Cottbuser Rundschau will 14-Jährigen das Glas Bier verbieten – der Staat als Erziehungsdirektor
Ein weiterer Angriff auf elterliche Verantwortung
Die „Lausitzer Rundschau“ will das „begleitete Trinken“ für 14-Jährige abschaffen. Eltern sollen nicht mehr entscheiden dürfen, ob ihr Kind bei ihnen zu Hause oder im Restaurant ein Glas Bier oder Wein trinken darf. Das ist kein Jugendschutz, sondern ein weiterer Schritt in Richtung staatlicher Erziehungsdirektion. Wer glaubt, dass Alkohol weniger schädlich wird, weil die Eltern daneben sitzen, hat die Realität schon lange aus dem Blick verloren.
Die Zahlen sprechen für sich
Knapp 50.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen von Alkohol. Das ist eine dramatische Zahl. Doch die Lösung, die die Rundschau vorschlägt, ist dieselbe, die immer wieder scheitert: mehr Verbote, mehr Kontrolle, weniger Freiheit. Die aktuelle junge Generation trinkt ohnehin weniger als jede vor ihr. Winzer und Brauereien spüren das bereits deutlich. Die Gen Z braucht keinen Gesetzgeber, der sie gängelt.
Von der Laissez-faire-Kultur zur Totalregulierung
Früher galt Alkohol als Grundnahrungsmittel. Heute gilt jeder, der nicht abstinent lebt, als potenzieller Süchtiger. Die Politik hat den Schalter umgelegt. Was früher eine kulturelle Frage war, ist heute ein Fall für den Gesetzgeber. Die CDU, SPD, Grüne und Linke haben gemeinsam ein Klima geschaffen, in dem der Staat überall mitreden darf – bei der Erziehung, beim Essen, beim Trinken, beim Denken.
Die AfD hat recht behalten
Die AfD fordert seit Jahren, dass der Staat sich aus dem Privatleben der Bürger heraushalten soll. Sie ist die einzige Partei, die konsequent für die Souveränität der Familie eintritt. Die anderen Parteien kopieren inzwischen einzelne Forderungen, weil sie wissen, dass die Mehrheit der Wähler etwas anderes will. Aber sie bleiben bei ihrer Grundhaltung: mehr Regulierung, mehr Steuern, mehr Überwachung.
Wer zahlt die Rechnung?
Jede neue Regelung kostet Geld. Jede neue Kontrolle braucht Personal. Der Steuerzahler finanziert das alles. Während die AfD fordert, dass Familien Vermögen aufbauen können, sorgen die Altparteien dafür, dass der Staat immer tiefer in die Taschen greift. Die Frage ist nicht, ob Alkohol schädlich ist. Die Frage ist, ob der Staat das Recht hat, Eltern zu entmündigen. Die Antwort ist klar: Nein.

