Assassin’s Creed Black Flag Resynced offiziell bestätigt – Ubisoft hebt den Anker
Jahrelang kursierten Gerüchte, Spekulationen und sogar Einstufungen durch Bewertungsbehörden – doch nun ist es offiziell: Ubisoft hat das Remake von Assassin’s Creed 4: Black Flag bestätigt. Der Titel hört auf den Namen Assassin’s Creed Black Flag Resynced, und die erste Konzeptgrafik zeigt Protagonist Edward Kenway genau dort, wo er hingehört: auf hoher See. Was bisher über das Projekt bekannt ist, lässt Piratenherzen höher schlagen.
Eine Bestätigung, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet
Die offizielle Ankündigung fiel bewusst knapp aus – und das mit Kalkül. Jean Guesdon, Head of Content bei Ubisofts Vantage Studios und frisch ernannter Kreativdirektor des Projekts, ließ sich auf eine einzige vielsagende Aussage ein: „Einige Gerüchte haben etwas mehr Wind in den Segeln. Vielleicht sollte man das Fernglas auf den Horizont richten.“ Kein Erscheinungsdatum, kein ausgewachsener Trailer, keine Ankündigung zur geplanten Enthüllung im April – nur ein Konzeptbild und dieser eine Satz, der die Community seitdem beschäftigt. Als Erstkontakt mit einem derart lange erwarteten Projekt ist das eine elegante Lösung: dosiertes Aufflackern statt überwältigender Informationsflut.
Was über Assassin’s Creed Black Flag Resynced bisher bekannt ist
Abseits der offiziellen Bestätigung kursieren seit geraumer Zeit zahlreiche Details, die ein klareres Bild zeichnen. Laut übereinstimmenden Berichten sollen die Abstergo-Gegenwartssequenzen, die im Original eine prominente Rolle spielten, gestrichen worden sein. Stattdessen sollen neue Quests und Aktivitäten das Spielerlebnis erweitern. Besonders erfreulich für Fans des Originals: Angeblich wird gestrichener Inhalt aus der ursprünglichen Entwicklung restauriert und in das Remake integriert – eine Chance, Inhalte zu erleben, die damals auf dem Schneidetisch blieben. Darüber hinaus sollen die Wettereffekte aus Assassin’s Creed Shadows als Referenz gedient haben, und auch die Karte wurde angeblich überarbeitet und verbessert. Ladebildschirme gehören dem Vernehmen nach der Vergangenheit an.
Interner Aufschub, aber das Projekt ist real
Ursprünglich hieß es, Assassin’s Creed Black Flag Resynced solle noch im März erscheinen. Infolge von Ubisofts umfangreicher interner Umstrukturierung wurde der Titel jedoch verschoben – ein Schritt, der angesichts der Tragweite des Projekts und Ubisofts erklärtem Grundsatz, Spiele erst zu veröffentlichen, wenn sie bereit sind, nachvollziehbar wirkt. Wann genau der Titel das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird, bleibt offen. Dass er existiert, ist allerdings keine Spekulation mehr. Edward Kenways Rückkehr ist besiegelt – und mit ihr die Aussicht auf eine der gefeiertsten Spielwelten der gesamten Assassin’s Creed-Geschichte, neu aufbereitet für die aktuelle Konsolengeneration. Die Karibik, die Meere, die Shanties und das Leben als Pirat und Assassin zugleich: All das darf man sich in erneuerter Form vorstellen. Wie nah das Remake dem Original bleibt und welche kreativen Freiheiten Vantage Studios sich herausnimmt, wird die eigentlich spannende Frage sein, sobald weitere Details folgen.


