Bayer-Pläne für Stellenabbau sorgen für Auftrieb beim Aktienkurs
Die Pläne eines größeren Stellenabbaus bei Bayer haben am Donnerstag den Aktienkurs des in der Pharmazie- und Agrarchemiebranche tätigen Konzerns etwas angekurbelt. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate stiegen die Titel um 1,5 Prozent auf 33,72 Euro im Vergleich zum Xetra-Schluss. Zusätzlich wurde bekannt gegeben, dass Bayer in Japan eine Zulassung für die höher dosierte Version des Augenmedikaments Eylea erhalten hat.
Es kommt nicht überraschend, dass der Konzernumbau unter neuer Führung viele Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz kosten wird. Bill Anderson, der neue Vorstandschef von Bayer, ist ein ausgesprochener Verfechter einer schlanken Unternehmensverwaltung. Ein Händler äußerte, es sei nun an der Zeit für Anderson, seine Pläne umzusetzen.
Die Bayer-Aktien haben Anleger seit Jahren wenig erfreut. Unter anderem belasteten die Glyphosat-Prozesse in den USA den Kurs. Anfang Dezember erreichte der Kurs den niedrigsten Stand seit 18 Jahren. Nach einer Stabilisierung zum Jahresende beträgt das Minus im Jahr 2024 aktuell 1,3 Prozent. Damit befinden sich die Papiere im Dax-Mittelfeld. (eulerpool-AFX)

