Bewegung im VW-Dieselstreit

von Felix Petruschke, €uro am Sonntag

Um VW-Besitzer von einer Zustimmung zum Vergleich abzuhalten, verspricht Profin den Klägern eine Sofortentschädigung in Höhe von bis zu 5000 Euro - plus weitere Entschädigungszahlungen, falls die Klage erfolgreich sein sollte. Das berichtet "Capital". Der Profikläger Profin finanziert Gerichtsprozesse und erhält je nach Erfolg 20 oder 30 Prozent der Entschädigung als Provision.

Die Firma spekuliert darauf, dass der Bundesgerichtshof in einem ersten Urteil Anfang Mai ein deutlich verbraucherfreundlicheres Urteil spricht. Das könnte auf viele ausstehende Verfahren ausstrahlen - und für VW richtig teuer werden. Dabei schien der Streit eigentlich be­endet. Erst Ende Februar hatte sich der Autohersteller mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband nach zähen Verhandlungen auf Entschädigungen für Hunderttausende Kunden geeinigt. VW ­bietet seinen Kunden Zahlungen für manipulierte Dieselautos. Die Summen variieren zwischen 1350 und 6257 Euro. Im Schnitt liegen sie bei 2000 Euro je Halter.


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[finanzen.net] · 21.03.2020 · 10:00 Uhr
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