordatlantik – Abschreckung statt Illusionen
Eine Fregatte, ein Schuss, eine klare Botschaft: Die Deutsche Marine hat im Nordatlantik eine ballistische Rakete gestartet und die Bilder demonstrativ verbreitet. Das Signal ist unmissverständlich – Deutschland kann treffen, wenn es muss.
Jahrzehntelang hat Deutschland auf einen Frieden mit Russland und den Schutz durch die USA vertraut. Beide Annahmen sind zerbrochen. Russland beschießt die Ukraine jede Nacht mit ballistischen Raketen und nimmt bewusst Zivilisten ins Visier. Die US-Regierung hat sich aus der Unterstützung des angegriffenen Landes zurückgezogen.
Die Ukraine bräuchte amerikanische Patriot-Raketen, um ihre Bürger gegen russischen Raketenterror zu schützen. Deutschland selbst verfügt im Ernstfall kaum über genügend Abwehrmittel gegen die in Kaliningrad stationierten russischen Raketen.
Die Bundesregierung reagiert endlich mit Abschreckung statt Wunschdenken. Parallel zum russischen Arsenal an weitreichenden Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen rüstet die Bundeswehr nun nach.
Diese Kurskorrektur kommt spät, aber sie kommt. Wer jahrelang auf Abrüstung und Diplomatie gesetzt hat, während der Gegner aufrüstete, muss jetzt die Konsequenzen tragen – und die Kosten für jahrzehntelange Fehleinschätzungen.

