London (dpa) - Die britische Regierung glaubt einem Bericht zufolge nicht mehr an einen Erfolg der Gespräche über ein EU-Austrittsabkommen. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die der Sender Sky News erhalten haben will - und deren Echtheit der dpa vom Regierungssitz Downing Street bestätigt ...

Kommentare

(15) gabrielefink · 08. Oktober um 15:24
@14 Mist, Du hast schon wieder Recht! ;o)
(14) 2fastHunter · 08. Oktober um 15:22
@11: Du appellierst an die Vernunft des Mesnchen? Der war gut. Schau dich mal in der Welt um, wie vernünftig der Mensch ist ;)
(13) tastenkoenig · 08. Oktober um 14:53
… In Belfast sind einige Wohnviertel voneinander durch hohe Mauern getrennt, die ohne Übertreibung an Berlin erinnern. Der EU-Beitritt der Republik Irland und Schengen haben dem Konflikt viel Zündstoff genommen, weil der Alltag der Leute nahe an dem eines wiedervereinigten Irlands ist, aber der Grundkonflikt ist nicht gelöst. Die Gefahr, dass er wieder aufflammt, ist sehr real. Man geht davon aus, dass es noch immer Waffenlager aus IRA-Zeiten gibt, und ein erstes Opfer hat es schon gegeben
(12) tastenkoenig · 08. Oktober um 14:53
@11: Das wäre schön, aber die Briten haben sich in Nordirland lange wie eine Kolonialmacht aufgeführt. Da die Katholiken in der Überzahl waren, haben sie das Wahlrecht an Wohnraumbesitz gekoppelt, was den meist wohlhabenderen Protestanten über 50 Jahre die die Macht garantierte. In den 70ern eskalierten die Proteste dagegen ("Bloody Sunday"), und es gibt kaum eine Familie dort, die keine Opfer zu verschmerzen hatte - auch die eigentlich unbeteiligten. Diese Wunden sind noch nicht verheilt. …
(11) gabrielefink · 08. Oktober um 14:30
@10 Danke für die Aufklärung! ;o) Aber was immer es war, in einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft sollte man doch mal darüber hinweg kommen. Oder einfach ausgedrückt, Schnee von gestern!
(10) tastenkoenig · 08. Oktober um 14:21
@4: Das ist kein religiöser Konflikt. Dass die Konfliktlinie zwischen den Konfessionen verläuft liegt daran, dass England sich irgendwann vom Papst losgesagt hat, damit der König wieder heiraten konnte. Aber der Ursprung des Konflikts ist der zwischen zufällig überwiegend anglikanischen Besatzern und zufällig überwiegend römisch-katholischen Besetzten. Es besteht kein religiöser Streit zwischen den Parteien.
(9) gabrielefink · 08. Oktober um 13:42
FORTSETZUNG Falls die in dem Gespräch vom Dienstag geäußerte Position einen neuen Standpunkt wiedergebe, könne man einen Deal mit der EU praktisch vergessen: „Nicht nur jetzt, sondern immer", hieß es in den Regierungskreisen am Dienstag weiter. Johnson macht auch klar: Sollte das die Bedingung für ein Abkommen mit der EU sein, wäre ein Deal „im Wesentlichen unmöglich".
(8) gabrielefink · 08. Oktober um 13:41
@7 Hast Recht ;o) <link> Angela Merkel äußerte sich in einem Telefonat mit dem britischen Premierminister Boris Johnson skeptisch zu den Aussichten für ein Brexit-Abkommen. Denn sollte Nordirland nicht in der Zollunion verbleiben, sei eine Übereinkunft unwahrscheinlich, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Insider. -
(7) 2fastHunter · 08. Oktober um 13:30
@6: Da hier nicht zitiert wurde, gehe ich stark davon aus, dass der Fehler beim Schreiberling liegt ;)
(6) gabrielefink · 08. Oktober um 13:25
@5 Nicht der Artikel, sondern die Aussage von Frau Merkel ist falsch wenn sie es so gesagt hat.
(5) 2fastHunter · 08. Oktober um 13:20
@2: Das hat man ihm und auch seinen Vorgängern oft genug in genau dieser Deutlichkeit gesagt. Der Artikel ist übrigens falsch. Natürlich kann GB jederzeit aus der Eu austreten.
(4) gabrielefink · 08. Oktober um 13:09
@3 Dann könnte man im Umkehrschluss aber auch den Iren und Nordiren die Schuld geben, Großbritannien und die Wirtschaft zu schädigen, weil sie nicht in der Lage sind, in der heutigen Zeit erwachsen zu werden und ihren (religiösen) Konflikt wegen einer Zollgrenze fortführen wollen.
(3) Pusigren · 08. Oktober um 12:51
@2: In dieser "Winzecke" Nordirland gab es über Jahrzehnte einen furchtbaren, grausamen Bürgerkrieg mit zahllosen Toten. Es ist ein Segen, dass endlich Frieden herrscht, und den nicht aufs Spiel zu setzen, ist auch Wirtschaftsprobleme wert. Das ist ein in Großbritannien äußerst sensibles Thema und es gilt absolut: Das Morden darf nicht wieder los gehen.
(2) ircrixx · 08. Oktober um 12:38
Das hätte man dem Boris doch auch schon früher in dieser Deutlichkeit sagen können. Find ich weltpolitisch aber extrem beachtenswert: damit - möglicherweise - in so 'ner Winzecke wie Nordirland weiter Frieden herrscht, riskiert man die erheblichsten Wirtschaftsprobleme, die man seit langem gehabt haben kann. Mutti möcht Nobelpreis, oder wie?
(1) Pusigren · 08. Oktober um 12:26
"Zum Scheitern veruteilt" hat Johnson sie ja wohl selbst - mit voller Absicht.Die Briten werden noch merken, was sie sich da angetan haben, wenn sie unter den Folgen leiden.
 
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