Doha/Kabul (dpa) - Mehr als zwei Monate nach Beginn der afghanischen Friedensgespräche haben die Konfliktparteien erstmals wichtige Fortschritte gemeldet. Unterhändler der militant-islamistischen Taliban und der Regierung hätten in Katar wesentliche Verfahrensfragen geklärt, bestätigten beide ...

Kommentare

(7) raptor230961 · 29. November 2020
@6: "Das Problem" ist, daß US-Ausbilder im kalten Krieg 1980 erst den radikalsten Widerstandskämpfern in Afghanistan gegen die sowjetischen Truppen geholfen haben. Sowohl mit Waffen - als auch mit der Ausbildung in Guerillakriegstaktiken. Und die Radikalsten waren nun einmal "die Talban". Gruppierungen die "westliche Schulen sprengen, die 2001 die antiken Buddha-Statun von Bamiyan sprengten, den Frauen ihre Rechte nahmen ... Die radikalen "Kämpfer", die heute den Krieg immer weiter führen.
(6) Volker40 · 29. November 2020
Das Problem ist wohl eher das es "die Taliban" so gar nicht gibt sondern jedes Dorf seinen eigenen Scheich nachläuft und eine eigenen "Politik" macht.
(5) raptor230961 · 29. November 2020
@4: Wenn die Taliban gewinnen wird Afgahnistan nur noch der Diktatur der Taliban folgen. Dann ist es das "kleine Afghanistan" mit der Taliban-Regierung, "das gewinnen wird". Dann wird es keine Wissenschaft geben - der Islam reicht, keine Schulen, keine Freiheiten ... Eine radikale religiöse Politik - kurz gesagt: Die Taliban werden "Afghanistan" sein. Ähnlich, wie im Iran, Irak, Vietnam, den "roten Khmer damals in Kambodscha, die Warlords ...
(4) Brutus70 · 29. November 2020
@2 "bis das "kleine Afghanistan" - genau wie Vietnam gewinnen wird." - wenn dann werden die Taliban gewinnen, aber nicht Afghanistan. Und das kann eigentlich niemand wollen. Und deshalb sind Friedensgespräche mit den Taliban auch reine Zeitverschwendung.
(3) raptor230961 · 29. November 2020
... den Krieg in Afghanistan ebenfalls mit asymetrischer Kriegsführung führen würde. Mit normaler Kriegsführung wird von der NATO absolut nichts gewonnen. Für jeden gefallenen Kämpfer werden mehrere neue Kämpfer kommen. Nur die Zahlen der Gefallenen werden auf beiden Seiten immer weiter steigen.
(2) raptor230961 · 29. November 2020
Einen Guerillakrieg ("asymmetrische Kriegsführung") kann man nicht mit regulären Truppen gewinnen. Das hätte die Nato eigentlich aus Vietnam und aus "Afghanistan vs. U.d.S.S.R" lernen müssen. Auf die Art, wie der Krieg in Afghanistan geführt wird dauert der Krieg noch Jahrzehnte - bis das "kleine Afghanistan" - genau wie Vietnam gewinnen wird. Wir können wie Johnson und seine Nachfolger noch so viele Truppen dort hinschicken - gewinnen kann man einen Guerillakrieg höchstens, wenn man ...
(1) Troll · 29. November 2020
Man sieht, es ist eigentlich noch viel zu früh, daß wir unsere Truppen da abziehen. Aber Trump wollte es so mit seinen Truppen. Und allein ist das kaum zu bewerkstelligen.
 
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