Die Stürme, die um Kap Hoorn toben, der Südspitze Südamerikas, sind von Seeleuten gefürchtet. Ein wenig weiter im Norden haben sie auch noch ganz schön viel Kraft. Die soll jetzt genutzt werden, um die Klimawende in Deutschland voranzubringen. Siemens Energy baut dort, mit acht Millionen Euro ...

Kommentare

(33) Irgendware · 10. Mai um 10:08
@29:Es gibt ja auch noch diverse andere Möglichkeiten. Wie Pumpspeicher im Meer oder Gewichtspeicher <link> <link> artikel/das-meer-ei-im-bodensee/
(32) satta · 10. Mai um 10:04
@27 eFuels sind momentan in der Erzeugung und Nutzung noch zu energieverschwenderisch, batterieelektrischen Antriebe haben nunmal höhere Wirkungsgrade und evtl. findet sich mittelfristig eine Alternative mit brauchbarer Energiedichte ohne Lithium und Co, Ni, Mn.
(31) Pontius · 10. Mai um 08:42
@30 Wenn das Wasser nicht zum Berg kommt, dann muss... - fürs Flachland ist ein Pumpspeicher nicht die beste Wahl, da hast du recht. Es ließen sich aber Reste von Bergwerken oder ähnlichem nutzen: <link>
(30) Han.Scha · 10. Mai um 08:18
@29: Hast du einen Berg für solch ein Pumpspeicherkraftwerk zur Verfügung?
(29) Pontius · 10. Mai um 07:54
@28 Muss ja nicht immer Batterie sein, ein Pumpspeicherkraftwerk wäre beispielsweise ebenso eine Möglichkeit. Ist dann natürlich nicht so praktikabel im Energietransport, sollte dafür aber effizienter im Verhältnis zur eingesetzten Energie sein.
(28) Han.Scha · 10. Mai um 07:50
@27: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemals soviel Batterien geben wird, um die Differenzen zwischen erzeugten und benötigtem Strom aus erneuerbaren Energiequellen auszugleichen. Mit einer Methanol-Lösung halte ich es für machbarer.
(27) holzer_2 · 10. Mai um 07:42
@24 Efuels passen aber nicht ins politische Konzept - deshalb nicht in Deutschland. Hier wird alles auf batterieelektrischen Antrieb gesetzt wobei das nur eine Übergangsstechnologie sein kann.
(26) Han.Scha · 09. Mai um 10:47
@25: Bei aller Begeisterung: nicht alle Menschen strotzen vor robuster Gesundheit und es gibt auch Wetterlagen, an denen Radfahren alles andere als angenehm ist. Das hat aber auch gar nichts mit Zeitplanung und Gesundheitsförderung zu tun. Im Außenbereich eines Mittelzentrums wohnend, nutze ich natürlich, so oft es geht, das Fahrrad. Die mühsame Parkplatzsuche für das Auto erspare ich mir so.
(25) AS1 · 09. Mai um 10:36
@23 Nicht nur im städtischen Verkehr. Wenn nicht gerade schwere Lasten transportiert werden müssen siehe @22 - kann ich auch im ländlichen Umfeld das Fahrrad sehr gut nutzen. Es ist eine Frage der Zeitplanung und ausserdem sehr gesund.
(24) Han.Scha · 09. Mai um 10:31
Windpark in Sturmgebieten ist eine ganz schlechte Idee, da Windräder ab einer gewissen Windgeschwindigkeit abgeschaltet werden müssen, um keine Schäden zu erleiden. Und warum Siemens so etwas weit ab von den Verbrauchern installiert, ist mir so nicht verständlich. Zumal unsere Windparks in der Nordsee bereits einigen überschüssigen Strom produzieren, der hier marktnah in Methanol umgewandelt werden könnte
(23) Chris1986 · 08. Mai um 22:12
@22 Die Klimaneutralität ist aber auch mit dem Individualverkehr zu erreichen. Dafür bieten sich bei schwereren Fahrzeugen eben Wasserstoff oder eFuels an, bei "kleineren" Fahrzeugen (wobei der Übergang fließend ist) auch batteriebetriebene Fahrzeuge. Gerade im städtischen Verkehr ist das Fahrrad bei vielen (nicht allen) Wegen sicher eine gute Alternative aber außerhalb wird es schon eng.
