Berlin/München (dpa) - Nach acht Tagen Machtkampf in der Union um die Kanzlerkandidatur überlässt die CSU die Frage nun der Schwesterpartei CDU. Dies entscheide die CDU jetzt «souverän», sagte der CSU-Vorsitzende Markus Söder. «Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung». Söder machte ...

Kommentare

(26) CharlyZM · 19. April um 18:37
@1 ich muss dir recht geben
(25) K10056 · 19. April um 16:55
@19 Versuchst du hier gerade verzweifelt irgendeine Diskriminierung von Robert Habeck zu konstruieren oder kommt dein zerbrechliches männliches Ego nicht damit klar, dass wir vielleicht wieder eine Kanzlerin bekommen oder wo liegt das eigentliche Problem hier?
(24) K10056 · 19. April um 16:51
@19 Die CDU hatte in den letzten Jahren keine männlichen Vorsitzenden, bis Laschet kam, nur falls dir das entgangen ist. Und davor gab es immer männliche Vorsitzende und dementsprechend auch männliche Kanzlerkandidaten. (Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege, aber soweit ich weiß ist vor Angela Merkel noch nie eine Frau für die CDU als Kanzlerin angetreten).
(23) gabrielefink · 19. April um 16:49
@18 Noch einmal die Frage, woher willst du wissen, wie die Grünen diese Entscheidung getroffen haben? Warst du dabei?
(22) tastenkoenig · 19. April um 16:49
Wenn von zwei Berechtigten einer aus freien Stücken nicht antritt, dann ist das aus meiner Sicht nichts Undemokratisches.
(21) thrasea · 19. April um 16:45
@20 Du meinst so eine offizielle interne Wahl wie bei der Union, der SPD, der FDP etc. – warte, in welcher dieser Parteien gab es gleich nochmal eine offene Wahl zur Kanzler- oder Spitzenkandidatur?
(20) michifritscher · 19. April um 16:43
@17: Wobei diese Wahl eine Farce ist, wenn es nur einen Kandidaten gibt, und sich die beiden nichtmal einer internen inoffiziellen Wahl stellen.
(19) michifritscher · 19. April um 16:40
@16: "die Parteivorsitzende hatte immer das Anrecht auf die Kanzlerkandidatur" Moment, verstehe ich das richtig, dass der männliche Vorsitzende vorher systematisch benachteiligt wurde? Das wäre ja nochmals deutlich krasser.
(18) michifritscher · 19. April um 16:38
@16: Tja, bei der Wahl eines Parteivorsitzenden war allen klar, dass derjenige auch Kanzlerkandidat wird, wenn er möchte. Wenn es aber die mehreren Parteivorsitzenden still und leise einfach mal so eben unter sich ausmachen ist das eben maximal undemokratisch. Ach ja, und wer lesen kann ist klar im Vorteil: 21 I GG: "Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen".
(17) thrasea · 19. April um 16:34
@13 Bestimmt hast du einfach nur übersehen / überlesen, dass der/die Kanzlerkanditatïn der Grünen offiziell bei der Bundesdelegiertenkonferenz im Juni bestimmt wird. Den Antrag findest du hier: <link> Was soll daran undemokratisch sein?
(16) K10056 · 19. April um 16:31
@13 und als studierter Parteienrechtler kannst du uns sicher erklären gegen welchen Grundsatz genau dieses Verfahren verstößt. Und vor allem warum das bisher noch niemandem von deinen Kollegen aufgefallen ist, wo das bei der CDU doch schon so lange ich denken kann genau so abläuft - die Parteivorsitzende hatte immer das Anrecht auf die Kanzlerkandidatur und die beiden Ämter wurden erst vorletztes (?) Jahr voneinander getrennt.
(15) gabrielefink · 19. April um 16:31
@13 Woher willst du wissen, dass es bei den Grünen vor der Entscheidung keine internen Gespräche gab? Nur weil sie es nicht in der Öffentlichkeit breittreten? Ich bin sicher, die haben das nach ihren parteiinternen Richtlinien und nicht nur unter den beiden Vorsitzenden geregelt.
