CureVac-Aktie zieht an: Weiterhin tiefrote Zahlen - Zulassungsantrag für Corona-Impfstoff im zweiten Quartal geplant

Mit Spannung warteten Anleger auf die zweite Bilanz seit CureVac im September vergangenen Jahres an die Börse gegangen ist.

Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen Umsätze von 6 Millionen Euro und verbesserte sich damit leicht im Vergleich zum dritten Quartal, als der Tübinger Konzern 5,16 Millionen Euro erlöst hatte.
Auf operativer Basis blieb das Unternehmen weiter in den roten Zahlen: Der Verlust wurde auf 46,6 Millionen Euro beziffert nach -36,83 Millionen Euro im Vorquartal.

Im Gesamtjahr summierten sich die Erlöse auf 48,9 Millionen Euro, der Konzern setzte damit deutlich mehr um als noch 2019, als CureVac einen Umsatz von 17 Millionen Euro auswies.
Der operative Jahresfehlbetrag lag bei -109,8 Millionen Euro, 2019 hatte CureVac noch einen Verlust von 100 Millionen Euro in den Büchern.

CureVac plant Zulassungsantrag für Corona-Impfstoff im zweiten Quartal

Das Tübinger Biotechunternehmen CureVac erwartet Daten zur Wirksamkeit seines COVID-19-Impfstoffs unverändert noch in diesem Quartal.

Der Antrag für eine bedingte Marktzulassung für das Mittel bei der Europäischen Union werde ebenfalls im zweiten Jahresviertel angestrebt, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. CureVac wolle sein Covid-19-Impfprogramm zudem ausweiten und drei neue Studien bei bestimmten Populationen voraussichtlich schon bald beginnen. Bis Ende 2021 will das Unternehmen bis zu 300 Millionen Dosen seines Impfstoffs und bis 2022 bis zu eine Milliarde Dosen herstellen.

Im vergangenen Geschäftsjahr setzte CureVac knapp 49 (2019: 17,4) Millionen Euro um, der operative Verlust stieg wegen höherer Forschungskosten um gut zehn Prozent auf fast 110 Millionen Euro.

Die an der NASDAQ gelistete CureVac-Aktie zeigte sich am Donnerstag fester und legte 1,4 Prozent auf 104,05 US-Dollar zu.

/ (Reuters)

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[finanzen.net] · 15.04.2021 · 22:16 Uhr
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