Berlin (dpa) - Bei einem Verdienstausfall im Falle einer Corona-Quarantäne ist bislang erstmal der Staat eingesprungen. Nun wollen erste Bundesländer eine schon bestehende gesetzliche Regelung ziehen und den Anspruch für Ungeimpfte beenden. An diesem Mittwoch wollen die Gesundheitsministerinnen und ...

Kommentare

(26) Dark_Devil · 21. September um 21:39
Und noch eines. Eine KK sieht, ob jemand geimpft ist oder nicht anhand der Abrechnungen, da ist nix mit Geheimhaltung. Es ist Teil der Krankenakte, die jede KK hat. Sorry für die 4 Posts, nur ging nicht anders.
(25) Dark_Devil · 21. September um 21:39
Man sollte hinterfragen, warum ist das so? Es gibt Ängste, Skepsis ect. Was auch nicht schlecht ist. Nur die Politik und viele Aussagen von Bürgern verschlechtern dies auch. Man kann nicht einfach sagen, dies sein nur Quere oder sonstiges, es muß nachgefragt werden, ich sehe das auch bei mir im Umfeld. Man kann nur versuchen, das Richtige zu vermitteln, nicht verurteilen, nur weil jemand eine andere Meinung hat. Das alles macht uns doch auch endlich aus, jeder denkt anders und ist anders. :-)
(24) Dark_Devil · 21. September um 21:39
Das sich bis dahin noch viel mehr Leute haben impfen lassen, weil sie sehen, die Impfstoffe sind gut und ohne Nebenwirkungen. Sich auch die Zweifler mehr trauen, die bis jetzt Angst hatten, wie ihr Körper reagiert evt. Das glaube ich, nur erreicht man dies nicht durch indirekten Zwang, da schalten die Leute auf stur. Oder weil derzeit alles auf sofort gemacht werden soll/muß. Man darf einfach nicht alle noch nicht Geimpften über einen Kamm scheren und sagen, das sind alles Verweigerer ect.
(23) Dark_Devil · 21. September um 21:39
"AIDS gehört selbstverständlich nicht dazu, weil es in Bezug auf die Tätigkeit und Kollegïnnen kein Risiko ist." Ist es nicht? Wenn man zb. am Band arbeitet zu zweit und sich verletzt, was oft genug vorkommt, kann sich der andere nicht evt. anstecken? Sicher ist das Risiko geringer, aber es ist gegeben. Gibt auch noch andere Möglichkeiten da. Was ist meine Alternative. Es so zu lassen wie jetzt nur noch für einige Monate bzw. bis Frühjahr. Ich denke, das in einem 1/2 Jahr es anders aussieht.
(22) thrasea · 21. September um 21:00
..nicht beantwortet, welche Alternative du siehst. Das würde mich nun doch sehr interessieren. Bei aller berechtigten Kritik – wie soll man sonst umgehen mit Quarantäne?
(21) thrasea · 21. September um 20:59
..sind. Zweites Beispiel: Schwangerschaft bei bestimmten Risiken, z. B. Arbeiten mit gefährlichen Stoffen oder besonderen Infektionsrisiken. Um auf deine Beispiele einzugehen: AIDS gehört selbstverständlich nicht dazu, weil es in Bezug auf die Tätigkeit und Kollegïnnen kein Risiko ist. Zurück zu Corona: Wenn man ungheimpfte, enge Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten *nicht* in Quarantäne steckt, ist das ein Risiko für Kollegïnnen, Kundïnnen etc. Du hast leider die Frage..
(20) thrasea · 21. September um 20:59
@17 Also – nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass die "Krankenakte" den Arbeitgeber nichts angeht. Richtig. Das ist so und wird so bleiben. Nur: Keine Regel ohne Ausnahme. Das meinte ich mich "bestimmte Risiken / Merkmale". Ein Immunstatus ist ja noch nicht einmal Teil einer Krankenakte, wenn dann einer medizinischen Akte. Beispiele: Masernschutz bei Personen, die in medizinischen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften tätig..
