Trier (dpa) - Die weiße Kerze in der Laterne im Garten brennt Tag und Nacht. «Für Katja. Wir vermissen sie so sehr.» Immer muss Petra Lieser weinen, wenn sie über ihre Tochter spricht, die vor gut einem halben Jahr bei der Amokfahrt in der Fußgängerzone in Trier getötet wurde. Nichts ist seitdem ...

Kommentare

(6) Stiltskin · 13. Juni um 17:35
Eine gerechte Strafe gibt es nicht, schon gar nicht, wenn sich ein Staat anmaßt, Menschen für ein Verbrechen zum Tod zu verurteilen. Bei uns ist diese barbarische Strafe aus gutem Grund abgeschafft. Es bestünde im anderen Fall die Gefahr, für immer weitere Verbrechen Menschen (willkürlich) mit den Tod zu bestrafen. Andererseits sind da die Hinterblieben der Getöteten, die für ihr gesamtes Leben mehr oder weniger gut die Geschehnisse verarbeiten- diese Meschen brauchen jede erdenkliche Hilfe.
(5) mesca · 13. Juni um 10:03
@2 Meinst du, die Angehörigen der Opfer leiden weniger, wenn der Täter seiner "gerechten" Strafe zugeführt wurde? @3 Das ist genauso wenig zielführend, dann leiht er sich halt einen Transporter aus, ist noch effektiver als ein SUV. Und auf die Dinger achtet auch kaum noch jemand, weil sie im Straßenbild viel vorhanden sind.
(4) Pontius · 13. Juni um 08:20
@2 Auch wenn bei dem Täter eine psychische Erkrankung festgestellt wird, bedeutet dies nicht, dass er die Anklagebank verlässt und dann draußen wieder herumspaziert. Selbst die Todesstrafe kann die Trauer und den Verlust der Angehörigen nicht lindern - schafft aber neue bei den Angehörigen der Bestraften.
(3) satta · 13. Juni um 08:18
@2 Was für ein dummer, populistischer, unnützer Vorschlag von dir. Was hat die Tatsache, dass der Täter krank und dementsprechend vielleicht nicht oder vermindert schuldfähig ist mit einem schlechten deutschen Rechtssystem zu tun? SUVs muss man endlich abschaffen, das sollte eine wichtige Lehre aus dem Fall sein. Aber das habe ich schon damals hier geschrieben, als über diesen Fall berichtet wurde.
(2) Dackelmann · 13. Juni um 08:08
Aber hier sieht man mal wieder wie schlecht unser Rechtssystem eigentlich ist,der Täter ist natürlich Krank und kann natürlich nichts für seine Tat. Die Opfer und Familien, Freunde können ja ruhig Leiden. Man sollte solche Straftäter ruhig mit der Totesstrafe belegen obwohl sie ja bei uns abgeschafft wurde aber für solche Menschen verachtende Taten wieder eingeführt werden sollte.
(1) setto · 13. Juni um 07:31
«Der Schmerz hört nicht auf» Er wird auch nie aufhören. Wer aufhören kann daran zu denken, für den wird der Schmerz weniger, weil andere Erinnerungen hinzukommen, aber das kann eben nicht jeder. Es ist genauso falsch zu sagen, die Zeit heilt alle Wunden. Solche Wunden bleiben offen, sie werden nur überdeckt
 
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