Amber Heard: Mutiger Einsatz gegen Rachepornos

Amber Heard
Foto: BANG Showbiz
Die Schauspielerin fordert eine gesetzliche Bestrafung von nicht einvernehmlicher Pornografie. Sie weiß schließlich, wovon sie spricht...

(BANG) - Amber Heard setzt sich für ein gesetzliches Verbot von Rachepornos ein.

Die 'Aquaman'-Darstellerin unterstützt eine US-Kampagne, die es vorsieht, dass das Veröffentlichen pornografischer oder freizügiger Bilder und Videos ohne die Einwilligung der betroffenen Person mit bis zu fünf Jahren bestraft wird. ''Nicht einvernehmliche Pornografie ist eine der schlimmsten Verletzungen der Privatsphäre'', erklärte die Schauspielerin am Mittwoch (22. Mai) im Capitol Visitor Center in Washington. Die Folgen seien ''vernichtend'': ''Es ist virtuell unmöglich, intimen Inhalt zu entfernen, der im Internet gelandet ist. Zudem werden Opfer der Schikane von und der Verurteilung durch Fremden, wie auch Bekannten ausgesetzt. Es endet oft in verheerenden finanziellen und sozio-psychologischen Konsequenzen.''

Die 33-Jährige wurde selbst 2014 zum Opfer eines Hackers, der ihre iCloud knackte und Nacktfotos von ihr ins Netz stellte. ''Meine gestohlenen und manipulierten Fotos sind bis zum heutigen Tage online. Sie werden wieder und wieder mit sexuell expliziten, beschämenden und entwürdigenden Überschriften bezüglich meines Körpers und meiner Person selbst gepostet. Ich werde wegen des Diebstahls dieser Bilder weiter belästigt, gestalkt und gedemütigt'', packte die Ex-Frau von Johnny Depp aus. Ihr eigenes Beispiel verdeutliche, wieso ein strenges Gesetz so dringend notwenig sei: ''Wenn es mir passieren kann, dann kann es jedem passieren... und das tut es.''

Showbiz
23.05.2019 · 17:00 Uhr
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