Bitcoin kann nicht durch Saylors Strategie oder eine einzelne Entität zerstört werden: Alden

Die Autorin Lyn Alden, bekannt für ihre Werke "Broken Money" und "The Stolguard Incident", hat sich auf der Plattform X zu Wort gemeldet, um Bitcoin zu verteidigen. Anlass war die jüngste Entscheidung von Strategy, einem Unternehmen, das von Michael Saylor gegründet wurde, einen kleinen Teil seiner Krypto-Bestände zu verkaufen. Dies war das erste Mal seit etwa vier Jahren, dass das Unternehmen einen solchen Verkauf durchführte.
Auch andere bekannte Persönlichkeiten wie Samson Mow verteidigten die Kryptowährung. Mow argumentierte, dass Unternehmen wie Strategy Bitcoin kaufen können, da die Kryptowährung genau dafür konzipiert wurde.
Kein Grund zur Panik
Das von Michael Saylor gegründete Unternehmen, das sich auf Business Intelligence spezialisiert hat und als großer Bitcoin-Käufer bekannt ist, sah sich in den letzten Wochen erheblicher Kritik ausgesetzt. Grund dafür war der Verkauf von 32 Bitcoin-Einheiten, was von einigen als Zeichen der Kapitulation gewertet wurde. Der Verkauf war jedoch notwendig, um die Ausschüttung von Vorzugsaktien, einschließlich Bardividenden, zu unterstützen.
In der Folge fiel der Bitcoin-Kurs innerhalb einer Woche von über $75.000 auf ein 19-Monats-Tief von $59.100. Obwohl es mehrere Faktoren für diesen Rückgang gab, wurde die Entscheidung von Strategy von einigen als Auslöser für Unsicherheit und Zweifel (FUD) angesehen.
Bekannte Persönlichkeiten wie Jim Cramer machten Saylor und Strategy öffentlich für ihre angebliche Rolle verantwortlich. Der ehemalige CEO des Unternehmens reagierte schnell und erklärte, dass er nie gesagt habe, dass das Unternehmen nicht verkaufen würde, wenn es notwendig sei. Er bleibt jedoch ein überzeugter Befürworter, dass Einzelpersonen nicht verkaufen sollten.
Lyn Alden widersprach ebenfalls der Vorstellung, dass Strategy Bitcoin allein "töten" könnte, wie Cramer behauptete. Sie betonte, dass, wenn die Kryptowährung und das dahinterstehende Netzwerk durch eine einzelne Entität zerstört werden könnten, es "nicht sein sollte".
Mow stimmt zu
Samson Mow, CEO von Jan 3 und langjähriger Bitcoin-Befürworter, stimmte Aldens Aussage zu. In einem Kommentar unter dem ursprünglichen Beitrag argumentierte er, dass Bitcoin kein Proof-of-Stake-System sei. Es ermögliche Unternehmen und Nationalstaaten, Bitcoin zu kaufen, da der Besitz keine Kontrolle verleihe.
Er fügte hinzu, dass genau dies der Zweck von Bitcoin sei.
Bitcoin isn’t a proof of stake system. Corporations can buy. Nation-states can buy. Ownership doesn’t confer control. Bitcoin was designed for this.
— Samson Mow (@Excellion) June 11, 2026

