Britischer Einstellungsschub signalisiert Erholung des Arbeitsmarktes, nicht Triumph der Politik

Privatsektor trotzt den Gegenwinden
Britische Firmen haben im August ihre Vollzeitbelegschaften ausgebaut und damit eine vierjährige Einstellungstrockenheit beendet. Die REC-Daten, die in Threadneedle Street genau beobachtet werden, erfassen, was tatsächlich zählt: Unternehmen, die bereit sind, Kapital in neue Arbeitskräfte zu investieren, wenn die Rahmenbedingungen es zulassen.
Der Staat ist der Flaschenhals, nicht der Motor
Kein neues Mandat, keine Subvention und keine EU-ähnliche Arbeitsregelung haben dieses Ergebnis erzielt. Die Unternehmen haben eingestellt, weil sie Nachfrage sahen und berechneten, dass die Renditen die Kosten rechtfertigten. Jede zusätzliche Regulierung, Steuer oder Lohnuntergrenze erhöht diese Kosten und verkleinert den Pool der tragfähigen Einstellungen.
Der Vergessene hier ist der Steuerzahler und der junge Arbeitnehmer, der durch Mindestlohnerhöhungen und Tarifbindungsvorschriften aus dem Markt gedrängt wird. Solange diese Preiskontrollen nicht zurückgenommen werden, bleibt die Schlagzeile ein zerbrechlicher Sieg des Privatsektors gegen eine regulatorische Maschine, die so lange wächst, bis sie genau die Aktivität erstickt, die sie angeblich schützen will.