(22) satta · 08. Mai um 19:55
@21 Ich kann auch mit reiner Muskelkraft einen Fahrradanhänger ziehen, hatte auch schon 40kg+ Gepäck am Rad befördert. Für Forstarbeiten würde ich allerdings auch eher einen Transporter ausleihen (es sei denn, Du bist Waldarbeiter). Aber trotzdem müssen wir uns alle Gedanken machen, wie der individuelle Weg zur Klimaneutralität in den nächsten Jahren aussehen soll.
(21) Chris1986 · 08. Mai um 17:04
@17 Du darfst gerne mit deinem Fahrrad mal vorbeikommen und meinen Anhänger ziehen oder den Einkauf 5km bergauf- und ab fahren oder das Kind 10km zum Kinderarzt fahren oder meine Forstausrüstung zum Holzmachen in den Wald schaffen (und das Holz zurück) oder eben auch die 20km über die Käffer alle paar Wochen zu den Großeltern zu Besuch. Wie bereits gesagt: Abseits von Großstädten ist das Fahrrad für vielleicht 10-15% aller Fahrten eine Alternative aber längst nicht für alle.
(20) sumsumsum · 08. Mai um 13:50
ich sehe es schon kommen die windsteuer^^ und nu kraftstoff für porsche damit die nie aufhören müssen autos mit deutlicher übermotorisierung zu produzieren die letztendlich eh nur für gutverdiener und reiche sind und so zeigt es sich die reichen sind die wenigsten auf der welt machen aber den meisten dreck weil sie es sich leisten können
(19) satta · 08. Mai um 13:50
@18 Du hast sicherlich überlesen, dass sich meine Antwort auf den Individualverkehr bezog. Aber warum diese eFuels überhaupt für nutzlose Sportwagen verschwendet werden sollen, wohl bloß um diese Karren grünzuwaschen. Und einkaufen mit dem Fahrrad geht auch ohne Probleme für eine mehrköpfige Familie, man muss bloß wollen.
(18) campomann · 08. Mai um 13:16
@17 Fahrräder? Perfekt! Wünsche dir sehr viel Spass beim nächsten Einkauf von Kartoffeln, Getränke, Milch und mehr-Könnte lustik werden. Die LKW schaffen wir dann auch alle ab-Kann Mann/Frau ja dann alles mit dem Rad bringen-So Obst aus Italien, Rosen aus Süd Afrika, Gemüse aus Holland usw. Ach ja !!! Auch die Impfstoffe aus Belgien, England und Co. lassen sich prima mit dem Rad Befördern.
(17) satta · 08. Mai um 10:47
10L/100km - reicht das überhaupt für einen Porsche? @6 Fahrräder ernöglichen auch Individualverkehr (benötigen noch nichtmal Straßen) und verbrauchen gar keine eFuels.
(16) thrasea · 08. Mai um 08:16
@15 Grundsätzlich richtig, dass man überschüssige Energie, die es zweifellos immer wieder gibt, speichern und nutzen sollte. Nur: Wie lange würde dann eine große, industrielle Elektrolyseanlage laufen? Die Anlagen produzieren heute schon nicht konkurrenzfähig im Vergleich zum Cracken von Erdöl. Wie würde es dann erst mit vielleicht 20% Betriebszeit aussehen? Ich habe eine geförderte Versuchsanlage besucht, mich informiert und mit den Betreibern geredet. Alles interessant - aber weit zu teuer.
(15) holzer_2 · 08. Mai um 08:08
@14 und die Regierung kommt nicht in Erklärungsnöte weil ihr Allheilmittel batterieelektrischer Antrieb heißt. Der Treibstoff kann ja dann für die LKW in den Lithium Minen in Chile eingesetzt werden. @12 da der Wind sich nicht nach Nachfrage richtet aber trotzdem einfach da ist, ist die Energieumwandlung in speicherbare Formen schon sinnvoll, zumal dazu noch CO2 gebunden wird.
