Straßburg (dpa) - Die Europäische Union startet einen neuen Anlauf, bürgernäher, demokratischer und schneller zu werden. Politiker und Bürger begannen am Samstag mit einer Plenarsitzung in Straßburg die Arbeit der Konferenz zur Zukunft Europas und beschworen den Willen zu Reformen. Bis zum Frühjahr ...

Kommentare

(15) Iceman2004_9 · 19. Juni um 19:37
wieder eine "wichtige" Konferenz
(14) Emelyberti · 19. Juni um 19:17
Das kurzfristige Denken fängt nach Wahlen an und steigert sich bis kurz vor den nächsten Wahlen,immer mit einen vergeblichen Funken Hoffnung,doch mal den Knoten platzen zu hören.Allerdings wird das auf lange Zeit vergebliches Hoffen bleiben.Heute verspricht man zwar nichts mehr,dafür gibt es zuviel,was sie gerne machen würden,am Ende aber die Mehrheit nicht reicht.Also wird es auf lange Sicht Kompromiss-Regierungen geben,bei denen mal die Einen blockieren,mal die Anderen.Da müssen wir mit leben.
(13) LordRoscommon · 19. Juni um 18:44
@12: Das ist sicher richtig, nur muss man da Schröder uund seinesgleichen den Voorwurf machen, aus der Vergangenheit überhaupt ichts gelernt zu haben. Der Fehler, nicht rechtzeitig Reformen vor dem Beitritt durchgeführt zu haben, hätte man spätestens nach einem Jahr deutscher Einheit erkennen können. Aber kurzfristiges "Denken" bringt Politiker halt in die Geschichtsbücher, wo sie hin wollen. In der nächsten Auflage gibts dann den Verriss.
(12) tastenkoenig · 19. Juni um 17:43
Die historische Lage war halt einmalig. Lauter plötzlich unabhängige Staaten, die sich dem Zugriff des geschwächten Moskaus durch eine feste Westbindung entziehen wollten. Insofern verstehe ich schon die große Osterweiterung, aber *vorher* hätten zwingend einige Reformen stattfinden müssen, vor allem in puncto Einstimmigkeitsprinzip. Diesem Versäumnis ist z.T. die Lähmung der EU in manchen Situationen geschuldet.
(11) Emelyberti · 19. Juni um 17:29
@10 Ja damals haben die wirklich gedacht,umso mehr desto besser,was bei den vielen kleinen Staaten kein Wunder war.Man hat zu der Zeit auch nicht gewußt,was einige sich da an die Macht wählen.Die waren so euphorisch und begeistert von der Idee eines geeinten,friedlichen Europas,dass die nicht damit gerechnet haben,es könnten auch Rechtspopulisten gewählt werden.Hätten sie es geahnt,wäre die Verfassung mit Sicherheit anders ausgefallen.Nicht alle sind durch Schaden klug geworden.
(10) LordRoscommon · 19. Juni um 16:35
@8: ich fürchte, diesen Zug hat man 1957 bei der Bildung der EWG leer aus dem Bahnhof fahren lassen. Keine Ahnung, was Adenauer und de Gaulles da geritten hat - vielleicht war es die Sprachbarriere -, aber die EWG hat 1969 schon eine Wirtschafts- und Währungsunion bis 1980 angepeilt, die wir bis heute nicht vollständig umgesetzt haben. Die Methode, immer mehr Länder aufzunehmen, statt sich untereinander näher zu vereiinen, rächt sich spätestens seit der "Osterweiterung".
(9) Brutus70 · 19. Juni um 16:31
Mir ist völlig unverständlich das dieser Typ überhaupt an die Macht kommen konnte, in einem ehemals kommunistischen Land das die Bevölkerung drangsaliert und Freiheitsrechte beschnitten hat. Wollen die Ungarn wirklich dahin zurück ? Die EU erweist sich jedenfalls als zahnloser Tiger wenn es nicht gelingt Orban in die Schranken zu weisen. Und das wäre kein gutes Zeichen für die Zukunft Europas.
(8) O.Ton · 19. Juni um 15:51
@5 Puhh, "Die Vereinigten Staaten von Europa", bis dahin haben wir noch lange Reise, wenn überhaupt. Es gibt ja kein Zwang. Vllt die aller gleichsten EU-Staaten könnten einige Föderation irgendwann bilden. Vllt auch nicht.
(7) oberhoschi · 19. Juni um 15:13
Er sollte nicht das Wort Demokratie in den Mund nehmen.
(6) LordRoscommon · 19. Juni um 14:44
@5: Dann müssen wir aber EU-weit aufpassen, dass nicht so ein Verrückter wie Orban an die EU-Macht kommt. Denk mal an Trump!
(5) Rhein26 · 19. Juni um 14:41
Ungarn aus der EU werfen oder mit harter Hand gegen ihn vorgehen. Es kann nicht sein, dass ein einziger Staat alles kaputt macht. Die Vereinigten Staaten von Europa sollen irgendwann da sein. Und alle Macht von Brüssel. Ich bekomm noch einen zuviel 🤬🤬
(4) LordRoscommon · 19. Juni um 14:22
Der Westentaschen-Napoleon legts echt auf Zoff an. Da sollten sich Sissoli, vdL & Michel mal hinstellen und sagen: Ok, challenge accepted.
(3) Emelyberti · 19. Juni um 14:01
Ach du liebe Güte,was der sich nicht alles aus denkt zu seinem eigenen Wohl.
(2) roger1d · 19. Juni um 13:50
Müssen alle zustimmen?
(1) tastenkoenig · 19. Juni um 13:45
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