Chainlink verzeichnet größten Abfluss von Börsen seit Juni – Bullen beobachten genau

Chainlink hat innerhalb von 24 Stunden einen Nettoabfluss von 1,26 Millionen Token von Börsen verzeichnet. Dies stellt den größten täglichen Abfluss seit dem 29. Juni dar.
Laut Santiment bedeutet der Rückgang des Angebots auf Börsen, dass weniger LINK-Token für schnelle Verkaufsaufträge verfügbar sind, was das Risiko zukünftiger Verkäufe potenziell verringern könnte.
Positive Signale
Der Zeitpunkt dieser Bewegung ist laut Santiment interessant. Im Juli verarbeitete die DTCC tokenisierte US-Wertpapiergeschäfte, wobei Chainlink als einer der Technologieanbieter gelistet war. Gleichzeitig erweiterte das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) seine Unterstützung über institutionelle und Krypto-Netzwerke hinweg, darunter Canton und Robinhood Chain. Santiment glaubt, dass diese Entwicklungen für geduldige LINK-Bullen positiv sein könnten.
Der Krypto-Asset startete im Juli bei etwa $7,85 und fiel kurzzeitig unter $7,6, bevor er sich erholte. Der Preis stieg dann weiter an und überschritt sogar die Marke von $8, erreichte schließlich etwa $8,86. Die Rallye hielt jedoch nicht an, und im August fiel LINK wieder auf etwa $8,2 zurück.
Vor diesem Hintergrund hat die Aktivität der Wale rund um Chainlink erheblich zugenommen, was im Wesentlichen ein stärkeres Vertrauen unter den großen Inhabern widerspiegelt. Das Netzwerk belegte auch den zweiten Platz im RWA-Entwicklungsranking von Santiment, hinter Hedera, nachdem es im Vergleich zum Vormonat eine verbesserte Aktivität gezeigt hatte.
Der pseudonyme Marktbeobachter 'The Boss' sagte, dass der Krypto-Asset nun testet, ob er aus dem Abwärtstrend ausbrechen kann, der seinen Preis seit Wochen kontrolliert. Er hat eine langfristige Nachfragezone gehalten, während er eine absteigende Trendlinie herausfordert, die den Preis wiederholt abgelehnt hat. Laut dem Händler hat sich die Struktur gestärkt, aber eine Bestätigung steht noch aus. Ein Durchbruch über den ersten Widerstand von $11,62 könnte die größte technische Erholung von LINK seit Beginn des Rückgangs markieren.
Der Fokus liegt nun darauf, ob Käufer höhere Hochs und höhere Tiefs bilden können, während sie über der Nachfragezone bleiben. Sollte diese Struktur scheitern, könnte der Asset weiterhin in einem breiteren Abwärtstrend gefangen bleiben.
CCIP-Adoption
Aus einer breiteren Perspektive betrachtet, sieht Chainlink auch eine zunehmende Akzeptanz in seinem Ökosystem. Dutzende von Projekten haben in den letzten Monaten auf seine Technologie umgestellt. Dazu gehören Krakens kBTC sowie Solv Protocols SolvBTC und xSolvBTC.
BitGo hat ebenfalls angekündigt, seine Cross-Chain-Infrastruktur auf Chainlinks CCIP zu verlagern. Dieser Schritt erfolgt, da sich mehr Projekte nach dem $292 Millionen schweren KelpDAO-Bridge-Exploit Anfang dieses Jahres von LayerZero abwenden.

