AfD vor Landtagswahlen: Fast die Hälfte der Deutschen fühlt keine Angst – Verfassungsschutz-Einstufungen als politisches Instrument
Fast jeder Zweite hat keine Angst – doch die Angst wird medial gepusht
Die Insa-Umfrage im Auftrag von Bild zeigt ein klares Bild: 49 Prozent der Befragten geben an, keine Angst vor der AfD zu haben. Nur 42 Prozent antworten mit Ja. Das ist kein Erdrutsch gegen die Partei, sondern ein deutliches Signal, dass die jahrelange Angstkampagne der etablierten Medien an Wirkung verliert.
Besonders auffällig: Bei den Über-70-Jährigen liegt der Angst-Wert bei 55 Prozent. Diese Generation wurde jahrzehntelang mit ARD, ZDF und Deutschlandfunk auf Linie gehalten – und reagiert entsprechend. Jüngere Kohorten zeigen deutlich mehr Souveränität.
Verfassungsschutz-Einstufungen als politische Waffe
In Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen sind die jeweiligen AfD-Landesverbände als gesichert rechtsextrem eingestuft. In Sachsen-Anhalt führt die AfD mit 41 bis 43 Prozent vor der Landtagswahl am 6. September. Die Einstufungen wirken wie ein letzter Versuch, eine wahlstarke Partei administrativ zu delegitimieren.
Der Verfassungsschutz unterliegt der politischen Kontrolle durch die jeweiligen Innenministerien. Dass ausgerechnet dort, wo die AfD am stärksten ist, die schärfsten Einstufungen erfolgen, ist kein Zufall. Es ist ein Muster, das sich durch alle ostdeutschen Bundesländer zieht.
Altparteien verweigern Kooperation – 39 Prozent halten das für falsch
Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) findet es richtig, dass CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke nicht mit der AfD kooperieren wollen. 39 Prozent halten diese Blockade für falsch. Das ist eine bemerkenswerte Zahl, wenn man bedenkt, wie einseitig die etablierte Presse die Debatte führt.
Die Weigerung der Altparteien, mit der stärksten Kraft im Osten zusammenzuarbeiten, ist nicht Ausdruck demokratischer Hygiene. Es ist die Angst vor Machtverlust. Wer 41 bis 43 Prozent erreicht und trotzdem ausgeschlossen wird, erlebt genau das, was die AfD seit Jahren kritisiert: eine Kartellbildung gegen den Wählerwillen.
Parteiverbot: Gleichstand bei 42 Prozent
42 Prozent der Befragten sprechen sich für ein AfD-Verbot aus, 42 Prozent dagegen. Das ist kein Mandat für ein Verbot. Es ist ein Patt, das zeigt, wie gespalten die Gesellschaft durch die jahrelange Delegitimierungskampagne tatsächlich ist.
Ein Parteiverbot wäre der ultimative Eingriff in die politische Willensbildung. Wer das fordert, sollte sich fragen, ob er wirklich die Demokratie schützt – oder nur seine eigene Machtposition. Die AfD ist die einzige Partei, die in mehreren Bundesländern die absolute Mehrheit erreichen könnte, ohne mit anderen koalieren zu müssen. Das ist der eigentliche Grund für die Hysterie.
Was die Zahlen wirklich sagen
Die Insa-Umfrage vom 20. und 21. August zeigt: Die AfD ist keine Randpartei mehr. Sie ist eine Volkspartei im Aufstieg – mit allen Konsequenzen für das etablierte System. Wer jetzt von Verboten, Einstufungen und Koalitionsverboten spricht, offenbart vor allem eines: die Angst vor dem Wähler.

