Berlin (dts) - Windparkbetreiber in Gebieten mit überlasteten Stromnetzen sollen sich künftig an den Kosten des Netzausbaus beteiligen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum Ausstieg aus der Kohleverstromung vor, über den die "Neue Osnabrücker Zeitung" ...

Kommentare

(14) hardcorebiber · 17. November um 05:23
Leute, ihr diskutiert über Extrembeispiele - Altmaiers Gesetzte greifen aber für alle..... Bitte behaltet das mal im Auge ;-)
(13) Mehlwurmle · 16. November um 23:31
Es ist schon richtig, dass man da finanzielle Anreize setzt nicht noch unbedingt ein Windpark in einem Gebiet zu bauen, wo das Netz eh schon an seinen Grenzen arbeitet.
(12) cv-diefenbach · 16. November um 12:24
@11 aber keinesfalls für Netze, deren Leitungen durch Stromausfall ruhen und Null Leistung liefern ... Betriebskosten tragen immer die Windkraftbetreiber
(11) thrasea · 16. November um 11:54
@10 Interessante Meinung. Wie soll deiner Meinung nach die Stromversorgung funktionieren, wenn kein Geld mehr für "Null Leistung" gezahlt wird – also ohne Netzreserve, Kapazitätsreserve, Kaltreserve und Sicherheitsbereitschaft?
(10) cv-diefenbach · 16. November um 10:26
Lobby-Forderung: Windrad-Hersteller und Betreiber wollen vom Staat gepampert werden, wenn kein Wind weht, da nutzen auch noch so viele Windräder nichts, und bei starkem Wind wird abgeschaltet. Wer Geld für Null Leistung zahlt, ist unfähig
(9) wolle23 · 16. November um 10:17
OK Herr Altmeier - wir lassen den Quatsch mit der Energiewende und machen einfach alles was der Wirtschaft nutzt - das wird es richten. Bis der Weltuntergang kommt sind wir alle längst tot - wer weiss ob das überhaupt kommt. Aber können wir bei Aufgabe des Projektes die Kosten für die Bürger dann wieder abstellen bitte? Nix machen und doppelt kassieren merken die Deppen möglicherweise... Ob das die absolute Mehrheit bei der nächsten Wahl bringt? Die Wirtschaft ansich wählt ja nicht...
(8) Joywalle · 16. November um 10:17
@3 Genau so ist es. Aber aus dem Telekom-Flop hat hierzulande niemand etwas gelernt.
(7) hardcorebiber · 16. November um 10:14
Mal sehen, wann der Gedanke in Berlin ankommt, dass die Zeit großer zentraler Energieerzeugung vorbei ist. Dezentrale kleine im Land verteilte Anlagen und Pufferspeicher brauchen wir in Zukunft. Dann braucht es ein verzweigtes stabiles Netz, aber keine Megaleitungen. Bei dem Gesetzentwurf sind dem Minister (vermutlich) die letzten Kohlelobbyisten hinten ganz tief reingekrochen, weil sie um ihre Jobs fürchten... ; @3: Ja, so ist es.
(6) Joywalle · 16. November um 10:13
@5 Das ist mir auch klar. Deshalb lege ich zumindest Wert darauf, darauf zu achten was ich kaufe. Produkte die mir über TV-Werbung eh auf die Nerven geht, werden gar nicht gekauft. Die Kosten für die Werbung müssen dann schon die Käufer alleine zahlen. Ich glaube im Übrigen nicht, dass Du mir erklären musst, wie das mit der Kalkulation von Preisen funktioniert. Ich habe mit keinem Satz gesagt, dass Unternehmen keine Gewinne machen sollen. Das sie Gewinne machen müssen, ist mir auch klar.
(5) Chris1986 · 16. November um 10:05
@2 Der Verbraucher zahlt IMMER, völlig egal ob der Anschluss über die Netzentgelte laufen oder über den Strompreis. Was erwartest du denn, wer das sonst bezahlen soll? Eine erfolgreiche Unternehmung lebt davon, dass man auf alle entstehenden Kosten eine Gewinnmarge aufschlagen kann und dann noch immer Leute dafür bezahlen. Das betrifft JEDES Produkt, das du kaufst.
(4) bangbuex51 · 16. November um 09:55
altmaier hält. umwandlung von strom, der derzeit übrig ist, in wasserstoff für nicht effektiv. will wasserstoff, bremst die windenergie, was viele jobs kostet. jetzt sollen die windmüller den netzausbau mit finanzieren. ach ja, ich vergaß, für die abschaltung der anlagen zahlen wir.
(3) GeorgeCostanza · 16. November um 09:28
Infrastruktur gehört in öffentliche Hand. Dann passiert sowas nicht.
(2) Joywalle · 16. November um 09:18
Diese ganzen Aktionen führen nur zu einem, nämlich dass der Verbraucher den ganzen Spuk bezahlen muss, während die Energiekonzerne und der Staat über die dem Verbraucher abgenommen Preise die Kohle scheffeln bis zum Erbrechen.
(1) Psychoholiker · 16. November um 09:15
Die Idee ist ja nicht schlecht, wenn die Windparkbetreiber sich die Kosten nicht über den Endverbraucher wiederholen würden.
 
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