Berlin (dpa) - Deutschlands Arbeitgeber haben eine Debatte über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit in Deutschland gefordert. Das Rentensystem werde nicht dauerhaft in seiner heutigen Form bestehen können, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Unsere ...

Kommentare

(24) ausiman1 · 02. August um 22:29
Schuften bis 70 und mit 71 ab in die Grube, das wäre dem sein Ziel. Möchte nicht wissen was der im Monat verdient und dann mit 60 weg ist.
(23) usernummer · 02. August um 21:54
Wenn bald die ersten mit dem Rollator auf der Baustelle schuften....
(22) IndianaJones · 02. August um 18:57
@5 Er hat aber niemals gesagt in welcher Höhe. Wie wäre es denn, wenn die Gewinne der Multikonzerne endlich mal in Deutschland versteuert werden und in diesem Zuge eine Abgabe an die Sozialkassen geleistet wird? Es muß denen unmöglich gemacht werden ihre Gewinne ins Ausland auszulagern. Wem das nicht paßt, der soll sich verpissen. Es gibt bestimmt genug Menschen in Deutschland, die diese Lücke schließen können.
(21) AS1 · 02. August um 16:56
@18 in §16d ff SGB II. Und die Vorgaben ändern sich zwar, aber nicht pausenlos. Wird jetzt langsam klar, warum ich von einem "Propagandapapier" spreche?
(20) AS1 · 02. August um 16:54
@18 Ein kleiner Beitrag, der hoffentlich zur Klärung beiträgt: es gibt geförderte Stellen, das ist der sogenannte zweite Arbeitsmarkt. Und es gibt geförderte Arbeitnehmer, wobei die Stelle überhaupt keine Rolle spielt. Und die Jobcenter/respektive die örtliche Agentur für Arbeit unterscheiden zwischen diesen beiden Möglichkeiten sehr genau, denn sie haben völlig unterschiedliche gesetzliche Grundlagen, die für die Arbeitnehmer habe ich genannt, die für die "geförderten Stellen" finden sich...
(19) wazzor · 02. August um 16:48
@17 das wird wohl daran liegen, das sich ihre Vorgaben pausenlos ändern.
(18) wazzor · 02. August um 16:47
@17 Ja klar, hier wird aber explizit darauf hingewiesen das es sich um NICHT geförderte Stellen handelt. Auch eine Förderung für einen normalen sozialpflichtigen Job, ist eine Förderung. Die machen da beim Jobcenter keinen Unterschied. Das wird die paritätische auch wissen und wird es wohl deshalb so formuliert haben. Ich habe in diesem Bereich über meinen Job bei der Caritas zu tun. Ich kann deshalb sagen, es gibt manchmal Jobs die mal gefördert werden und mal nicht.
(17) Mike_1 · 02. August um 16:44
Ich habe gerade meine Rentenaufstellung erhalten (welche man alle 2 Jahre von der Deutschen Rentenstelle bekommt) danach soll ich bis 2030 arbeiten. Leider habe ich aber auf Grund meiner Tätigkeit in mittlerweile 6 anerkannten Berufen nicht immer körperliche schonende Arbeiten ausüben dürfen.... ich will ja nicht jammern, aber mit Ende 50 bin ich schon körperl. ein Wrack, habe zwar mittlerw. sitzende Tätigk. aber je älter umso schlimmer... das geht nicht bis Ende 60.... gut
(16) AS1 · 02. August um 16:12
@15 Erstmal was Grundsätzliches: ich lasse mir von niemandem die Möglichkeiten der deutschen Sprache nehmen. Nur weil irgendwelche Querdenker oder AfD-Extremisten Worte benutzen, ist das für mich kein Tabu. Ein Propagandapapier ist ein Propagandapapier. Ich rede hier nicht von geförderten Stellen, sondern von ganz normalen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Deren Förderung ist in §88 ff. SGB III geregelt. Und die Förderung ist erheblich.
(15) wazzor · 02. August um 15:51
@12 Moment, es geht hier um ungeförderte Stellen. Also keine Zuschüsse. "Propagandapapier" übernehmen wir jetzt schon die Sprache der Querdenker und Reichsbürger?
(14) KonsulW · 02. August um 14:58
Die Rente ist sicher, dieser Spruch gilt nicht mehr.
(13) AS1 · 02. August um 14:08
Die offzielle Statistik offenbart immer noch genügend Handlungsbedarf, da muss man sich nicht eines Propagandapapiers des Paritätischen bedienen.
(12) AS1 · 02. August um 14:05
