Berlin (dpa) - Die Bundesregierung steht einer Freigabe von Impfstoff-Patenten skeptisch gegenüber. «Der Schutz von geistigem Eigentum ist Quelle von Innovation und muss es auch in Zukunft bleiben», sagte eine Regierungssprecherin der «Süddeutschen Zeitung». Der limitierende Faktor bei der ...

Kommentare

(20) thrasea · 10. Mai um 11:08
@19 Die Aussicht auf zukünftige Gewinne lockt Investoren und hält sie bei der Stange. Das ist doch nun wirklich nicht so außergewöhnlich. Jenseits der Pharmabranche ist Amazon ein bekanntes Beispiel: Gründung 1994, erstes Jahr mit Gewinn war 2003.
(19) Ramik · 10. Mai um 10:59
@10 Wenn eine Firma 10 Jahre nur Verlust macht, wie kann die noch existieren?
(18) wimola · 08. Mai um 04:49
3) Wenn, dann doch wohl an erster Stelle die, die investiert haben, also Aktien erworben haben. Denen gehören die Ergebnisse der jeweiligen Unternehmen. ;-) - Dass man einen Weg finden sollte/muss, schnellstmöglich den armen Ländern die Produktion von Impfmitteln zu ermölichen, halte ich für absolut richtig. Ob dazu die Preisgabe der Patente nötig ist, bezweifle ich. Es gibt sicher auch andere Wege.
(17) wimola · 08. Mai um 04:46
2) Wo bitte sind da die riesigen Beträge für tatsächlich entwickelten Impfstoffe diverser Unternehmen? Vielleicht ist das nicht vorstellbar, aber einen Impfstoff zu entwickeln bedeutet doch auch, dass auf auf vorangegangene Forschungen/Ergebnisse/Studien zurückgreift ... - das alles sind doch über Jahrzehnte entstandene Kosten. Sicher, gelegentlich ist ein Medikament dabei, das wieder Umsatz bringt. - Trotzdem sind doch bitte nicht WIR diejenigen die das nun bezahlt hätten. ...3)
(16) wimola · 08. Mai um 04:40
@15) Dann sollte man sich vielleicht auch mal vor Augen halten, was die Forschung (Grundlagenforschung etc.) tatsächlich für Kosten verursacht und (ich bleibe mal bei Deinem link) allein nur den ersten Satz auch verinnerlichen: "Die Europäische Kommission wird 23 neue Forschungsprojekte zur Bekämpfung der anhaltenden Coronavirus-Pandemie mit 128 Mio. Euro unterstützen. - Ach was, auch noch den 2. Satz: "An 14 der 23 Projekte nehmen 39 Partner aus Deutschland teil." ..2)
(15) luciges · 08. Mai um 03:36
@14 (12) hat Recht. Die EU hat sehr viel Geld locker gemacht, um die Corona Forschung voranzutreiben. Speziell für Biontech <link> und viel weiteres unter <link>
(14) wimola · 07. Mai um 23:30
@12) Woher stammt Deine Erkenntnis, dass wir das bezahlt haben?
(13) allie · 07. Mai um 23:26
Erfindung ist nicht gleich Erfindung. Wenn eine Erfindung großteils fremdfinanziert wurde, dann hat auch der Geldgeber ein Recht drauf, über die Nutzung bzw. die Vielfältigung des Produkts mitzubestimmen.
(12) Devil-Inside · 07. Mai um 16:28
Bezahlt haben wir die Erfindung aber. Ich bin somit quasi Teilhaber des geistigen Eigentums und möchte ergo mitentscheiden, was damit wie passiert.--> Bezogen auf Covid-19!
(11) corneliusnepos · 07. Mai um 16:27
@9: Und weiter, was für einen Unterschied macht das? Es ändert genau nichts an dem von mir genannten Prinzip, ob man das Patent jetzt für einen Coronaimpfstoff oder für andere Impfstoffe oder Medikamente gegen den Willen des Erfinders aussetzt.
(10) thrasea · 07. Mai um 16:27
@9 Es geht hauptsächlich um die Patente der mRNA-Impfstoffe. Manche Unternehmen haben an dieser Technik 20 Jahre geforscht und wirklich viel Geld investiert. Entsprechend groß ist jetzt der Wissensvorsprung dieser Unternehmen. Deutschland ist hier ausnahmsweise wieder mal ganz vorne mit dabei. mRNA soll zukünftig breit angewendet werden, es laufen Projekte zur Krebsbekämpfung, für Impfstoffe gegen Grippe, HIV, Tuberkulose... Der technische Vorsprung wäre quasi weg, wenn die Patente fallen.
(9) Devil-Inside · 07. Mai um 16:19
@8: Es geht aber um Covid-19, nicht Aids, Krebs oder sonstwas für andere Krankheiten und deren Patente, oder sehe ich das falsch?
(8) corneliusnepos · 07. Mai um 15:54
Völlig richtig so. Warum sollte irgendein Unternehmen noch Milliarden in die Impfstoffentwicklung stecken, wenn sich diese Investition nicht rentiert? Biontech hat bspw. 10 Jahre nur Verluste gemacht. Jetzt macht die Firma zum ersten Mal Gewinn - und das soll denen genommen werden? Dann mal viel Spaß in der nächsten Pandemie.
(7) Michko · 07. Mai um 15:43
Haha ich kann nicht mehr
(6) Wooing · 07. Mai um 14:01
Es gäbe Alternativen ... <link> <link>
(5) Ramik · 07. Mai um 08:24
Wieso sollen sich mehr Hersteller um die Patente prügeln, wenn diese FREI zugänglich sind, Herr Kekulé??? Der Preis wird nur in den Keller gehen und die Großen bekommen somit viel weniger Geld, dass ist das Problem.
(4) Devil-Inside · 07. Mai um 07:08
So sind sie, die Raffgeier. Anstatt das Wissen und die Technologie frei zu teilen, damit alle etwas davon haben, schauen sie nur auf Ihre Profitgier. Was hat denn die Entwicklung des Impfstoffs bei den Pharmariesen für Kosten verursacht? Keinen cent! Das haben wir von unseren Steuergeldern bezahlt. Die Pharmakonzerne bereichern sich jetzt, weil sie das produzieren dürfen und teuer verkaufen.
(3) k33620 · 07. Mai um 07:04
Irgendwelche Pharmalobbyisten auf der Schnellwahltaste?
(2) DJBB · 07. Mai um 06:38
bessere Koordination der Impfstoffproduktion macht das offen legen des Patents überflüssig
(1) MrBci · 07. Mai um 06:01
Es ist wie so oft, einfach nur konservativ
 
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