CDU-Wirtschaftsrat verlangt Krisenplan gegen Schulschließungen

Berlin (dts) - Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, hat Lehrer und Behörden aufgefordert, Schulschließungen bei neuen Corona-Ausbrüchen künftig zu verhindern und dafür einen Krisenplan zu erarbeiten - notfalls in den Sommerferien. "Dieses Jahr darf nicht zu einem bildungspolitischen Filmriss mit langfristigen, auch sozialen Folgen für unsere Kinder werden. Denn auch Lernen können Kinder verlernen, wenn sie nicht angemessen begleitet und unterstützt werden", sagte Hamker der "Rheinischen Post".

Das Wichtigste sei eine zügigere Rückkehr zum weitgehend normalen, um Hygienekonzepte ergänzte Alltag in Schulen und Kindergärten. "Es darf nicht jeder bedauerliche, größere Einzelausbruch als Anlass genommen werden, Zweifel an einer generellen Rückkehr zu geregelten Verhältnissen zu säen", sagte Hamker. Sie mahnte: "Wir brauchen dringend einen Plan B für die Schulen und Kitas nach den Sommerferien, um flächendeckende Schließungen zu verhindern, falls diese Einrichtungen mit Ausbrüchen konfrontiert sind. Da müssen Behörden und auch Lehrer notfalls auch in den Ferien für die Vorbereitungen zur Verfügung stehen." Flächendeckende Schließungen nach punktuellen, regionalen Corona-Ausbrüchen würden keine Akzeptanz mehr finden.
Politik / DEU / Bildung
29.06.2020 · 10:50 Uhr
[1 Kommentar]
 

Erste Hitzewelle des Jahres schon kurz vor Sommeranfang

Sommer in Niedersachsen
Berlin (dpa) - Früher als im vergangenen Jahr bricht die erste Hitzewelle über Deutschland herein. «Am […] (01)

Offizieller Festakt: Deutschlands erster kommerzieller Quantencomputer ist in Betrieb

Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, persönlich zur Einweihung des ersten kommerziellen Quantencomputers in Deutschland zu erscheinen. Es handelt sich allerdings nicht um eine deutsche […] (00)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
17.06.2021(Heute)
16.06.2021(Gestern)
15.06.2021(Di)
14.06.2021(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News