Berlin/Kassel/Goslar (dpa) - Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübke wächst die Angst vor rechtsextremen Netzwerken in Deutschland. «Die Sicherheitsbehörden müssen mögliche rechtsextreme oder rechtsterroristische Strukturen schnell, gründlich und umfassend durchleuchten», sagte ...

Kommentare

(13) naturschonen · 20. Juni um 14:20
Grundrechte beschneiden?? Am besten Jedem und Jeder den Mund verbieten, der eine andere Meinung hat, jetzt geht´s wohl los? Schlimm genug, dass kurz vor den Feierlichkeiten zu 70 Jahre GG die Kunststele in Berlin zum Art. 20 GG in einer Nacht- und Nebelaktion mit Polizeigewalt "sichergestellt" wurde, jetzt nutzt man eine so abscheuliche Einzeltat, um andere Menschen weiter einzuschränken? Wenn Amtsmissbrauch zum Kavaliersdelikt wird, darf man das laut sagen - natürlich gewaltlos!
(12) Folkman · 20. Juni um 08:31
Ich halt es für sehr unangebracht, nach diesem rechtsextremen Mord linken und islamistischen Extremismus ins Spiel zu bringen, denn das lenkt nur - ob gewollt oder nicht - von der derzeit größten Gefahr für unsere Gesellschaft ab. Denn Fakt ist: die Linksextremisten haben seit Jahrzehnten keine Person getötet, die Islamisten haben die Behörden mittlerweile gut im Griff, anders als den Rechtsextremismus, auf dessen Konto die mit Abstand meisten Opfer in D gehen. Schluss mit den Relativierungen!
(11) Aalpha · 20. Juni um 07:52
@5,8 Mit Hagen Rethers Worten: "Hätte man mal die NSU-Opfer gefragt, ob sie lieber eine Torte statt Kugel ins Gesicht bekommen hätten!?" Es gibt aber schon große Unterschiede zwischen rechter und linker Gewalt. Obwohl du recht hast, dass man jegliche Form von Gewalt unterbinden sollte. "Gewalt erzeugt Gegengewalt..." Für dieses Zitat wurden meine Kommentare hier auch schon gelöscht. Manchmal verstehen es die Leute einfach nicht.
(10) thrasea · 20. Juni um 00:15
@8 Du hast den Text überhaupt nicht verstanden. Aber das war ja schon vorher klar bei den Kommentaren, die du heute so rausgelassen hast.
(7) thrasea · 19. Juni um 23:59
@5 Widerlich. <link> "HABT IHR SIE EIGENTLICH NOCH ALLE? Wie seid ihr so geworden? Und durch wen? Haben euch eure Eltern so erzogen? Und gebt ihr das euren Kindern oder Enkelkindern weiter?! [...] Und hört mir bitte auf mit: „Aber der Linksextremismus..!“ Am Arsch! Wir haben den ersten politischen Mord seit Jahrzehnten erlebt. Eine Hinrichtung. Sehr wahrscheinlich mit rechtsextremem Hintergrund!" Perfekt ausgedrückt von Alex Urban.
(6) tastenkoenig · 19. Juni um 21:05
ich hab's wohl verpasst: wen haben die nochmal ermordet?
(4) Aalpha · 19. Juni um 20:29
Tja, wie bekommt man diese braunen Gedanken aus den Köpfen der Menschen? Altparteien haben ja Nazis in den eigenen Reihen aufgenommen nach dem 2WK. War wohl nicht sehr förderlich.
(3) tastenkoenig · 19. Juni um 20:06
"Angst vor neuen rechten Netzwerken nach Mord an Lübcke" - nur weil Ihr die jetzt erst wahrnehmt müssen die noch lange nicht *neu* sein
(2) Emelyberti · 19. Juni um 19:21
Ob es dann aber besser wird?Ich zweifel da ganz stark dran,das wird den Hass erst recht schüren.Aber in Amilanmd gibt es einige Gefängnisse,die nehmen es mit den Menschenrechten nicht so genau.In einigen anderen Ländern ebenfalls.Da so einmal lebenslang wäre eine"Lösung" zum Nachdenken mit Unterstützung natürlich.
(1) tastenkoenig · 19. Juni um 14:01
Bevor man die ganz große Keule schwingt, sollte man vielleicht doch die kleinen erst mal benutzen. Wenn man nicht mal eine Verurteilung wegen Volksverhetzung durchkriegt, wie dann eine solch drastische Maßnahme? Wie wenige Personen würde das am Ende überhaupt treffen? Wir brauchen Instrumente, die in der Breite wirksam sind. Und eine Grundrechtsbeschneidung dieser Art will ich nicht in der Breite wirksam werden sehen.
 
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