Berlin (dts) - Der Bundestag hat am Donnerstag eine Gutscheinlösung bei Pauschalreisen auf den Weg gebracht. Die Koalitionsfraktionen beschlossen am frühen Abend einen entsprechenden Gesetzentwurf bei Stimmenthaltung der AfD. Demnach soll Reiseveranstaltern die Möglichkeit gegeben werden, den ...

Kommentare

(8) thrasea · 02. Juli um 21:30
@6 @7 Hättest du doch nur einmal das Gesetz gelesen, anstatt hier so viel falsche Vermutungen zu verbreiten. Nein, das Gesetz verstößt nicht gegen EU-Recht, weil der Verbraucher den Gutschein nicht akzeptieren muss, sondern auch eine direkte Auszahlung verlangen kann. Doch, der Anspruch bei Insolvenz ist garantiert. Wenn der Versicherer wegen Erreichens der gesetzlichen Haftungsdeckelung von 110 Millionen nicht voll leistet, muss die Bundesrepublik für den Rest einspringen.
(7) Troll · 02. Juli um 21:23
... der Insolvenz einen Anspruch auf auszahlungen vor Festsetzung der Insolvenzmasse hat, aber nichts mehr da ist, von dem das beglichen werden kann. Der Insolvenzverwalter wird dann das Insolvenzverfahren ablehnen und das Unternehmen auflösen. Schutz besteht nur, wenn ein anderer Anbieter das Unternehmen übernehmen sollte, dann gelten dort auch die Gutscheine weiter, ansonsten kann man nur hoffen, daß das Unternehmen existieren bleibt.
(6) Troll · 02. Juli um 21:21
@3 Ich glaube auch, daß es gegen EU-Recht verstößt. Aber kann es momentan nicht belegen. Hast du du zufällig die passende Rechtsnorm? @4 Bei kleinen Reiseanbietern habe ich meine Zweifel, ob alle aussonderungsberechtigten Gläubiger (zu denen sollten die Leute mit den Gutscheinen ja wohl zählen) wirklich vollständig bedient werden können. Und da gilt ja diese Stufenweise prüfung, daß man einen Anspruch haben muß und dieser auch durchsetzbar sein muß. Und da bringt es nichts, wenn man im Falle...
(5) thrasea · 02. Juli um 19:26
@4 Du meldest deine Ansprüche bei der Versicherung des Anbieters? Das hatten wir die letzten Jahre doch schon. @3 Nein, verstößt nicht gegen EU-Recht.
(4) AS1 · 02. Juli um 19:14
@2 Das habe ich gelesen, ich frage mich allerdings, wie da die praktische Umsetzung aussehen soll. Ich habe also einen Gutschein eines insolventen Anbieters, und was mache ich dann mit dem?
(3) Platon999 · 02. Juli um 19:14
Verstößt eindeutig gegen geltendes EU Recht. Jetzt könnte die EU mal zeigen, warum wir jedes Jahr Milliarden in sie reinpumpen!
(2) thrasea · 02. Juli um 19:10
@1 Hast du den ganzen Text der Meldung gelesen? Die Gutscheine müssen gegen Insolvenz abgesichert sein, auch bei kleineren Anbietern.
(1) Troll · 02. Juli um 18:38
Bei größeren Reiseveranstaltern wie Tui sehe ich eigentlich keine Bedenken, wenn es ein Reisegutschein wird (wobei die ja die Lösung mit dem Reiseguthaben haben, das man sich auch auszahlen lassen kann). Aber bei vielen kleineren Reiseanbietern würde ich es vorziehen, das Geld ausgezahlt zu bekommen, um sicher zu sein, es auch zu haben, wenn die irendwann, bevor der Gutschein eingelöst werden kann, ein Insolvenzantrag gestellt wird.