(19) Dark_Devil · 21. September um 20:42
Wenn ihr es zulasst, das AG immer mehr bzw. alles von einem wissen, gebt ihr euch selbst auf. Denn so gebt ihr ihnen die Macht, dies auch zu nutzen. Dann werden keine Ungeimpften (warum auch immer sie es sind, egal aus med. Gründen oder nicht) mehr arbeiten oder einen Job bekommen. Niemand, der nur eine ansteckende Krankheit hat wie HIV ect. wird mehr arbeiten dürfen. Und so geht es weiter. Mag für Dich viel. unreal sein, aber wenn man den Herren da oben erstmal die Macht gibt, nutzen sie es.
(18) Dark_Devil · 21. September um 20:42
Die eigene Krankenakte geht nur einen selbst an, sonst keinen. Nur es wird derzeit mit allen Mitteln versucht, dies zu hintergehen und derzeit "nur" den Impfstatus zu hinterfragen und so noch mehr Druck auszuüben. Erst ist es der Impfstatus, dann etwas anderes. Wenn ihr diese Tür erst mal öffnet, wird anderes folgen, weil es dann heißt, bei Corona haben wir es so gemacht, dann können wir es jetzt bei dem Thema auch machen. Die Versicherungen machen es vor bzw. versuchen es schon. Es ist falsch.
(17) Dark_Devil · 21. September um 20:42
@16 Von Reiserückkehrern habe ich nicht gesprochen, da finde ich es absolut richtig, egal ob geimpft oder nicht. Zu "bestimmte "Risiken" / Merkmale muss man dem Arbeitgeber mitteiln". Nein, muss man nicht. Denn noch gibt es die Geheimhaltung, das man seine Krankenakte dem AG nicht mitteilen muss. Dies gilt für alles, auch für andere ansteckende Krankheiten. Oder muß man jetzt auch sagen, wenn man HIV positiv, Hepatis C ect. hat? Nein, muß man nicht, was auch vollkommen richtig so ist.
(16) thrasea · 21. September um 20:13
@14 Aber mal ganz nüchtern betrachtet – wo siehst du die Alternative? Viele Möglichkeiten gibt es nicht. a) Quarantäne für Kontaktpersonen und Reiserückkehrer komplett abschaffen – wird zu nicht rechtzeitig gestoppten Infektionsketten führen. b) Quarantäne unabhängig vom Impfstatus – führt zu mehr Arbeitsausfällen, führt zu hohen Kosten für die Allgemeinheit, obwohl geimpfte Personen ein signifikant geringeres Risiko haben. Und ja, bestimmte "Risiken" / Merkmale muss man dem Arbeitgeber mitteiln
(15) Dark_Devil · 21. September um 19:52
Plus wird nur noch zusätzlicher Druck aufgebaut, die Versicherungen stehen schon in den Startlöchern, um es gleich zu machen. Sehen wirklich nur die wenigsten, wo das alles hinführt? Derzeit wird alles unter dem Mäntelchen Corona "verkauft", es wird sich auch auf anderes auswirken mit der Zeit, wenn dies erst durchgeht. Ich finde es wirklich interessant, wie einige hier in den Threads argumentieren ala Lemminge. Vor 1 1/2 Jahren hätten sie laut aufgeschrien, nun wird alles nur als gut befunden.
(14) Dark_Devil · 21. September um 19:51
Erstmal vorweg, bevor wieder was kommt, ich bin vollständig geimpft. Aber, wenn man als Kontaktperson in Quarantäne muss, muss man auch den Grund angeben gegenüber seinem Arbeitgeber, warum man nicht arbeiten gehen kann. Heißt in Folge, man muss sich quasi "outen" nicht geimpft zu sein. Was wiederum einer Impfstatusabfrage gleichkommt, die eigentlich nur für bestimmte Berufsgruppen derzeit gilt. Was sagt dieser evt. Beschluß nun aus? Man versucht es anders rum, um zu bekommen, was gewollt wird.
(13) Moritzo · 21. September um 14:54
@11: Das coole ist, das ich schon immer "frei" war und deshalb nicht erst auf einer AIDA gehen muss. Und was auf einer AIDA funktioniert, kann man nicht auf Deutschland übertragen. Denn nach wie vor können nicht "alle" geimpft werden. Ich nehme an, das deine Bekannte nicht die Grünen wählen wird...
(12) Isarma · 21. September um 14:48
Ich kann das ab. Hab genug Geld. Aber was mir wichtig ist, es muss auch Ungeimpfte geben. Wenn das alles schief geht mit der Impfung. Und bis jetzt lebe ich gut und denke mal ich habe es 2x überstanden. Die Einschränkungen machen mir nichts aus. Wichtig ist mir, das wir Ungeimpfte (und auch vielleicht als schon gehabt) anerkannt werden. Wir haben andere Grundlagen um das zu überstehen und darüber sollte sonst keine andere Menschen entscheiden sollen.
