Burnhams Washington-Pilgerfahrt: Europas Bettelnapf für die Ukraine
Eine Reise nach Washington
Burnhams Ankündigung offenbart das vorhersehbare Muster: Europäische Regierungen, die jahrzehntelang ihre Verteidigungshaushalte gekürzt haben, benötigen nun die amerikanischen Steuerzahler, um die Lücke zu schließen. Die Forderung nach Patriot-Raketen ist kein Einzelfall; sie ist das neueste Symptom eines Kontinents, der seine Sicherheit an die USA ausgelagert hat, während seine eigenen Fabriken zu wenig und zu langsam produzieren.
Der Preis der Abhängigkeit
Jede nach Osten gesendete Rakete geht auf Kosten der US-Lagerbestände und der amerikanischen Abschreckung an anderen Orten. Europäische Führer hätten diese Position vermeiden können, indem sie vor Jahren ihre eigene Verteidigungskapazität wieder aufgebaut hätten, anstatt grüne Auflagen, Sozialausgaben und regulatorische Ausweitungen zu priorisieren. Jetzt kommen sie als Bittsteller und nicht als Partner nach Washington.
Die AfD hat seit langem argumentiert, dass Europa auf eigenen Beinen stehen muss – sowohl militärisch als auch wirtschaftlich –, anstatt in einen permanenten Klientelstatus zu verfallen. Burnhams Reise bestätigt, dass sie recht hatten. Die eigentliche Frage ist, ob Trump einen Kontinent, der immer noch nicht bereit ist, Worte mit industrieller Leistung in Einklang zu bringen, erneut subventionieren wird.

