Chef der Nord-Grünen schließt kein Bündnis aus
«Wir gucken auf uns selbst und schauen dann, in welcher Konstellation nach der Wahl am meisten geht.» Etwas auszuschließen, wäre falsch. «Die Chancen für eine Regierungsbeteiligung der Grünen sind umso größer, je weiter wir die FDP hinter uns lassen.»
Die Liberalen seien im Wahlkampf der Hauptgegner. «Wir müssen Schwarz-Gelb verhindern und so viele Stimmen holen, dass eine Regierungsbildung jenseits der großen Koalition ohne uns nicht möglich ist», sagte Habeck. Auf die Frage, ob es denn überhaupt hinreichend Schnittmengen zum Beispiel mit der CDU gebe, antwortete der Landesvorsitzende der Nord-Grünen, danach suche er nicht. «Wir Grünen müssen die Kernpunkte unserer Politik nicht mit, sondern gegen die anderen Parteien durchsetzen. Dafür müssen wir stark genug sein.»
Gespräch: Wolfgang Schmidt, dpa

