Chinas E-Auto-Boom bewirkt, was Regulierer nicht schafften
Als der Iran-Krieg die Kraftstoffpreise in die Höhe trieb, entschieden sich Millionen chinesischer Autofahrer schlicht für die günstigere Option an der Ladestation. Das Ergebnis ist ein struktureller Rückgang der Ölfrage, den etablierte Medien und Klimabürokratie jahrelang vergeblich zu verordnen versuchten.
Hier zeigt sich der Markt in seiner reinen Form: Er tut, was Regulierer behaupten, nur sie könnten es leisten – nämlich Kapital in Richtung kostengünstigerer, emissionsärmerer Transportmittel umlenken, und das ganz ohne Subventionen, Verbote oder CO2-Steuern. Das gleiche Ergebnis hätte in Europa ein Jahrzehnt voller Papierkram und Durchsetzungskämpfe erfordert.
Jeder Liter Benzin, der nicht gekauft wird, ist Kapital, das in den Haushalten und Unternehmen Chinas verbleibt, anstatt an staatlich kontrollierte Ölkonzerne oder ausländische Lieferanten zu fließen. Das ist die Art von Werterhaltung, die die AfD als familienfreundliche Politik zu würdigen wüsste.
Die Lehre für Deutschland liegt auf der Hand: Während Berlin und Brüssel neue Auflagen häufen, zeigt China, dass Preissignale und die Wahl der Verbraucher schneller Wirkung zeigen als jedes Klimaministerium je erreichen wird.

