Crysis Remastered – Mehr als nur eine Tech-Demo?
In unseren Eindrücken erfahrt ihr, ob Crysis dank eines Facelifts auch 2020 auf dem PC wieder glänzen kann.

Das macht Crysis legendär

“Can it run Crysis?” Ist ein Spruch, der seit dem Erscheinen des Originals im Jahr 2007 durch das Internet geistert. Damals beeindruckte das Shooter mit einer Grafikpracht, die selbst heute noch schön anzusehen ist. Crysis Remastered versucht diesen Aha-Effekt nun 2020 zu wiederholen. Mittels neuester Technologien wie beispielsweise Raytracing verpasst Crytek dem futuristischen Shooter einen Facelift.

Mehr als nur ein Grafikblender?

Zwar dient Crysis jeher als Messlatte für Grafikkarten, den Shooter darauf zu reduzieren wäre jedoch nicht fair. Auch in Sachen Gameplay kann die Neuauflage durchweg überzeugen. Eine gute Mischung aus weitläufigen Gebieten und eher schlauchigen Leveln bietet viel Abwechslung. Dank verschiedener Waffen, die ihrerseits angepasst werden können und den Fähigkeiten des Nano-Suits kommt hier jeder auf seine Kosten.

Cloak engaged

Der ikonische Nanosuit, mit dem wir als Elite-Soldat ausgestattet sind, bietet fünf verschiedene Superkräfte. Wir können uns unsichtbar machen, mit übermenschlicher Stärke Gegenstände und Gegner durch die Gegend werfen, mit Rüstung Kugeln abschwächen, höher springen als ein Olympia-Athlet und schneller sprinten als Usain Bolt. Kombiniert mit dem cleveren Leveldesign sind so verschiedene Herangehensweisen möglich.

Hier fehlt doch etwas...

…wo ist Level 10? Richtig, der Level in dem wir eigentlich mit einem Luftschiff über die Insel heizen fehlt schlichtweg. Und das ist nicht das einzige Kuriosum des Remasters. Auch können wir nun nicht mehr frei speichern, sondern sind an festgelegte Kontrollpunkte gebunden. Auch an Bugs mangelt es nicht. Öffnen wir etwa die Karte, können wir anschließend nicht mehr vorwärts laufen, sondern müssen erst einen Schritt zurückgehen.

Eine würdige Neuauflage?

Insgesamt macht Crysis Remastered vor allem optisch eine gute Figur. Damals wie heute ist es mit aktueller Technik unmöglich den Titel in den höchsten Einstellungen zu genießen – selbst mit einer RTX 3080. Auf mittleren Einstellungen läuft der Titel jedoch auch mit Hardware der oberen Mittelklasse relativ flüssig. Das Standalone-Addon Warhead wäre jedoch eine nette Dreingabe gewesen und einige Bugs warten noch darauf gefixt zu werden. Doch schlussendlich wiederholt Crysis Remastered das Grafikwunder aus dem Jahr 2007 und setzt einmal wieder neue Maßstäbe.

Games / Review / Nintendo Switch / PC / PlayStation / Xbox / Crysis
[game-dna.de] · 20.09.2020 · 16:56 Uhr
[1 Kommentar]
 

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