Anfang November fiel die Entscheidung: Die Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer ziehen gemeinsam an einem Strang, um Vorreiter in Sachen Wasserstoff-Technologie zu werden. Zu einer ersten Beratung trafen sich die politischen Entscheidungsträger in Lübeck und verabredeten ...

Kommentare

(17) AS1 · 07. Dezember 2019
@16 Aus Seetang weiß ich nicht, aus Algen macht man es wohl auch schon im Labormaßstab, weil die extrem viel Biomasse in kurzer Zeit erzeugen.
(16) LordRoscommon · 07. Dezember 2019
@15: Da sind wohl die Japaner führend, die machen aus Algen ja irgendwie alles - auch Nahrungsmittel. Apropos Japaner und Nahrungsmittel: Ginge Biogas wohl auch aus Seetang?
(15) AS1 · 07. Dezember 2019
@12 Soweit ich weiß, funktionieren die Biogasanlagen der 3. Generation ausnahmslos mit dem, was man als Abfälle bezeichnen würde, also organischem Restmaterial aus der Landwirtschaft, das nicht anderweitig verwertet wird. Was die Algen anbelangt, so funktioniert die Geschichte wohl im Labormaßstab schon recht ordentlich, es gibt aber wohl erst in Ansätzen auch Anlagen in einer Größenordnung, die das ganz ökonomisch sinnvoll werden lassen.
(14) LordRoscommon · 07. Dezember 2019
@11,12: Ich halte Biogas aus Abfällen auch für die sinnvollere Alternative, empfehle aber mal <link> Wenn wir weg von fossilen Brennstoffen wollen, müssen wir flexibel denken. Und uns läuft die Zeit davon. Wir haben's echt ZU LANGE verpennt.
(13) AS1 · 07. Dezember 2019
@8 Da sind wir ja ausnahmsweise völlig einer Meinung.
(12) tastenkoenig · 07. Dezember 2019
Das seh ich auch kritisch. Bio-Abfälle sollten nach Möglichkeit genutzt werden, aber Anbauflächen sind zu kostbar für Bio-Kraftstoff. Es gab diesbezüglich Versuche mit Algen, die mir mit ihrer Reproduktionsrate da mehr zu versprechen scheinen, zudem kann man sie auch vertikal züchten. Ich weiß allerdings nicht, wie weit man da vorangekommen ist.
(11) Irgendware · 07. Dezember 2019
@10: Lebensmittel haben im Tank nichts zu suchen! Wie du schon geschrieben hast, geht es um gerodete Flächen und leider wird noch viel mehr gerodet. Sinnvoller wäre es im Sinne des Klimaschutzes die Flächen wieder aufzuforsten. Deutschland ist im Vergleich zu Brasilien winzig, wir hätten nicht mal ansatzweise die Fläche um genügend anbauen zu können für unseren Verbrauch. Die Probleme aufgrund von Monokulturen würden sich dadurch auch nur verstärken.
(10) LordRoscommon · 07. Dezember 2019
@9: Oh, komm mal ins vielgescholtene Südamerika und da besonders nach Brasilien! Da gibts Bio-Ethanol als Treibstoff für Autos. Die verfüttern das Geteide von den brandgerodeten Urwaldflächen nicht nur an ihre Rinder sondern tanken das Zeug auch. Rapsöl-Diesel fristet hierzulande ja ein Nischendasein, obwohl wir viel Raps anbauen. Deutschland - aber auch die EU - pennt da zienlich tief und fest. Wir könnten 45 Jahre nach der 1. Ölkrise schon ganz woanders sein.
(9) UweGernsheim · 07. Dezember 2019
Deutschland und diesbezüglich Vorreiter – eine solche Aussage ist für mich wie eine Lachnummer. Natürlich ist das ein Weg in die richtige Richtung, aber andere Länder sind hier schon viel viel weiter. Man betrachte z.B. nur die norwegische Firma Nel ASA, gegründet 1927, die sich mit der Erzeugung und Verteilung von Wasserstoff (Wasserstofftankstellen) beschäftigt und viele weitere Firmen (selbst asiatische Automobilanbieter verkaufen in Deutschland schon Wasserstoffautos).
(8) LordRoscommon · 07. Dezember 2019
@2: Ohne dir jetzt widersprechen zu wollen, sollten wir uns da mal mit Wirtschafts-Ingemnieuren hinsetzen - ersatzweise mit B/VWLern + Ingenieuren + Chemikern + Physikern. Bislang ist die Wasserstoffherstellung mit 25 % Wirkungsgrad zu ineffizient. Wir brauen eine Kombi aus PV, Wind, Wasser + Speichertechnik in riesigem Umfang. Ja, das wird nur mit priavten Investitionen gehen, dafür schickt uns die Natur dann keine Rechnung. Diese Investitionen muss der Staat steuerlich begünstigen.
(7) DJBB · 07. Dezember 2019
Endlich geht es in die richtige Richtung! Gute Entscheidung
(6) tastenkoenig · 07. Dezember 2019
In Bremerhaven hatte man auf Windenergie gesetzt. Inzwischen ist die Branche tot, bei wenigen wegen falscher unternehmerischer Entscheidungen, bei den meisten wegen falscher Entscheidungen in der Politik. Bleibt zu hoffen, dass Ähnliches nicht auch beim Wasserstoff blüht.
(5) flapper · 07. Dezember 2019
und wer baut die Dinger wieder ab oder stehen die als Ruinen noch Jahrzehnte
(4) MoonmanXL · 07. Dezember 2019
Ist doch ein logischer Schritt, die Windräder sind da, stehen aber still, weil der Strom nicht gebraucht oder nicht abtransportiert werden kann.
(3) Irgendware · 07. Dezember 2019
Wenn die Bundesregierung die Pläne unterstützt sollte sie auch die schwachsinnige Abstandsregel der Windräder zurück nehmen. Momentan wird Wasserstoff überwiegend aus fossilen Energieträgern gewonnen - nur wenn der Wasserstoff per Elektrolyse hergestellt wird, ist er wirklich ein klimafreundlicher Energieträger. Ansonsten fällt das CO2 halt bei der Produktion an und dann kann man es gleich sein lassen.
(2) AS1 · 07. Dezember 2019
Ob das klappt, wird sich zeigen. Die politischen Entscheidungsträger erliegen immer wieder der Hybris, der Staat könnte solche Dinge maßgeblich beeinflussen. Kann er aber nur durch das Schaffen der richtigen Rahmenbedingungen - den Rest sollte man Leuten überlassen, die etwas von Investitionsentscheidungen verstehen.
(1) Krooni · 07. Dezember 2019
na ob das klappt ...
 
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