Assassin’s Creed Hexe: Neuer Leak nennt Preise – und Würzburg sorgt für Verwirrung
Assassin’s Creed Codename Hexe bleibt eines der spannendsten Ubisoft-Projekte der nächsten Jahre. Seit der kurzen Ankündigung im Jahr 2022 wissen Fans nur grob, dass es ein düsteres, „anderes Assassin’s Creed“ werden soll. Kein klassisches Rollenspiel-Monster, sondern offenbar ein stärker erzähltes Spiel mit Hexenverfolgung, dunklen Wäldern und einem historischen Deutschland-Setting.
Jetzt gibt es neue Gerüchte. Der bekannte Ubisoft-Leaker Rogue I Tx hat auf X.com neue Details zu Assassin’s Creed Hexe geteilt. Laut dem Leak soll das Spiel für PS5, Xbox Series X/S und PC erscheinen, eine PEGI-18-Freigabe tragen und auf dem PC offenbar mit Denuvo Anti-Cheat kommen. Als möglicher Release wird Juni 2027 genannt. Das könnte aber auch nur ein Platzhalter sein.
Besonders interessant sind die angeblichen Preise. Demnach soll die Standard Edition bei 69,99 Euro liegen, die Deluxe Edition bei 89,99 Euro und die Collector’s Edition bei 119,99 Euro. Offiziell bestätigt ist davon bisher nichts.
Hexe soll groß sein, aber linearer als Shadows
Der Leak zeichnet ein ziemlich klares Bild: Assassin’s Creed Hexe soll keine völlig freie Open-World-Formel wie Odyssey oder Valhalla verfolgen. Stattdessen ist von einer großen Karte mit linearerem Fokus die Rede. Mehrere Dörfer, Wälder, Außenposten, Flüsse und kleinere Städte sollen miteinander verbunden sein.
Das passt zu dem, was viele Fans seit Jahren hoffen. Nach den riesigen AC-Spielwelten wünschen sich einige Spieler wieder mehr Fokus. Weniger Icons. Weniger endlose Checklisten. Mehr Atmosphäre. Gerade ein düsteres Hexenverfolgungs-Setting könnte davon profitieren. Laut dem Leak soll die Karte in drei größere Bereiche aufgeteilt sein. Genannt werden Waldregionen, Dörfer und Städte. Dadurch könnte Hexe eher wie ein dichtes, geführtes Abenteuer wirken und weniger wie ein Landstrich, den man 80 (oder mehr) Stunden lang abarbeitet.

Kehrt Ezio Auditore da Firenze in Assassin’s Creed Codename Hexe zurück? – Bild: Ubisoft
Ein altes Fear-System könnte zurückkehren
Spannend ist auch ein angebliches Gameplay-Detail. Laut der Zusammenfassung auf im Gaming-Leak-Forum von Reddit soll ein Fear-System zurückkehren, das an den Jack-the-Ripper-DLC von Assassin’s Creed Syndicate erinnert. Gegner könnten häufiger Angst bekommen, Schüsse verfehlen oder sogar komplett aus einem Gebiet fliehen. Wenn sich das Spiel wirklich um Verfolgung, Misstrauen und eine Protagonistin namens Anika dreht, dann sollte Angst nicht nur Kulisse sein. Sie müsste Teil des Gameplays werden. NPCs sollen laut Leak außerdem misstrauischer auf Fremde reagieren. Wer als Außenseiterin durch Dörfer oder Städte schleicht, fällt also schneller auf.
Auch das Sounddesign soll überarbeitet worden sein. Geräusche hinter Wänden sollen gedämpfter und weniger eindeutig wahrnehmbar sein. Das klingt nach einer kleinen Änderung, könnte aber für Stealth ziemlich wichtig werden. Wenn du nicht mehr exakt weißt, ob hinter der Wand wirklich jemand steht, wird jeder Schritt gefährlicher.
Würzburg sorgt plötzlich für Diskussionen
Noch mehr Wirbel gibt es aber wegen eines zweiten Hinweises. Rogue I Tx veröffentlichte auf X.com ein Bild mit Code-Zeilen, in denen offenbar der Begriff „Season_Pass_Wuerzburg_Expansion“ auftaucht. Im Reddit-Thread zu diesem Fund wird genau diese Zeile als möglicher Hinweis auf eine Würzburg-Erweiterung für den Season Pass diskutiert.
Das ist deshalb so interessant, weil Würzburg schon länger mit Assassin’s Creed Hexe in Verbindung gebracht wird. Viele Fans gingen bisher davon aus, dass Würzburg oder zumindest Franken ein zentraler Schauplatz des Hauptspiels sein könnte. Wenn Würzburg nun aber als Expansion auftaucht, stellt sich die Frage: Ist die Stadt gar nicht Teil des Hauptspiels? Oder handelt es sich nur um eine zusätzliche Quest innerhalb derselben Region?
Genau darüber wird in der Community bereits gestritten. Einige vermuten, dass das Hauptspiel eher in Regionen wie Bamberg, Trier oder Nürnberg spielen könnte. Andere halten es für möglich, dass Ubisoft mehrere Orte Süddeutschlands miteinander verbindet. Sicher ist nichts. Aber der Begriff Würzburg reicht schon, um deutsche Assassin’s Creed-Fans hellhörig zu machen.
Keine Magie mehr? Das könnte Fans spalten
Ein weiterer Punkt aus dem Leak dürfte ebenfalls Diskussionen auslösen (der eigentlich gar nicht neu ist): Magie soll aus dem Spiel entfernt worden sein. Das klingt bei einem Hexen-Setting erst einmal seltsam. Gleichzeitig wäre es ziemlich passend für Assassin’s Creed, wenn Ubisoft übernatürliche Elemente stärker erdet. Die Reihe hat Magie und Mythologie immer wieder über Isu-Technologie erklärt. Gerade bei Hexe könnten die Entwickler also einen Mittelweg suchen: düstere Atmosphäre, Aberglaube, Angst und religiöser Wahn, aber keine echten Zaubersprüche im klassischen Fantasy-Sinn.
Das wäre für mich sogar spannender. Ein Assassin’s Creed über Hexenverfolgung muss nicht wirklich magisch sein. Es muss sich nur so anfühlen, als würden die Menschen in dieser Welt an Magie glauben. Genau daraus entsteht die Gefahr.
Wichtig bleibt: Das alles ist ein Leak. Ubisoft hat die Preise, Editionen, den Juni-2027-Release-Zeitraum, die Plattformdetails und den Würzburg-DLC nicht offiziell bestätigt. Bekannt ist nur, dass Assassin’s Creed Codename Hexe als nächster großer Teil der Reihe angekündigt wurde und ein anderes, düstereres Abenteuer des Franchise werden soll. Trotzdem wirkt vieles an diesem Leak plausibel.


