Death Stranding: Diese 5 Dinge bringen uns zum Heulen
 --- Trotz des großen Presse-Hypes um Hideo Kojimas neues Spiel, sorgt dieses in der Gaming-Community für gemischte Gefühle. Erfahrt in unseren Eindrücken, wo der Schuh besonders drückt. --- 

Triste Landschaften

Die monotone Umgebung passt in das Konzept der menschenleeren Post-Apokalypse und unterstreicht das Gefühl der Einsamkeit. Dennoch stören die immer gleichen grau-braun-grün gefärbten Mondlandschaften über die Zeit ein wenig, da sich aufgrund der immer wieder gleichen Strecken eine visuelle Monotonie einstellen kann. Wer sich an schottischen oder marokkanischen Landschaften nicht satt sehen kann, der wird damit keine Probleme haben.

Anstrengendes Item-Management

Zu Beginn stellt das Item-Management noch keine wirklich große Herausforderung dar, jedoch ändert sich dies relativ schnell und artet mit der Zeit in einen Logistiker-Alptraum aus. Da in Death Stranding relativ spärlich mit aussagekräftigen Hilfestellungen umgegangen wird, während die Zahlen und Angaben im Menü erschlagend sein können, wisst ihr oftmals nicht genau, weshalb eine bestimmte Frachtkombination nicht transportierbar ist. Zusätzlich wird man immer wieder mit einer Vielzahl von Items überhäuft, für die erstmal Platz geschaffen werden muss.

Eintönige Missionen

Death Stranding macht als Postmann-Simulation eine gute Arbeit und bietet nur wenig Abwechslung. Meist lauft, klettert oder fahrt ihr mehrfach von einer Station zur nächsten oder findet euch in einer Dreiecksbeziehung zwischen ziemlich fordernden Bunkerbewohnern wieder. Auch wenn es logisch ist, dass alltägliche Bedürfnisse wie Essiggurken oder Energy-Drinks gedeckt werden müssen, so bleiben die Standardaufträge eine eher monotone Beigabe. Zudem bringen euch diese Aufträge nur selten einen spielerischen Mehrwert.

Monotones Kampfsystem

Die größte Schwäche von Death Stranding ist sein Kampfsystem, welches schnell erlernt und noch schneller gemeistert werden kann. Im Grunde gibt es lediglich zwei Gegnergruppen: Menschen und Geister. Für erstere reicht fast ausschließlich ein Hämmern auf die Viereck-Taste, bis ein ganzes Lager ins Land der Briefmarken geschickt wurde und die Geister lassen sich oftmals mit einem schnellen Gefährt umfahren oder mit Granaten wieder zurück ins Jenseits befördern. Einzige Abwechslung bieten die Bosse, die jedoch auch keine große Herausforderung darstellen.

Verwirrende Story

Für diejenigen unter euch, die sich gerne abseits der direkt präsentierten Geschichte gerne einlesen oder sogar eigene Vermutungen anstellen möchten, passt Death Stranding wie die Faust ins Paket. Der Produzent Hideo Kojima meinte selbst, dass er nicht wisse, worum es eigentlich in seinem Spiel gehe. Dementsprechend kann die Geschichte durchaus löchrig wirken und nur aus eigenem Antrieb mit den fehlenden Bruchstücken gefüllt werden. Solltet ihr allerdings einfach erzählte Geschichten bevorzugen, so mutiert der Strandurlaub schnell mal zum “What”-Wandern.

Games / Review / PlayStation / Death Stranding
[game-dna.de] · 14.11.2019 · 15:50 Uhr
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