Wiesbaden (dts) - Die deutschen Exporte sind im Oktober 2019 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Unterdessen waren die Importe um 0,6 Prozent niedriger als im Oktober 2018, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Montag mit. Insgesamt wurden ...

Kommentare

(11) AS1 · 09. Dezember 2019
Kriterium für das Auftauchen in der Exportbilanz ist der Firmensitz des Exporteurs, der damit natürlich in Deutschland steuerpflichtig ist. DIe Ware selbst muss Deutschland nie gesehen haben. Wertschöpfung in Deutschland, Arbeitskräfte etc. sind nicht von Belang. @4 Das mit der Aktionärskultur ist leider wahr - da hat Deutschland noch einen weiten Weg vor sich.
(10) franke01 · 09. Dezember 2019
@7: dachte ich mir fast. deswegen verpuffen Trumps Vorderungen schon allein mit minimalem Hintergrundwissen. In der globalen Weltwirtschaft sind solche Zahlen damit immer weniger Aussagekräftig und man lässt sich durch Schlagzeilen schnell manipulieren.
(9) ausiman1 · 09. Dezember 2019
Wenn jetzt das soweiter geht 2020 dann wird es wieder gut !
(8) Wasweissdennich · 09. Dezember 2019
und da alles was arbeitsintensiv ist eher in Ländern mit niedrigem Lohnniveau passiert würde ich davon ausgehen das die enthaltenen Arbeitsstunden mehr als 19 % ausmachen
(7) Wasweissdennich · 09. Dezember 2019
@6 Nö davon das die Leistung auch in Deutschland gebracht wurde kannst Du nicht ausgehen, ich finde gerade keine aktuelle Quelle aber von 2013 - "Der Anteil ausländischer Wertschöpfung am deutschen Export ist mit 19 Prozent im Durchschnitt über alle Branchen etwa doppelt so hoch wie in den USA oder in Japan." <link>
(6) franke01 · 09. Dezember 2019
@4: Staat ist schon mal klar. Finde das Thema aber schon sehr spannend: interessant wäre zu wissen wieviel % dieser Arbeit dann aber real in Deutschland auch geleistet wird und nicht im Auftrag des Konzerns zb. in Asien produziert wird. Kann man davon ausgehen wenn von Exportgewinnen geredet wird, dass die Leistung an sich dann auch in Deutschland erbracht wurde?
(5) Joywalle · 09. Dezember 2019
@3 Das ist eigentlich völlig Schnuppe. Die Industrie ist wie die Landwirte. Wenn Exportüberschuss ist, wird gejammert, wenn Exporte einbrechen, wird gejammert, wenn es trocken ist, wird gejammert, dass das Getreide frühreif wird und verschwiegen, dass es eine Rekordernte bei Kartoffeln gibt und es dem Mais für die Biogasanlagen völlig egal ist, wie das Wetter ist. Wenn es regnet, wird gejammert, dass die Kartoffeln verfaulen und verschwiegen dass es dem Getreide prächtig geht.
(4) Wasweissdennich · 09. Dezember 2019
@3 an den versteuerten und ausgeschütten Gewinnen kann man sich weltweit bereichern Ja - vorher schlagen allerdings Staat und die Arbeitnehmer zu und dieser Teil bleibt eben zum Großteil in Deutschland hängen. Wenn wir Deutschland mal ein bisschen Aktionärskultur pflegen würden würde uns auch mehr vom ersten Teil zufließen
(3) franke01 · 09. Dezember 2019
Trumps Rechnung geht aber eh kaum auf - die größten Gewinne werden durch Aktiengesellschaften erzielt und daran kann sich jeder bereichern der diese Aktien besitzt, Weltweit. Dieses Geld bleibt damit nicht real in Deutschland hängen - oder seh ich das falsch?
(2) Jewgenij · 09. Dezember 2019
Eine echte Zwickmühle. Eigentlich ein gutes Ergebnis, gut für die Volkswirtschaft sozusagen doch es gibt einen der neidisch sein kann.
(1) UweGernsheim · 09. Dezember 2019
Warum haben wir wohl nur diese hohen Exporte? Doch wohl nur, weil die Welt die Qualität unserer Produkte schätzt, denn sonst würden sie ja woanders und wohl preisgünstiger einkaufen. Für Trump werden diese Zahlen wohl wieder ein nettes Thema werden, so dass es mit Zöllen drohen kann.
 
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