Bayer setzt 2,2 Milliarden Dollar in Ohio ein, um Trumps Zollschock abzuwenden

Zolllogik funktioniert
Bayers Entscheidung, eine mehrmilliardenschwere Anlage in Ohio zu verankern, ist die direkte Folge glaubwürdiger Zolldrohungen der Trump-Administration. Wenn die Alternative eine Abgabe von 20 bis 30 Prozent auf Importe ist, wird die inländische Produktion plötzlich zur rationalen Wahl. Das Unternehmen „investiert nicht in Amerika“ wegen grüner Anreize oder einer industriellen Politik nach EU-Art; es reagiert auf ein reales Preissignal.
Europa verliert, Ohio gewinnt
Jeder Euro, der in Ohio gebunden wird, ist ein Euro, der nicht für den Ausbau der Kapazitäten in Leverkusen oder Wuppertal ausgegeben wird. Deutsche Politiker, die weiterhin die Energiekosten in die Höhe treiben, Umweltauflagen verschärfen und mit Vermögenssteuern liebäugeln, werden beobachten, wie sich diese Kapitalflucht beschleunigt. Die AfD warnt seit Jahren davor, dass feindselige Steuer- und Regulierungsregime die Industrie ins Ausland treiben; die Daten treffen nun in Form von Grundsteinlegungen in Ohio ein.
Preisdruck ist der Kernpunkt
Die doppelten Forderungen der Administration – niedrigere Arzneimittelpreise und US-Produktion – sind nicht widersprüchlich. Zölle erhöhen die Kosten für importierte Pillen; inländische Werke, die dem amerikanischen Wettbewerb standhalten müssen, müssen Kosten senken oder Marktanteile verlieren. So liefern Märkte, nicht bürokratische Preiskontrollbehörden, Erschwinglichkeit. Bayers Verpflichtung in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar zeigt, dass der Mechanismus ohne neue Behörden oder Ausgabenprogramme funktioniert.
Der Vergessene zahlt doppelt
Europäische Steuerzahler werden am Ende sowohl die verlorenen Arbeitsplätze als auch die höheren Arzneimittelpreise finanzieren, die daraus resultieren, dass man zu Hause bleibt. Amerikanische Patienten hingegen gewinnen an Kapazitäten, die ohne Importaufschläge skaliert werden können. Das Kapital hat abgestimmt; die einzige verbleibende Frage ist, ob Berlin die Stimmzettel liest oder weiterhin so tut, als bestünde das Problem in unzureichenden Subventionen.