(14) Pontius · 08. Mai um 07:13
@13 Für 8 Millionen in Chile kommt man weiter als in Deutschland.
(13) Marius1983 · 08. Mai um 07:10
Sind die 8 Millionen Euro Förderung aus deutschen Steuergeldern für ein Projekt von Siemens in Chile wirklich nötig?
(12) thrasea · 08. Mai um 07:03
@11 Egal wäre das, wenn wir schon den gesamten Strom regenerativ erzeugen würden. Das ist aber leider noch lange nicht so, deshalb sollten wir den Strom möglichst effektiv einsetzen. Da liegt der batterieelektrische Antrieb eben weit vorne. Wenn eFuel oder Wasserstoff, dann in Objekten, die aufgrund ihrer Größe / ihres Gewichts nicht sinnvoll mit Batterien betrieben werden können (Flugzeuge, Schiffe, große LKW...)
(11) holzer_2 · 08. Mai um 06:24
@8 da die nötige Primärenergie Windenergie ist, ist das ja egal.
(10) Pontius · 08. Mai um 05:32
Ich frage mich nur, wie viele Porsche in Chile fahren. @9 Zur Speicherung von überschüssiger Energie sind sie trotzdem geeignet. Ein Notstromgenerator bspw. läuft auch nicht ohne Treibstoff.
(9) Irgendware · 07. Mai um 21:02
Also eFuels sind die denkbar schlechteste Form von erneuerbarer Energie, nicht nur weil die Herstellung extrem ineffizient ist (man könnte deutlich mehr Strom-Äquivalent gewinnen), sondern weil man dann wieder in das Problem der vielen Verbrennungsnebenprodukte gerät, die unsere Luft verpesten. Vermutlich wird dies aufgrund der Ineffizenz und der damit verbundenen Preise ohnehin eine Randerscheinung bleiben
(8) thrasea · 07. Mai um 20:18
@6 Man darf aber auch die Nachteile der eFuels nicht verschweigen: Das ist der gegenüber Batterieelektrischem Antrieb erheblich erhöhte Primärenergiebedarf bei der Erzeugung.
(7) campomann · 07. Mai um 20:10
@4 Nix fossile Brennstoffe-Synthetische Treibstoffe ;-)) Und wenn wir alle mit dem E-Mobil fahren würden, müssten wir schnell ein paar neue Atomkraftwerke bauen, oder wie jetzt(nur noch sehr viel mehr) Strom aus Polen(aus Kohle), Belgien(Atomstrom) usw. kaufen.
(6) Chris1986 · 07. Mai um 20:09
@4 Welche fossilen Brennstoffe werden denn bei eFuels verbraucht? Und der Individualverkehr ist die einzige vollumfänglich sinnvolle Verkehrsart abseits von Großstädten. Die Forschung an CO2-neutralen Kraftstoffen ist wohl eine der weniger sinnlosen Steuergeldausgaben in unserem Land. Der große Vorteil dieser Kraftstoffe liegt nunmal in ihrer hohen Energiedichte und abseits von 95% der Pkw Nutzungsmuster immer noch nicht durch Batterien zu ersetzen.
(5) dicker36 · 07. Mai um 19:59
@3 Ich meinte Porsche.
(4) 17August · 07. Mai um 19:59
weil es an dem Grundproblem vorbeigeht (Individualverkehr) und Verbrauch fossiler Brennstoffe. Auch hier wird die BRD wieder sinnlose Steuergelder hintreherschleudern.
(3) Chris1986 · 07. Mai um 19:55
@1 Was lernen sie denn nie? @2 Das ist jetzt eine Pilotanlage und nicht für die Deckung weltweiter Nachfrage gedacht
(2) dicker36 · 07. Mai um 19:51
Na hoffentlich haben die eingerechnet, dass das Zeug noch um den halben Erdball gekart werden muss.
(1) 17August · 07. Mai um 19:36
Die lernen es nie!
 
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