(14) K10056 · 19. April um 16:27
@13 Aha. Das Verfahren der Union ist "nicht optimal" aber das Verfahren der Grünen ist "einfach max. undemokratisch", obwohl es genau auf das gleiche hinausläuft. Nur einmal mit und einmal ohne öffentliches Kasperletheater. Und die Parteivorsitzeden wurden übrigens sehr wohl von den Mitgliedern gewählt.
(13) michifritscher · 19. April um 16:21
@12: Genau das ist ja das Problem: Keiner, auch nicht Parteimitglieder, hatten auch nur ein Fünkchen Mitspracherecht, wer von beiden das Rennen macht. Das Verfahren der Union ist auch nicht optimal, aber das von den Grünen ist einfach max. undemokratisch, und verstößt meines Erachtens auch gegen den entsprechenden Grundsatz für Parteien.
(12) K10056 · 19. April um 16:17
@8 Das Verfahren ist das gleichen wie bei der CDU, der Parteivorsitzende hat den Anspruch auf die Kanzlerkandidatur. Nur haben die Grünen davon eben zwei und die haben es geschafft sich wie erwachsene Menschen zu einigen und nicht so ein Kasperletheater aufzuführen. Und was hat das mit "das absolute Gegenteil von Demokratie" zu tun? Parteivorsitzende werden intern gewählt und wenn du mitreden willst musst du einfach Parteimitglied werden. DAS ist Demokratie.
(11) tastenkoenig · 19. April um 16:16
Glaubt Söder, genug Leute auf seine Seite gezogen zu haben? • @8: Das funktioniert nur, weil beide in der Partei absolut akzeptiert sind. Da sind keine Einpeitscher unterwegs wie zu Joschkas Zeiten. Hätten die Grünen an dieser Stelle das Bedürfnis nach mehr Demokratie, würden sie sie erzwingen. Zumal der Vorschlag ja noch im gewählten Parteigremium bestätigt werden muss.
(10) janage12345 · 19. April um 16:14
Lass es doch den Braun machen
(9) janage12345 · 19. April um 16:14
Da weiß der eine nicht was der andere will
(8) michifritscher · 19. April um 16:00
@2: Also ich weiß ja nicht, wo das Verfahren bei den Grünen, wo zwei Leute das einfach mal so eben unter sich ausmachen, wer potenziell Kanzler wird, so viel besser ist. Es ist zumindest das absolute Gegenteil von Demokratie.
(7) knueppel · 19. April um 15:49
Die andere "K-Frage" wäre ja für die meisten Bürger von größerer Wichtigkeit...
(6) ausiman1 · 19. April um 15:44
Es wird eh ein Grüner Bundeskanzler also warum soll sich die CDU/CSU so selbstzerfleischen. LOL
(5) gabrielefink · 19. April um 15:39
Ich kann mir gut vorstellen, dass Söder bei den Gesprächen mit Laschet, für den Fall einer Regierung, über die Verteilung der Ministerposten verhandelt hat, um ein gutes Ergebnis für die CSU zu erreichen. Möglicherweise auch über die Einbringung politischen Ziele der CSU.
(4) Canga · 19. April um 15:22
treffend formuliert @1 .. damit kann man sich auch schön aus der affäre ziehen
(3) Kupke · 19. April um 15:10
Das hätte er sich schenken können, nach dieser Aussage wird der Bundesvorstand bei Laschet bleiben. @2 Das wird es und zwar reichlich. Die neue Kanzlerin heißt dann eh Bearbock, Die Union beerdigt sich gerade selbst.
(2) Sonnenwende · 19. April um 15:00
Das ist einfach nur ein Affentheater. Hoffen wir mal, dass das die CDU/CSU ordentlich Stimmen kostet.
(1) setto · 19. April um 14:52
In der Corona-Politik ist er zu feige alleinige Entscheidungen für Bayern zu treffen, dringt lieber auf bundesweite und genauso handhabt er es hier. Schiebt es der CDU zu um selber rein dazu stehen. Und so einer soll Kanzler werden? Ich hoffe nicht, da ist nur groß tönen aber nix handeln zu erwarten dann
 
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