Sydney (dpa) - Die australische Regierung hat sich mit Facebook im Streit über Medieninhalte auf der Plattform auf einen Kompromiss geeinigt. Der Internetriese werde die Sperre für australische Nachrichtenseiten auf seinem Online-Netzwerk in den kommenden Tagen aufheben, teilte Schatzkanzler Josh ...

Kommentare

(15) Pomponius · Dienstag um 10:59
Das zugrunde liegende Problem: Alle lesen die Nachrichten über das Internet und die Zeitungen verschwinden mangels Einnahmen. Mit den Zeitungen verschwinden die Journalisten und es gibt im Internet dann auch keine Nachrichten mehr. Auch die Nachrichtendienste, Fernsehen und Rundfunk sind auf diese Journalisten angewiesen. PS: Mir fällt hierzu auch keine Lösung ein.
(14) krebs77 · Dienstag um 09:06
Wenn ich den Artikel richtig verstehe wäre das als würden TV Sender die Werbenden dafür bezahlen das sie in der Werbepause gezeigt werden oder auf ploppen am Rand oder mitten im Film.. Wer sein Produkt bewerben will zahlt. ... also auch FB und Co müssten dann bezahlt werden und nicht umgekehrt Oder?
(13) anddie · Dienstag um 08:33
Na Klasse, da wurde der Newstext nach 5 Tagen fast komplett geändert, so dass viele Kommentare gar nicht mehr passen. @topic: Die Frage ist jetzt nur, wie die genaue Einigung und zukünftige Regelung aussieht.
(12) crochunter · 18. Februar um 21:38
Naja, Inhalte werden auf Facebook nur so hübsch dargestellt, weil Webseitenbetreiber ihre Seiten entsprechend präparieren um gesehen zu werden. Inhalte werden so bewusst anderen zu Verfügung gestellt. Also eigentlich müsste FB den Verlagen eine Rechnung für die gut platzierte Werbung stellen, ansonsten reicht der gute alte Textlink auch aus um Informationen zu Teilen. Gleiches gilt für Googles Amp Seiten.
(11) Pontius · 18. Februar um 18:36
Ich bin gespannt ob FB noch einknicken wird. Google ist nicht auf Konfrontationskurs und wird wohl mehr Marktmacht besitzen.
(10) LordRoscommon · 18. Februar um 16:40
@9: FB liefert genau wie klamm.de nur die technische Möglichkeit des Verlinkens. Der einzelne User nutzt diese Möglichkeit aktiv, oder er lässt es bleiben. Die einzige Aktivität seitens FB ist die Erzeugung einer Vorschau zum verlinkten Artikel. FB erzeugt aber natürlich keine Vorschau, wenn nix verlinkt wird.
(9) FreiBier · 18. Februar um 16:33
@8 Dieser Vorgang des verlinkens wird aber nicht aktiv von FB sondern von Nutzern angewendet? Bin kein Freund von FB, aber mir kommt das ganze etwas ungerecht vor und zu Unrecht sollen die auch nicht zum zahlen verdonnert werden.
(8) LordRoscommon · 18. Februar um 16:20
@7: Ob die Verlage selbst Accounts bei FB haben, ist egal. Das funzt bei FB nicht viel anders als hier bei klamm.de: Link kopieren, einfügen - z. B. <link> - Artikel "geteilt". Viele Verlage erleichtern das, indem sie auf ihren Artikel-Seiten gleich diesen blauen "f"-Button haben, den man dazu einfach anklicken kann.
(7) FreiBier · 18. Februar um 16:11
Habe keinen FB Account, ich rede lieber mit meinen Freunden, aber verstehe ich das richtig: Verlage nutzen einen kostenlosen Account bei FB und beschweren sich darüber das die offen eingestellten Inhalte von FB anderen angezeigt werden bzw. bei Google gefunden werden?
(6) Samderi · 18. Februar um 16:04
@1 Wie viel die entsprechenden Verlage wohl verdienen, durch den Traffic der über FB generiert wird und dank Open Graph Tags haben sogar die jeweiligen Nachrichtenseiten Einfluss darauf, was in FB in der Vorschau erscheint wenn Inhalte entsprechend geteilt werden...
(5) anddie · 18. Februar um 14:20
Ist doch so ähnlich, wie hier das deutsche Leistungsschutzrecht, was auch gegen die Pumpe gelaufen ist (gut, jetzt gibt es nen neuen EU-Versuch, dessen Erfolg aber auch noch fraglich ist).
(4) LordRoscommon · 18. Februar um 13:21
Wer auf FB einen journalistischen Artikel "teilt", macht nicht viel mehr als diesen Artikel zu verlinken, wozu FB dann eine Vorschau generiert. Wer den Link anklickt, sieht den Artikel und auch die dort platzierte Werbung - so es die denn gibt. Für vom Anklickenden genutzte AdBlocker kann FB nix.
(3) maryloo · 18. Februar um 13:01
Facebook hat recht. Von der australischen Regierung würde ich mich auch nicht erpressen lassen
(2) rotherhund · 18. Februar um 09:06
Medienmogul nutzt seine Macht aus.
(1) raffaela · 18. Februar um 07:58
Tja, Milliarden Gewinne machen aber überall kostenlos die Inhalte verbreiten (inkl. Werbung) ist natürlich nichts so einträchtig, als wenn man auch mal wie andere Steuern und Abgaben bezahlen muss.
 
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