Darum ist «F4lkenb3rg» für RTL II ein linearer Erfolg

Eine Woche vorab schon bei TV Now verfügbar – wie interessant ist die neue Crime-Schul-Geschichte daher für die ganz Jungen im klassischen Fernsehen?

Unsere These: Die neue RTL II-Produktion F4lkenb3rg ist überwiegend für ein sehr junges Publikum gemacht. Das konnte via TV Now schon vorab die Startepisoden sehen. Das drückt die TV-Quote auf klassischem Ausspielwege.

Die nackten Zahlen: Mit 5,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen startete die RTL II-Produktion «F4lkenb3rg» am Montagabend um 20.15 Uhr im klassischen Fernsehen. Vorab hatte Streaming-Dienst TV Now in seinem Premium-Bereich die Folgen schon angeboten. Dennoch schauten rund 640.000 Menschen auf linearem Wege zu. Besonders erfreulich für den Münchner Sender: Bei den 14- bis 19-Jährigen, der sehr spitzen Kernzielgruppe, wurden gute 12,9 Prozent Marktanteil ermittelt. Rund 50.000 Menschen dieser Gruppe schalteten ein.

Auch bei den 20- bis 29-Jährigen wurden mit 6,4 Prozent noch ziemlich gute Werte ermittelt. RTL II kommt im Schnitt bei den Zuschauern zwischen 14 und 29 Jahre (im Juli) auf 7,5 Prozent – diesen Wert hat man somit locker getoppt. Zurück aber zur neuen Primetime-Serie mit Crime-Anteilen: Sechs Prozent holte sie noch bei den Sehern in den Dreißigen, danach ließ das Interesse nach. 3,4 Prozent bei den 40- bis 49-Jährigen, nur 1,6 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen.

Eine andere Zahl ist noch spannend: Zwischen drei und 39 Jahren alt waren 0,31 Millionen Zuschauer – ergo weniger als die Hälfte. Und: Mit 130.000 Zuschauern stellte sogar die Altersklasse 50 bis 64 die größte Summe an Sehern. Weniger überraschend ist derweil, dass deutlich mehr Frauen (420.000 ab 14 Jahren) als Männer (rund 200.000 im gleichen Alter) zuschauten. Auch das Bildungsniveau lässt interessante Rückschlüsse zu: Mit 0,27 Millionen Zuschauern wurde die größte Anzahl bei Zuschauern gemessen, die eine Volks- oder Hauptschule besuch(t)en - gerade früher war dies die gängige Schulart in Deutschland. Die Gruppe der Abiturieten/Studerienden/Studierten fiel am Montagabend mit 0,11 Millionen klar kleiner aus.
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16.07.2019 · 15:31 Uhr
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