München (dts) - Der Rentenkommission der Bundesregierung, die Vorschläge für einen "verlässlichen Generationenvertrag für die Zeit ab 2025" vorlegen soll, droht laut eines Zeitungsberichts ein Fiasko. Wenige Wochen vor der geplanten Präsentation des Abschlussberichts am 10. März sei ungewiss, ob ...

Kommentare

(10) AS1 · 15. Februar um 18:29
@9 Ich würde es nicht grundlegende Änderung nennen, also Reform, keine Revolution. Der springende Punkt ist die Einzahlung von allen: Manager, Geschäftsführer, Beamte, Hausfrauen... und die Deckelung bewirkt nichts anderes als die Bildung von Reserven. Der Manager zahlt dann - als Beispiel - pro Monat 5000 Euro ein, die Deckelung ist aber bei 4000. Also werden mit 1000 Euro Reserven gebildet. In der Schweiz funktioniert es gut.
(9) Mehlwurmle · 15. Februar um 17:12
@8: Dann müsste aber das System grundlegend geändert werden. Denn jeder Euro Beitragszahlung bewirkt einen höheren Rentenanspruch. Man würde dann zwar jetzt mehr Einnahmen haben, aber künftig dank des Umlagesystems, bei noch weniger Beitragszahlern, deutlich mehr Menschen die Ansprüche stellen. Man verlagert das Problem dann also nur weiter in die Zukunft und vergrößert es dabei noch.
(8) AS1 · 15. Februar um 17:07
@7 Es geht nicht um Kürzung, sondern um Deckelung der Renten nach oben und eine deutliche Verbreiterung der Einzahlungsbasis. Jeder muss einzahlen, und die Rentenhöhe wird nach oben gedeckelt. Dann klappts auch mit der gesunden Finanzierung.
(7) Mehlwurmle · 15. Februar um 16:30
@6: Und an welcher Stelle soll dann deiner Meinung nach gekürzt werden? Das Geld wächst ja auch nicht auf Bäumen.
(6) AS1 · 15. Februar um 16:30
@5 Das ist die offzielle Version, der man keinen Glauben schenken muss.
(5) Mehlwurmle · 15. Februar um 16:06
@4: Ich habe mich auf die im Artikel genannte Jahreszahl bezogen, weil dort davon gesprochen wird, dass ab 2025 keine Reserven mehr in der Rentenkasse sind. Der Zuschuss aus dem Bundeshaushalt hängt übrigens zu einem großen Teil mit sogenannten "versicherungsfremden Leistungen" zusammen, also politische Wohltaten, für die nie Beiträge gezahlt wurden.
(4) AS1 · 15. Februar um 16:03
@3 Wieso ausgerechnet 2025? Das Rentensystem ist jetzt bereits dysfunktional und wird jährlich mit 100 Mrd Euro aus dem Bundeshaushalt gepäppelt. Diese Unterstützung wird man dann einfach klammheimlich ohne große Diskussion erhöhen.
(3) Mehlwurmle · 15. Februar um 15:59
Aus Angst vor den Reaktionen der Betroffenen verzichtet man also lieber gleich ganz auf notwendige Reformen und lässt das System 2025 sehenden Auges vor die Wand fahren, oder wie ist das zu verstehen?
(2) AS1 · 14. Februar um 12:50
Die Mitglieder dieser Kommission vertreten alle unterschiedliche Interessengruppen, da war es klar, daß ein gemeinsamer Konsens schwierig wird. Vor allem, weil bei diesem Thema ja wirklich nur radikale Reformen helfen. Da tut man sich dann schwer mit einer Einigung.
(1) slowhand · 14. Februar um 12:43
>> Rentenkommission der Bundesregierung droht Scheitern << Wie wäre es denn die Rente ganz abzuschaffen und dafür ein sozialverträgliches Ableben für die Rentenbeitragszahler einzuführen? Damit hätte man dann auch gleich noch mehr Geld für nutzlose Kommissionen.
 
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