Athen-Aussagen: Bundesregierung rüffelt EU-Kommissar Rehn
27. Januar 2012, 12:55 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat EU-Währungskommissar Olli Rehn vorgeworfen, mit Aussagen über einen höheren Finanzbedarf in Griechenland unnötig Verwirrung zu stiften. Spekulationen dieser Art machten derzeit keinen Sinn. Sie seien eher geeignet, Verunsicherung zu schüren, kritisierte Regierungssprecher Steffen Seibert. Rehn hatte erklärt, der Forderungsverzicht privater Gläubiger werde für eine Lösung in Athen nicht ausreichen. Weitere staatliche Hilfen seien unausweichlich.

