Battlefield 6: Lead Producer David Sirland reagiert auf Karten-Kritik & kündigt Updates an
Ein zentraler und immer wiederkehrender Kritikpunkt von Battlefield 6 entzündet sich am Design der Mehrspieler-Karten, deren Größe und Struktur in beinahe schon wissenschaftlicher Akribie seziert und mit den glorreichen Vorgängern der Franchise verglichen wird. Nachdem auch das thematisch ähnlich gelagerte Battlefield: RedSec für seine Kartenlayouts in die Kritik geriet und gleichzeitig von Nutzern erstellte Kreationen im Portal-Modus gefeiert wurden, hat sich nun Lead Producer David Sirland von DICE in die Debatte eingeschaltet. Mit einem überraschenden Eingeständnis stimmt er dem Chor der Kritiker in einem entscheidenden Punkt zu: „Wir brauchen definitiv mehr von den großen Sandbox-Typen!“
Die Anatomie einer verhassten Karte
In einer direkten Antwort auf einen Nutzer, der die Karten als „klein, zu linear und oft mit schrecklichen Sichtlinien“ beschrieb, widersprach Sirland zwar der pauschalen Verurteilung aller Schlachtfelder. „In allen Battlefield-Spielen gibt es unterschiedliche Kartentypen“, fügte er hinzu und plädierte für die Anerkennung dieser Vielfalt. Gleichzeitig räumte er jedoch unumwunden ein, dass ein Großteil der Beschwerden rund um die kürzlich mit Season 1 hinzugefügte Karte „Blackwell Fields“ absolut berechtigt sei. Die Klagen konzentrieren sich hier auf das chaotische Layout, den eklatanten Mangel an Deckungsmöglichkeiten und die fast schon absurden Bedingungen, die es Campern ermöglichen, Fahrzeuge direkt beim Verlassen der gegnerischen Basis unter Dauerfeuer zu nehmen.
Ein Eingeständnis mit ungewissem Ausgang
Sirland bestätigte, dass dies „sicherlich ein Problem bei dieser Karte“ sei, und nannte explizit auch den „beklemmend engen Luftraum“ als validen Kritikpunkt für Piloten. Ob diese klaren Worte jedoch auch in konkrete Maßnahmen zur Überarbeitung des umstrittenen Schlachtfelds münden werden, bleibt vorerst abzuwarten. Eine offizielle Ankündigung für einen entsprechenden Fix steht noch aus, weshalb die Community weiterhin auf kommende Updates hoffen muss. Dieses offene Ohr für das Feedback der Spieler ist jedoch ein wichtiges Signal, das Hoffnung auf Besserung macht.
Mehr als nur neue Schlachtfelder
Während die Diskussionen um das Kartendesign weiterlaufen, sind DICE und die übrigen Battlefield Studios auch an anderen Fronten unermüdlich im Einsatz. Erst kürzlich skizzierte man ein umfangreiches Update zur Verschlankung von Herausforderungen und Aufträgen, um viele der als nervtötend empfundenen Anforderungen zu reduzieren. Weitere herunterladbare sowie serverseitige Aktualisierungen befinden sich bereits in der Pipeline und sollen das Spielerlebnis in naher Zukunft weiter verbessern. Die Entwickler zeigen damit, dass sie gewillt sind, das Fundament des Spiels stetig zu festigen.
Der Ausblick auf neue Konfrontationen
Für Nachschub an der Inhaltsfront ist ebenfalls bereits gesorgt. Die nächste Karte für Season 1, die den Namen „Eastwood“ trägt, geht bereits am 18. November an den Start und wird von einem brandneuen Spielmodus namens „Sabotage“ begleitet. Darüber hinaus dürfen sich Veteranen auf die triumphale Rückkehr der Battle Pickups freuen. Das Arsenal wird zudem mit der DB-12 und der M357 Trait um zwei neue Waffen erweitert, während der Troy Angled-Aufsatz neue taktische Möglichkeiten für den Waffenumgang verspricht. Die Kriegsmaschinerie von Battlefield 6 steht also keinesfalls still.