@11 Du bemühst ein Propagandapapier des berüchtigten "Paritätischen" als statistischen Beleg? Das ist ja auch eher gewagt. Wollen wir uns da nicht mal an die statistischen Fakten des Bundesamtes für Statistik halten? "Hinzu kommt, dass der Arbeitsmarkt für viele Personen verschlossen ist, weil die Arbeitgeber einzelne Personengruppen nicht einstellen wollen." Genau die in Deiner Quelle enthaltenen angeblichen Personengruppen werden bevorzugt eingestellt, weil es für sie staatliche Zuschüsse gibt
(11) wazzor · 02. August um 13:53
(10) wazzor · 02. August um 13:53
@8 Es gibt etwa dreimal mehr Arbeitslose als bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete offene Stellen. 2019 gab es 2,2 Millionen Arbeitslose, darunter 1,4 Millionen in „Hartz IV“: Gemeldete, ungeförderte Arbeitsstellen dagegen nur 774.000. Hinzu kommt, dass der Arbeitsmarkt für viele Personen verschlossen ist, weil die Arbeitgeber einzelne Personengruppen nicht einstellen wollen.
(9) AS1 · 02. August um 13:41
Die Sozialversicherung in ihrer jetzigen Form muss weg. Da werden nämlich auch eher kosmetische Eingriffe wie verlängerte Lebensarbeitszeit, Verbreiterung der Anzahl der Sozialversicherungspflichtigen und Ähnliches letztendlich der demographischen Entwicklung nichts entgegenzusetzen haben.
(8) Kalbacher · 02. August um 13:37
@7 Mir geht es dabei um Leute, die nicht arbeiten wollen, aber durchaus könnten. Die Anreize wären in der Form, dass eine Unterstützung (ALG, Hartz IV usw.) auch an eine Arbeitsleistung gekoppelt sein sollte. Wie und in welchem Umfang wäre noch zu überlegen. Außerdem sollten unsere Politiker nicht so viel Geld ins Ausland tragen, sondern lieber in den eigenen Staat bzw. das eigene Volk investieren.
(7) wazzor · 02. August um 13:14
@6 Was nützt das wenn Millionen so viel verdienen das sie aufstocken müssen oder knapp mehr verdienen das sie nicht mehr aufstocken können. Was für Anreize willst du den für die schaffen die nicht wissen wie sie von ihrem Lohn die Miete zahlen sollen? Diese Leute spülen natürlich jede Menge in die Rentenkassen. Vor Corona hatten wir einen Beschäftigungshöchststand nach dem anderen. Hat aber auch nichts gebracht, zu dem Thema "viele auf Staatskosten ernähren"
(6) Kalbacher · 02. August um 12:57
Es sollten mehr "Anreize" gesetzt werden, dass mehr Leute in die Rentenkasse einbezahlen. Und nicht mehr so viele auf Staatskosten ernährt werden. Eine längere Arbeitszeit lässt sich in vielen Branchen nicht realisieren. Am liebsten wäre diesen Menschen doch, dass man mit Eintritt ins Rentenalter besser gleich komplett abtritt.
(5) k3552 · 02. August um 12:12
Norbert Blüm hat gesagt "Die Rente ist sicher". Zu dumm das man ihn nicht mehr darauf ansprechen kann.
(4) commerz · 02. August um 10:51
muss nicht befürworten, gut finde ich jedoch dass eine Diskussion angeregt wird. Die Last im bestehenden System belastet gerade die jüngeren. Neben Rentengeschenken sind aus meiner Sicht auch Automatisierung, Lohnkostenreduzierung und Steuervermeidung in den Focus zu richten.
(3) MrBci · 02. August um 10:30
Das die Arbeitgeber aber an der Misere maßgeblich mit Schuld sind, wird nicht erwähnt
(2) wazzor · 02. August um 08:40
@1 Das wäre ja dann mit Arbeit verbunden, lieber nach hinten schieben und die Arbeit anderen überlassen, wie beim Klimaschutz. Hinzu kommt das gerade die Konservativen nicht viel von Veränderungen halten. Ich sag es mal so, erst wenn Ihnen die Scheiße auf die Füße fällt dann kann es ihnen nicht schnell genug gehen.
(1) Semiramiz · 02. August um 08:33
Statt einfach über längere Lebensarbeitszeit zu diskutieren, sollte man überlegen wie man das Rentensystem neu aufstellen kann. Es gibt Länder, die das erfolgreich getan haben. Unser System funktioniert nicht mehr, das merkt man daran, dass immer öfter daran herumgedoktort werden muss. Rentengeschenke wie die Mütterrente helfen auch nicht die Rente zukunftsfest zu machen. Aber an eine richtige Reform traut sich offenbar keiner, obwohl es ja schon fast nicht schlimmer werden kann.
 
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