Berlin - Bauernpräsident Joachim Rukwied hat einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent für Fleisch eine Absage erteilt. "Unsere Position ist klar: Mit uns wird es keine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19 Prozent geben", sagte Rukwied der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). ...

Kommentare

(5) Sonnenwende · 15. Juni um 07:26
@4 natürlich nicht nur über den Preis, so hab ich das auch nicht gemeint. Ich meine nur, wenn man sich schon überlegt, etwas zu machen, was zwangsläufig direkt an die Kunden weitergegeben wird, unabhängig davon, wie hoch die Gewinnmarge ist (die bei Großbetrieben zwangsläufig sehr viel höher ist als bei kleinen Betrieben) dann sollte man sich auch darüber Gedanken machen, wie man anders gewichten kann.
(4) Pontius · 15. Juni um 07:20
@2 Im Endeffekt müsste man das über die Subventionen, die es in der Landwirtschaft und der Tierhaltung gibt, anders bzw. besser steuern. Das nur über den Preis regeln zu wollen ist wohl unrealistisch.
(3) Sonnenwende · 15. Juni um 07:00
(2) dass die Nachfrage ganz von alleine rapide sinkt.
(2) Sonnenwende · 15. Juni um 07:00
Tatsächlich würde eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch Betriebe belasten, die bereits Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sehr berücksichtigen und deren Fleisch ohnehin schon teurer ist. Großbetriebe, die billigfleisch produzieren ohne auf Umwelt und Tier wohl zu achten schlagen das halt einfach drauf, das Fleisch ist dann trotzdem noch billig genug. Man müsste eine Möglichkeit finden ohne viel Bürokratie hier diversifizieren zu können. M.E. müsste man Billigfleisch so teuer machen (2)
(1) Pontius · 15. Juni um 06:34
Als würde Rukwied sich für wirtschaftlich schlecht gestellte Familien einsetzen...
 
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