Aufwändig umgesetzt: So ehren die «Alles was zählt»-Macher Ron Holzschuh

Bild: Quotenmeter
In den letzten Momenten der Figur Niclas wird dem verstorbenen Schauspieler sein letzter Wunsch erfüllt. Die Schlagzeilen um das Format ließen jüngst die Quoten steigen.

Rund einen Monat ist es her, dass die Produktionscrew am Set der RTL-Daily Alles was zählt die Botschaft vernehmen musste, dass Schauspieler Ron Holzschuh im Alter von gerade einmal 50 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben ist. Vorstellbar wie groß der Schock der Darsteller war – zumal zu diesem Zeitpunkt auch schon feststand, dass die von ihm gespielte Rolle Niclas ebenfalls sterben soll. Erst jetzt wurde bekannt, dass Holzschuhs Vertrag nämlich im April 2020 zu Ende gegangen wäre. Holzschuh selbst drehte zuletzt Ende März für die Serie, danach ließ es seine Krankheit nicht mehr zu.

Um die Geschichte von Niclas zu Ende zu spielen, setzte die Produktionsfirma UFA Serial Drama Doubles ein. "Ron äußerte den Wunsch, später durch Synchronisation dem Double zumindest Nadolnys (Rons) unverkennbare Originalstimme zu verleihen", sagte Producer Andreas Stenschke. Doch dazu kam es nicht mehr. Daher betrieb die Produktionsfirma großen Aufwand und setzte den Ton der letzten Szenen aus schon bestehendem Material ein, sodass Holzschuhs Stimme dennoch zu hören sein wird. Stenschke weiter."Schon im vergangenen Jahr haben wir beschlossen die Geschichte um Niclas Nadolny, die Steinkamps und Maximilan zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Der spannende Showdown ist gleichzeitig der Auftakt für neue emotionale Geschichten mehrerer Figuren", erklärte Producer Andreas Stenschke auf der RTL-Homepage.

Der Tod des beliebten Soap-Stars sorgte in den vergangenen Tagen für große Schlagzeilen, auch, weil Mitte dieser Woche die letzte Szene mit ihm selbst innerhalb der Serie läuft. Die größere Aufmerksamkeit half dabei den Quoten des Formats. Zurückliegende Woche Mittwoch, also vor dem Feiertag, kam sie ab 19.05 Uhr bei RTL auf 15,2 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Seit März liefen nur vier Episoden stärker. Insgesamt holten die Geschichten aus Essen 1,98 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Bei den beiden Folgen zuvor waren es sogar zwei und 2,13 Millionen.

Grundsätzlich ist die Serie, die nun seit fast einem Jahr von Produzent Damian Lott (früher «GZSZ») geführt wird, auf einem guten Wege. Schon vier Folgen holten zweieinhalb Millionen Zuschauer (oder mehr) in diesem Jahr. Die erfolgreichsten Folgen, die allesamt Ende Januar liefen, bescherten der Serie bis zu 17,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe und lagen somit im weit grünen Bereich.

Welche neuen Figuren ab Juni nun die Serie bereichern werden, ist noch unklar. Fest steht nur: Neben Niclas Nadolny verzichten die Fans fortan auch auf Bela Klentze. Seine Figur Ronny hatte schon vor einigen Wochen den letzten Auftritt. Eigentlich wollte Belas Serienrolle Ronny lediglich für ein paar leckere Kaffeesorten nach New York fliegen, doch wie das Leben manchmal so spielt, verliebt er sich in die Inhaberin eines Cafés. Ronny fasste einen Entschluss: Er möchte mit Rachel in New York glücklich werden.
Magazin / Reihen / Soap-Check
25.05.2020 · 08:32 Uhr
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