Oakland/Leverkusen (dpa) - Für Bayer-Chef Werner Baumann wird es immer ungemütlicher. Nach bereits zwei verlorenen Prozessen um Krebsrisiken von Unkrautvernichtern der US-Tochter Monsanto hatten Beobachter zwar auch im dritten Prozess mit einer Niederlage gerechnet. Das Ausmaß des Denkzettels hatte ...

Kommentare

(3) Reddogg · 14. Mai um 15:09
Also ich sehe es mit gemischten Gefühlen.Für Roundup und Strafzahlungen kein Ding das sollte noch viel härter für Bayer werden. ABER, komisch das jetzt wo Bayer Monsanto hat, doch alles so einfach ist für die amerik. Justiz, und davor konnte man bei Monsanto natürlich wenig ausrichten... Wer um den Umstand von "domestic companies" in den Staaten weiß, kann das eventuell nachvollziehen. Eine andere Form der "Strafzölle"..kann durchaus ein weiterer Punkt im Handelskrieg sein. Siehe auch Automobil
(2) flapper · 14. Mai um 11:04
die einzige Chance für Bayer ist die Revision - d.h. jahrelange juristische Ausseinandersetzung bis dann das endgültige Urteil gefällt wird
(1) seepferd · 14. Mai um 09:03
Eigentlich waren Klagen gegen Glyphosat schon vor dem Kauf von Monsanto bekannt! Als international agierendes Unternehmen sollte Bayer eigentlich bekannt sein das in den USA, richtigerweise, immer hohe Schadensersatzforderungen gestellt werden! Ist die Aussicht (mit dem Fuß in den USA) auf, zukünftig, höheren Gewinn größer als mögliche Schadensersatzforderungen oder Vergleichszahlungen? Es ist zu befürchten das hohe Zahlungen einen Teil der Belegschaft kosten könnte um den Aktienkurs zu retten
 
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