Bafin-Präsident Jochen Sanio plant angeblich seinen Rückzug
16. Februar 2011, 14:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Frankfurt/Main (dts) - Deutschlands oberster Bankenwächter will angeblich noch in diesem Jahr aus dem Amt scheiden. Jochen Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), plant nach Informationen aus Finanzkreisen, die der Wochenzeitung "Die Zeit" vorliegen, für den Sommer seinen Abgang. Die Bafin ist für die Aufsicht über die Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel zuständig.
Der 64-jährige Sanio, der fast sein gesamtes Berufsleben bei der Bafin verbrachte, denkt dem Vernehmen nach bereits seit einiger Zeit über einen Rückzug nach. Als Nachfolger sei Thomas Steffen, der frühere oberste Versicherungsaufseher der Bafin im Gespräch. Steffen ist vor Kurzem ins Bundesfinanzministerium nach Berlin gewechselt, wo er die Leitung der Abteilung für Europapolitik übernahm.
Der 64-jährige Sanio, der fast sein gesamtes Berufsleben bei der Bafin verbrachte, denkt dem Vernehmen nach bereits seit einiger Zeit über einen Rückzug nach. Als Nachfolger sei Thomas Steffen, der frühere oberste Versicherungsaufseher der Bafin im Gespräch. Steffen ist vor Kurzem ins Bundesfinanzministerium nach Berlin gewechselt, wo er die Leitung der Abteilung für Europapolitik übernahm.

