Hannover (dts) - Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) muss die erstmals 2009 publizierte Studie "Der unhörbare Schall von Windkraftanlagen" offenbar korrigieren. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" nach eigenen Recherchen. Demnach irrt sich die Publikation in einem ...

Kommentare

(18) Sonnenwende · 21. April um 17:07
@16 Also eine Verschandelung der Natur sehe ich bei den anderen Arten von Kraftwerken deutlich mehr...
(17) thrasea · 21. April um 16:27
@16 Schon wieder muss ich dir zustimmen, fast wie bei @6. Wer Windräder nur sieht, wird schon krank. Dagegen vermitteln hohe Kühltürme, Wolken, noch instandgehaltene Sirenen zur Warnung vor einem nuklearen Unglück, Kohlehalden usw. eine behagliche Stimmung und ein Gefühl fast wie Urlaub *augenroll* Zum Glück kommt der Strom bei uns allen nur aus der Steckdose (oder vom Dach).
(16) aladin25 · 21. April um 16:16
@15: Nicht zu vergessen die Verschandelung der Natur. Man wird schon krank beim Anblick dieser Spargel, die vor unseren Augen in die Luft sprießen.
(15) Sonnenwende · 21. April um 16:08
@14 Ich will mich ja auch gar nicht gegen die Windräder stellen. Aber ich persönlich finde sie laut und höre sie bei entsprechender Windrichtung auch aus mehr als 1 km Entfernung. Oder nehme sie körperlich unangenehm wahr, wenn man so will. Drum kann ich Leute, die in der Nähe von Windrädern wohnen schon verstehen. Zwar stimme ich dir zu, was den Verkehrslärm anbetrifft, nur kannst du beides nicht miteinander vergleichen, es sind einfach verschiedene Themen.
(14) Irgendware · 21. April um 15:56
Ergänzung zu Infra-Schall und Entfernung: "Außer der genannten fehlerhaften Studie des BGR kommen sämtliche anderen Studien zu dem Ergebnis, dass die Infraschall-Emissionen von Windkraftanlagen bereits ab 200 Metern Entfernung unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen (aber noch deutlich messbar sind) und ab 700 Metern auch messtechnisch kaum mehr vom Hintergrundrauschen zu unterscheiden sind." Quelle: <link>
(13) Irgendware · 21. April um 15:46
@9: 64db sind sicher nicht leise, aber unter dem Wert, der als "problematisch" betrachtet wird. So sind bei Straßenneubauten 65db im Schnitt (!) zulässig, wobei Straßen direkt neben Gebäuden verlaufen können und für Windräder auch noch Abstände gelten und sich dadurch auch die relevante Lautstärke deutlich verringert. Ich finde bei dem Thema Verkehrslärm müsste man eher ansetzen und über die Grenzwerte nachdenken, denn dieser macht heute schon sehr viele Menschen krank.
(12) anddie · 21. April um 15:33
@3: Ich glaube nicht, dass das den Gegnern den Wind aus den Segeln nimmt, sondern eher das Gegenteil. Da wird jetzt nämlich garantiert einfach behauptet, dass die Studienergebnisse aufgrund von Lobbydruck seitens der Industrie angepasst wurde.
(11) thrasea · 21. April um 14:29
@10 Nun ja, die BGR ist eine Bundesoberbehörde, die dem Wirtschaftsministerium untersteht. 2009, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, war dieses Ministerium in der Hand der CSU (Glos / zu Guttenberg). @9 Das es richtig. Es geht aber nicht um Dauerbelastung, sondern Schallspitzen - und dies direkt unter dem Windrad. Laut der Veröffentlichung liegt das mittlere Hintergrundrauschen im Bayrischen Wald bei 54dB. Daraus wird deutlich, WIE sehr man sich geirrt hat (logarithmische Skala!)
(10) k33620 · 21. April um 12:37
@8 vor dem Hintergrund, dass Umwelt- und Wirtschaftsministerium CDU geführt sind geht meine Vermutung in eine ganz bestimmte Richtung. K-Frage kann bei der Union ja vieles bedeuten. #lobbyismus #geldkoffer #spenden
(9) Sonnenwende · 21. April um 12:14
Hmmm - 64 dB sind auch noch ganz schön laut. Man bedenke: ab 60 dB sind Hörschäden nach längerer Einwirkung zu erwarten, ab 40 dB Lern- und Konzentrationsstörungen. Und ich fand bisher alle Windräder, an denen ich vorbei spaziert bin, laut. Deswegen bin ich zwar nicht dagegen, aber ich finde schon, dass 1000 m Abstand zu Wohngebieten zu wenig sind.
(8) thrasea · 21. April um 12:02
@5 Mit diesem falsch hohen Wert wurden viele Planungen von Windrädern gestoppt. Da stellt sich die Frage: War es wirklich nur ein Versehen, dass ein so viel zu hoher Wert angegeben wurde? Oder war es ein politischer Wert, mit dem man ein bestimmtes Ziel erreichen wollte? @6 Ja, das ist bestimmt so angenehm wie ein hoher Kühlturm o. ä. hinter dem eigenen Garten. Schall, Optik, Schatten, Bewegung...
(7) Irgendware · 21. April um 11:58
@6: Es gibt Abstandsregeln für Windräder und ich habe von meinem Wohnzimmer aus mehrere in Sichtweite, die mich nicht im geringsten Stören. Auch wenn ich beim Spazieren gehen oder Radfahren direkt an den Windrädern vorbei komme, finde ich nicht, dass diese einen störenden Lärm aussenden. Da stört mich eher die Autobahn hier in der Nähe
(6) aladin25 · 21. April um 11:47
@2 + 3: Dann könnt Ihr Euch ja mal solch ein Windrad vor die Haustür aufbauen lassen, mal sehen, was Ihr dann von dem so schönen "Der unhörbare Schall von Windkraftanlagen" haltet.
(5) Rioba · 21. April um 11:46
Euro Kommentare sind wirklich amüsant - was bitte daran ist ein Skandal?
(4) thrasea · 21. April um 11:40
Der Wert ist 64dB, angegeben wurden aber 100dB – und das merkt man erst nach 12 Jahren? Ein Skandal.
(3) Irgendware · 21. April um 11:37
Das nimmt den Gegnern den Wind aus den Segeln. Ich hatte mich schon immer über diese Werte gewundert, der Fehler erklärt einiges
(2) ausiman1 · 21. April um 11:32
Das ist mal eine positive Meldung das die Werte niedriger sind !
(1) k33620 · 21. April um 11:32
Ui, wie vereinbart der Altmaier das denn mit seinem Begrüßen von Klimazielen?
 
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