(11) Tiger654654 · 21. September um 14:21
Meine Bekannte ist gerade auf einer "AIDA" wo nur 2G gilt. Zusätzlich getestet worden. Jetzt können sie 1 Woche "frei" sein. Was auf der AIDA funktioniert, KÖNNTE auch in Deutschland funktionieren, wenn alle geimpft wären, da die Wahrscheinlichkeit das Virus zu verbreiten bei "Geimpften" deutlich geringer ist UND die Intensivstationen entlastet wären. Aber Hirn und Mathematik kann man nicht kaufen. Genau wie Spinat viel Eisen hat und nicht wählen gehen "IN" ist.....
(10) thrasea · 21. September um 11:11
@9 Du hast geschrieben, dass du Leute kennst, die so reagieren. Deswegen war meine Hoffnung, dass du etwas mehr Aufschluss geben kannst zu Hintergründen und Motivation. Trotz wäre für mich einfach nicht akzeptabel. Zu deiner Frage: Diese These kam nicht von mir. Ich würde es anders formulieren: Impf- und Testverweigerer gefährden fahrlässig oder vorsätzlich die Menschen in ihrem Umfeld. Nicht nur Arbeitgeber und andere Mitarbeiter, auch Kunden, Verwandte usw.
(9) Moritzo · 21. September um 11:02
@8: Ich habe nichts dergleichen Argumentiert. In @4 habe ich eine Frage gestellt und in @5 habe ich eine Aussage aus meinem Umfeld (Nachbarschaft) bestätigt. Und auch an dich die Frage: Warum gefährden Impfverweigerer denn Arbeitgeber und andere Mitarbeiter?
(8) thrasea · 21. September um 10:53
@1 @6 Ich verstehe euer Argument nicht. Die (unbezahlte) Quarantäne wird angeordnet, wenn nicht immunisierte Menschen als enge Kontaktpersonen eines infizierten Menschen ermittelt werden. Das hat mit Schnelltests doch gar nichts zu tun, warum sollte man sich deswegen also weniger testen lassen? Wer positiv getestet wird, wird auch weiterhin eine Krankmeldung erhalten und muss nicht auf Lohn / Gehalt verzichten. Geht es dabei wirklich nur um Trotz? Aus Trotz möglicherweise andere gefährden?
(7) hichs · 21. September um 10:50
@5, @6 Ja, deswegen bin ich auch eher für den Begriff Impfpariah, also die Kaste der Unberührbaren. Ich denke das wird es die nächsten Jahre am besten treffen.
(6) Moritzo · 21. September um 10:46
@5: Ja, da kenne ich welche, die es genau schon deswegen nicht mehr machen. Der Begriff "Impfverweigerer" ist für mich auch schon ein Kandidat für das Unwort des Jahres 2021.
(5) anddie · 21. September um 10:40
@3: Nachdem es keine Impfpflicht gibt, kann man das nicht so pauschal sagen. Und mit dem Begriff "Impfverweigerer" sorgt man nur unweigerlich dafür, dass Leute, die vielleicht nur leichte Bedenken gegenüber der Impfung haben, sich jetzt aber schon aus Trotz nicht mehr impfen lassen.
(4) Moritzo · 21. September um 09:37
@3: Warum gefährden Impfverweigerer den Arbeitgeber und andere Mitarbeiter?
(3) hichs · 21. September um 09:23
Wer bewusst seinen Arbeitgeber schadet, weil er Impfverweigerer ist und andere Mitarbeiter auch gefährtet, sollte meiner Meinung nach Schadensersatzpflichtig gegenüber seinem Arbeitgeber sein.
(2) MrBci · 21. September um 09:16
@1: es wird sicher zu Klagen kommen
(1) anddie · 21. September um 08:14
Der nicht geimpfte Arbeitnehmer wird sich dann vermutlich seltener testen lassen oder aber dann einfach wegen irgendetwas anderem von seinem Hausarzt krankschreiben lassen. Bin nur gespannt, ob dann irgendwer gegen die jeweiligen Regelungen klagen wird.
 
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