Hamburg/London (dpa) - Der Vize-Chef von Astrazeneca in Deutschland stellt eine «Verzerrung der Wahrnehmung» des eigenen Impfstoffs fest. «In Deutschland wird der Impfstoff vor allem bei Jüngeren, also Berufstätigen eingesetzt. Diese haben generell stärkere Immunreaktionen und können sich - anders ...

Kommentare

(16) ticktack · 05. März um 17:17
Die Zweifel sind nicht nur Dummheit sondern oft auch im Unbewussten verankert: Es kommt zu sogenannten Nocebo-Effekten, also der Umkehr des Placeboeffekts. Das Unterbewusstein kann somatische Folgen produzieren oder leichte Nebenwirkungen verstärken, wo sich die Angst breit macht. Ich will damit Nebenwirkungen nicht wegdiskutieren, aber schon die Frage stellen: Wo werden sie völlig überbewertet? Ich selbst bin aus beruflichen Gründen mit Astrazeneca geimpft und hatte keine Nebenwirkungen.
(15) 2fastHunter · 05. März um 12:28
@14: Und was @13 sagt. Medien und Tratsch kann keinen Schaden anrichten, wenn der Mensch sein Gehirn benutzt. Aber das ist leider aus der Mode gekommen. Eigenrecherche? Da muss man ja Texte lesen, die länger als drei Sätze sind...
(14) gabrielefink · 05. März um 11:06
Wenn ich mal an die anfängliche Kommunikation über den BionTec/Pfitzer Impfstoff denke, den haben auch sehr viele direkt abgelehnt. Der würde die Gene verändern, man kennt die Langzeitfolgen der mRNA Methode nicht, mögliche schwere Nebenwirkungen usw usw. Heute spricht keiner mehr davon. Heute zerreißen sich alle das Maul über AstraZeneca und wollen nur noch den mRNA Impfstoff. Das ist, was Presse, soziale Medien und Flurtratsch anrichten können.
(13) Urxl · 05. März um 10:56
@12: Tja, so bitter das ist: Das Kernproblem ist Dummheit.
(12) anddie · 05. März um 10:23
@10: Aber genau das ist das Problem. Die Zweifel bekommt man jetzt nicht mehr sinnvoll ausgeräumt. Und leider werden die durch manche Verschwörungstheoretiker, aber auch so manche Medienberichterstattung auch noch verstärkt. Und dafür wird man kurzfristig keine hilfreiche Lösung finden.
(11) steto123 · 05. März um 10:19
Nun die Kommunikation ist sehr schlecht für Astra Zeneca gelaufen. Es wurde von einer Wirksamkeit von ca. 60% berichtet verglichen mit einer Wirksamkeit der mRNA Impfstoffe von mehr als 90%. Das hat sicher viele Menschen verunsichert, auch wenn eine Wirksamkeit von 60% etwa der einer Grippeschutzimpfung entspricht. Dieses Imageproblem werden auch die neueren Studien nicht so einfach vergessen machen.
(10) Urxl · 05. März um 06:36
@9: Die Zweifel haben drei Gründe: Erstens die miese Kommunikation einiger "Experten", die von einem Impfstoff zweiter Klasse gesprochen haben, und zweitens die flächendeckende Dummheit der Bevölkerung, die die Gründe der STIKO nicht begreift, den Impfstoff zunächst nicht für über 65-jährige zuzulassen. Und drittens die Anlage der Studie von Astrazeneca selbst, die einfach zu wenig ältere Personen beinhaltet hat.
(9) osterath · 04. März um 20:07
@8, 2fastHunter, ich rede da nicht nur von mir, ich müsste das sowieso erst mit meinen ärzten abklären, ob für mich überhaupt eine impfung in frage kommt, nur allgemein scheint ja ein grosser zweifel zu bestehen.
(8) 2fastHunter · 04. März um 20:04
@7: Sie sind nicht berechtigt. Das ist wie mit den Masken, wo mancher glaubt, dass es zuerst keine Maskenpflicht gab, weil sie wirkungslos sind. Dabei sind sie extrem wirkungsvoll, nur schützen sie nicht den primär den Träger, sondern sein Umfeld. Und das wurde nie bestritten. So wurde auch nie behauptet, dass der Wirkstoff nicht bei Ü65 wirkt. Es gab lediglich nicht genügend belastbare Zahlen.
(7) osterath · 04. März um 19:24
erst hü, dann hot, das verstehe ich auch nicht so recht. jetzt sind natürlich zweifel berechtigt.
(6) Urxl · 04. März um 17:02
@1: Naja, Otto-Normalverbraucher versteht das doch ohnehin nicht.
(5) O.Ton · 04. März um 16:55
Impfen! Los!
(4) KonsulW · 04. März um 15:32
Das wurde auch langsam Zeit.
(3) Marc · 04. März um 15:07
@2 Danke
(2) thrasea · 04. März um 15:06
@1 Eine der angesprochenen Studien findest du als Preprint hier: <link> bzw. hier <link> Diese schottische Studie wurde in den letzten Tagen auch schon sehr viel in den Medien besprochen...
(1) Marc · 04. März um 15:03
Diese Ü65-Studie sollte man dann schnellstens veröffentlichen, damit auch das Vertrauen vorhanden ist.